3D-Druck der Zukunft – Der Stratasys J750 3D-Drucker

Der Multimaterial 3D-Vollfarbdrucker Stratasys J750 eröffnet auf der Basis der PolyJet-Technologie spannende neue Möglichkeiten auf dem Feld 3D-Druck. Mehrkomponenten-Modelle, 360.000 Farbschattierungen und mehr als doppelt so viele Düsen an den Druckköpfen – das sind nur einige der zahlreichen Highlights des Geräts.

Meilenstein Multimaterial 3D-Vollfarbdruck

Der 3D-Druck entwickelt sich rasant weiter. Ein führender deutscher Anbieter von Konstruktions-Baukastensystemen für Kinder hat vor kurzem einen 3D-Drucker zum Selberbauen auf den Markt gebracht. Die Technologie ist auf dem Vormarsch und immer neue Innovationen etablieren Deutschland im internationalen Wettbewerb zunehmend als Standort Nr. 1 auf diesem Gebiet.

Einen wichtigen Schritt dieses technischen Fortschritts erreicht das neue von Stratasys entwickelte und im deutschsprachigen Raum von alphacam vertriebe Modell, der Stratasys J750. Er ist der bislang erste Multimaterial 3D-Vollfarbdrucker. Die Grundlage dafür bildet die sogenannte PolyJet-Technologie.

Was kann der Stratasys J750?

Diese Grundmaterialien auf Tröpfchenebene gemischt, auch Digitale Materialien genannt, verfügen über optimiert farbgebende und mechanische Charakteristika. Das ermöglicht die Integration brillanter und reproduzierbarer Farben mit klaren oder gummiartigen Elementen in einem Modell.

5 Grundfarben stehen zur Verfügung und erlauben es, den kompletten CMYKW-Farbraum mitsamt 360.000 Farbabstufungen abzumischen. Das ermöglicht, enorm originalgetreue Prototypen mit Texturen anzufertigen.

Durch die Kombination der unterschiedlichen Digitalen Materialien entstehen zahlreiche Variationsmöglichkeiten. Dabei kann der Stratasys J750 bis zu 6 Grundmaterialien gleichzeitig verarbeiten – ohne, dass dafür ein Materialbehälter auszutauschen wäre. Mehrkomponenten-Modelle, die feste, gummiartige oder transparente Bestandteile enthalten, lassen sich in einem Bauteil zusammenführen.

Die Oberflächen der Drucke sind äußerst glatt und verfügen über feine Details bei einer Schichtstärke von nur 0,014 mm, was ungefähr der Hälfte der Größe einer menschlichen Hautzelle entspricht. Die Druckköpfe weisen im Vergleich zu früheren Modellen doppelt so viele Düsen auf. Das bewirkt eine wesentlich höhere Druckgeschwindigkeit und eine optimierte Druckqualität.

Die Software hinter der Hardware – PolyJet Studio-Software

Die entsprechende Software ist die optimierte PolyJet Studio-Software. Sie kann jede beliebige STL- oder VRML-Dateien in ein hochqualitatives 3D-Modell verwandeln. Sie ist außerdem u. a. in der Lage:

  • das 3D-Modell selbstständig in einzelne Schichten zu zerlegen (Slicing).
  • den voraussichtlichen Materialverbrauch und die Laufzeit zu berechnen.
  • automatisch Stützkonstruktionen zu berechnen.

Alles in allem verspricht der Stratasys J750 faszinierende Möglichkeiten des 3D-Drucks. Die Weiterentwicklung seiner Ansätze dürfte dazu beitragen, den 3D-Druck-Standort Deutschland weiter zu festigen und zu bekräftigen.

Autor des Artikels:

A. Eßlinger, Marketing
alphacam GmbH, www.alphacam.de