Program sequence

Nutzerfreundliche Mensch-Maschine-Systeme

July 20, 2012

» Registration not possible

Tag 1: 9:00 Uhr bis ca. 17:00 Uhr

Einführung und Begriffsdefinitionen

  • Ergonomie
  • Usability
  • User Experience

Motivation: Warum müssen Mensch-Maschine- Schnittstellen ergonomisch gestaltet werden?

Methodische Grundlagen

  • Benutzermodellierung, digitale Menschmodelle
  • Vorstellung des benutzerorientierter Gestaltungsprozesses

Gestaltung der Mensch-Maschine-Interaktion

  • Funktionsteilung und Automatisierung
    • MABA-MABA-Liste mit Übung
    • Automatisierungsgrade
  • Allgemeine Anforderungen an die Mensch-Maschine-Schnittstelle
    • Gesetzliche Anforderungen, z.B. Bildschirmarbeitsplatzverordnung
    • Ergonomische Grundanforderungen
    • Weitere relevante Richtlinien

Grundsätze der Dialoggestaltung nach DIN EN ISO 9241-110

  • Aufgabenangemessenheit
  • Selbstbeschreibungsfähigkeit
  • Steuerbarkeit
  • Erwartungskonformität
  • Fehlertoleranz
  • Individualisierbarkeit
  • Lernförderlichkeit

Spezielle Anforderungen an die Mensch-Maschine-Schnittstelle

  • Gestaltung von Anzeigeelementen
    • Visuelle, auditive und haptische Interfaces
    • Gestaltungsregeln für visuelle Informationsdarbietung
    • Übung zur Gestaltung von Anzeigeelementen
  • Gestaltung von Stellteilen
    • Analoge und digitale Stellteile
    • Touch Screens
    • Übung zur Gestaltung von Stellelementen
  • „Emotional Design“
    • Einfluss von Emotionen auf die Akzeptanz einerMensch-Maschine-Schnittstelle
    • Erkennen und Wiedergeben von Emotionen
    • Gestaltungsparameter für „Emotional Interfaces“

Gebrauchstauglichkeit von Mensch-Maschine-Schnittstellen, Konzept der Usability

  • Effektivität, Effizienz, Zufriedenheit, „User Experience“, „Joy of Use“
  • DIN EN ISO 9241
  • SLK-Raum (Sicherheit, Leistung, Komfort)
  • Kriterien für Benutzerfreundlichkeit

Usability-Methoden

  • Methoden mit Nutzerbeteiligung und mit Prototypen:
    Beobachtung, Blickbewegungsanalyse, Lautes Denken, Selbstaufschreibung
  • Methoden mit Nutzerbeteiligung und ohne Prototypen:
    Interview, Brainstorming, Befragung
  • Methoden ohne Nutzerbeteiligung:
    Cognitive Walkthrough, Checklisten, Richtlinien, Normen, Expertenleitfäden
  • Systematisierung von Usability-Testungen

» Registration not possible