Spezialtage zum Getriebekongress

Spezialtag „Die E-Maschine und ihre Integration in den Antrieb. Aufbau, Funktionsweisen und Auslegung“

Die Inhalte

Der Spezialtag „Die E-Maschine und ihre Integration in den Antrieb. Aufbau, Funktionsweisen und Auslegung“ vermittelt Getriebefachleuten sowie Neu- und Quereinsteigern in diesen Fachbereich die Grundlagen in der Funktionsweise von verschiedenen E-Maschinentypen und gibt wichtige Hinweise, was bei der Integration von E-Maschinen in den Antrieb beachtet werden muss.

  • Sie lernen die verschiedenen E-Maschinentypen, ihren Aufbau und Funktionsweisen kennen
  • Sie können nach der Teilnahme die Vor- und Nachteile der E-Maschinen beurteilen
  • Sie kennen wichtige Kriterien bei der Bewertung unterschiedlicher E-Maschinen im Zusammenhang unterschiedlicher Elektrifizierungsformen
  • Sie erhalten einen Einblick in die Anforderungen bei der Integration der E-Maschine in den Antrieb
  • Sie verstehen die Wechselwirkungen mit dem Gesamtantriebssystem und die besonderen Herausforderungen durch NVH und Kühlung

Ihre Referenten

Dipl.-Ing. (FH) Oliver Schindler, ITW Schindler GmbH, Großensee
Dipl.-Ing (FH) Andreas Ratte, Leiter Integration Hybridantriebe, ZF Friedrichshafen AG, Schweinfurt

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte die Veranstaltungsseite des Spezialtags „Die E-Maschine und ihre Integration in den Antrieb. Aufbau, Funktionsweisen und Auslegung“.

Spezialtag „Kupplungen in Antriebssystemen: Grundlagen – Entwicklungsstrategien - Innovationspotenziale“

Die Inhalte

Im Rahmen dieses Spezialtages werden der aktuelle Stand der Kupplungsentwicklung und Methoden zur Entwicklung und Dimensionierung von Kupplungssystemen vermittelt. Die Diskussion der Wechselwirkungen und Wechselspiele mit dem Antriebssystem, insbesondere mit aktuellen Getriebesystemen runden diesen Spezialtag ab.

Die Grundlagen für trockene und nasslaufende Friktionssysteme werden übermittelt und Auslegungsstrategien angesprochen. Kupplungsspezialisten können ihre Kenntnisse über die Systeminteraktionen der Kupplung mit dem Gesamtantriebsstrang vertiefen.

Sie lernen, im Spezialtag 

  • wie man leistungsfähige Fahrzeugkupplungen auslegt
  • wodurch sich die Leistungsdichte von Kupplungssystemen erhöhen lässt
  • welche Einflussgrößen bei der Kupplungsauslegung beachtet werden müssen
  • was bei der Erstellung von Lastenheften zu berücksichtigen ist
  • mittels welcher Methoden Kupplungsrupfen vermieden werden kann
  • anhand welcher Validierungsstrategie Feldprobleme vermieden werden können  

Ihre Referenten

Dipl.-Ing. Sascha Ott, Mitglied der Institutsleitung und Geschäftsführer des IPEK – Institut für Produktentwicklung im Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Dr.-Ing. Kristin Sittig, Leitung Erprobung Doppelkupplungen und Tribologie, Entwicklung Geschäftsfeld Getriebe, Volkswagen AG Werk Kassel 

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte besuchen Sie bitte die Veranstaltungsseite des Spezialtags "Kupplungen in Antriebssystemen"

Leichtbau im Getriebe Herausforderungen und Lösungsansätze für den gesamten Entwicklungsablauf

Die Inhalte

Leichtbau ist und bleibt vor dem Hintergrund von Emissionssenkung, Verbrauch und E-Mobilität eines der automotiven Schlüsselthemen.

Hier kommen zunehmend die massiven Komponenten des Antriebsstranges in den Fokus. Es gilt auch hier, das vorhandene Optimierungspotential zu heben.

In diesem Workshop werden von der Konzeption und Konstruktion, über die rechnerische Absicherung, die Prototypenfertigung und die abschließende Bewertung alle wesentlichen Schritte der Produktentwicklung betrachtet. Sie erhalten anhand praxisorientierter Beispiele einen Überblick über die Möglichkeiten, Gewichtsoptimierungen am Fahrzeug-Getriebe zu realisieren.

Ziel des Workshops ist es, anhand von Beispielen aus der Praxis das Leichtbau-Potential im Getriebe aus verschiedenen Blickwinkeln vorzustellen und zu beleuchten.

  • Leichtbau als Anforderung für ein optimales Gesamtsystem Einflussfaktoren
  • Beanspruchungsgerechte Auslegung von Maschinenelementen
  • Festigkeitsbetrachtungen von Getriebegehäusen im Hinblick auf Leichtbau
  • Herausforderungen und Lösungsansätze bei Magnesium-Gussgehäusen
  • Topologie-Optimierung von Bauteilen und Einbindung in den Konstruktionsprozess
  • NVH-Berechnung von Getrieben vs. Leichtbau

Ihre Referenten

Dr. Jörg Müller, IAV, Stollberg (Leitung)
René Kockisch, IAV
Xaver Tischer, IAV
Mario Schwalbe, IAV
Jürgen Dreyer, Metallgießerei Wilh. Funke, Alfeld 

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte die Veranstaltungsseite des Spezialtags "Leichtbau im Getriebe"

Automatisierung von Getrieben – von der Handschaltung zum elektrifizierten Antriebsstrang

Die Inhalte

In diesem Workshop erfahren Sie Hintergründe und Treiber der wichtigsten Entwicklungen im Bereich der Automatisierung von Getrieben und des Antriebsstranges. 

  • Was waren und sind die Treiber, welche Motivationen standen und stehen hinter diesen?
  • Was sind die Vorteile einzelner Getriebearten?
  • Was sind die nächsten Entwicklungsziele und welches sind die größten Hindernisse / Herausforderungen dabei? 

Sie erhalten in diesem Workshop einen detaillierten Einblick in die technologische Entwicklung der Stirnradgetriebe sowie eine Übersicht zu den etablierten alternativen Getriebearten mit fundiertem und wertvollem Hintergrundwissen.

Profitieren Sie vom Expertenwissen unserer Referenten und nutzen Sie die Gelegenheit zum intensiven Austausch mit Gleichgesinnten in diesem einzigartigen Workshop.

  • Mechatronisierung von Handschaltgetrieben
  • Volllastschaltbare Automat-Systeme für konventionelle Antriebe
  • Elektrifizierung von Fahrzeugantrieben
  • Elektromobilität und Getriebe

Ihre Referenten

Prof. Dr.-Ing. Stephan Rinderknecht, Leiter des Institutes für Mechatronische Systeme im Maschinenbau (IMS)
sowie
Andres Viehmann und Jean-Eric Schleiffer, alle IMS, TU Darmstadt

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte Veranstaltungsseite des Spezialtags "Automatisierung von Getrieben".

Agile Methoden in der Produktentwicklung (nonIT)

Die Inhalte

Agile Methoden haben in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Zunächst mit IT-Entwicklung verknüpft, zeigt sich nun, dass sie ihre Vorteile auch anderweitig entfalten. Mit agilen Methoden können Eigenschaften wie Qualität, Nutzenorientierung, und Verwendbarkeit etc. z.T. deutlich verbessert werden.  

Vor dem Hintergrund der Digitalisierung und neuen, komplexeren Anforderungen und kürzeren Lebenszyklen ermöglichen agile Methoden weitreichende Produktivitäts- und Qualitätsverbesserungen im Entwicklungsprozess.

Der Workshop vermittelt die Grundlagen agiler Methoden und erläutert Scrum und Kanban. Sie erhalten Hinweise, wie diese Ansätze in der physischen Produktentwicklung Nutzen entfalten können, welche Besonderheiten zu berücksichtigen sind und welche Faktoren die Einführung und den Erfolg dieser Methoden beeinflussen

  • Agile Methoden – Einführung, Abgrenzung und Hintergrund, Überblick empirischer Ergebnisse
  • Grundlagen Scrum / Kanban und Design Thinking
  • Hybride und selektive Anwendung sowie bimodale und multimodale Elemente
  • Praxisbeispiele und Besonderheiten in der Hardware-Entwicklung
  • Anwendungsfelder und Grenzen agiler Methoden - Erfolgsfaktoren und Herausforderungen
  • Erste Schritte

Ihr Referent

Prof. Dr. Ayelt Komus, Professor für Organisation und Wirtschaftsinformatik, führender Experte für agile Methoden und Projektmanagement an der Hochschule Koblenz. 

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte die Veranstaltungsseite des Spezialtags "Agile Methoden in der Produktentwicklung".