Wem wollen wir im Jahr 2025 unternehmerische Entscheidungen überlassen? Der Business Intelligence unserer Human Resources (den Menschen!) oder einer anonymen KI? Um fit für den Einsatz von KI zu sein, überprüfen Sie bitte zunächst Ihre betriebswirtschaftlichen Basics auf ihren Fitnesslevel.
Wo auch immer die digitale Entwicklung hinführt, das Verständnis der Grundlagen von Ertragswirtschaft, Finanzwirtschaft, Kostenrechnung und Liquidität schafft Sicherheit – und das wird in Entscheidungsprozessen immer wichtiger. Ein fundiertes Finanzwissen für Führungskräfte aus Technik und Ingenieurwesen auf CFO-Level ist daher nicht nur hilfreich, sondern schlicht notwendig.
Führen dürfen heißt auch, steuern können. Und zum Steuern von Organisationen oder Projekten werden neben Leadership-Skills auch Zahlen und Key Performance Indicators verwendet. Das Verständnis und die Akzeptanz dafür sind nicht immer vorhanden. Unsicherheit entsteht, und die Transparenz von Entscheidungsprozessen ist in der heutigen Daten- und Informationsflut nicht immer gewährleistet.
Hier souverän den Überblick zu bewahren, zeichnet moderne Führungskräfte aus, die die Grundlagen beherrschen und ein Zielsystem klar formulieren können.
Finanzwissen schafft Sicherheit in Entscheidungssituationen, reduziert betriebswirtschaftliche Risiken und ermöglicht eine Kommunikation auf Augenhöhe mit der Controlling-Abteilung. Führungskräfte aus allen unternehmerischen Bereichen lernen die Sprache und das Denken der Finanzfachleute – zum Nutzen aller Beteiligten.
Wo liegen die ertrags- und finanzwirtschaftlichen Stärken sowie Verbesserungspotenziale meines Unternehmens oder meiner Abteilung?
Von der systematischen Diagnose bis zur Planung zukünftiger Entwicklungen gibt es eine logisch verknüpfte, zweistufige Vorgehensweise, die systematisch zu mehr Überblick führt:
Stufe 1: Top-Down-Diagnose
Die Profitabilität sowie die dafür notwendige Mittelherkunft und Mittelverwendung werden anhand der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung eines Unternehmens mit den wichtigsten Kennzahlen analysiert, wie beispielsweise EBIT, EBITDA, ROI, DOS und weiteren. Ein Highlight dieser Betrachtung ist die integrierte Kapitalflussrechnung (Cash Flow Statement), da sie Umsatz- und Kostenschwankungen auf die Liquidität des Unternehmens abbildet. Sie zeigt nachvollziehbar – wie ein „GPS-System für den Euro“ – auf, woher Liquidität stammt und wo sie gebunden ist. Die Bedeutung des Working Capital Managements wird dabei für Ingenieur*innen sehr deutlich. Eine Kapitalflussrechnung sowie alle wesentlichen Bank-Rating-Kennzahlen werden automatisiert dargestellt. Zukünftige Verbesserungspotenziale werden aufgezeigt.
Stufe 2: Bottom-Up-Betrachtung mit dem Management-Simulator
Die Bottom-Up-Betrachtung detailliert die Gewinn- und Verlustrechnung nach Sparten und Produktgruppen. Die Schnittstellen zum internen Rechnungswesen des Controllings werden sichtbar. Eine Mengen- und Preiskomponente wird ergänzt und mithilfe eines Management-Simulators übersichtlich zusammengefasst.
Maximale Preis- und Mengenspielräume sowie Break-even-Punkte werden analytisch und grafisch in einem Dashboard visualisiert. Preis-, Absatzmengen- und Kostenveränderungen werden mit Stellhebeln simuliert und ihre Auswirkungen wieder in die Bilanz der Stufe 1 zurückverknüpft. So wird ein agiles Marktumfeld perfekt abgebildet und mit spielerischer Leichtigkeit in einer Planbilanz transparent dargestellt.
Visualisieren Sie Veränderungen im Unternehmen und im Marktumfeld und entscheiden Sie fundiert über fixe und variable Kosten, Herstellkostenkalkulationen, Break-even-Punkte und planen Sie Ihre Preispolitik mit dynamischen Investitionsrechnungen – mit deutlich höherer Sicherheit. In einem Simulationsmodell werden die einzelnen Puzzlestücke zu einem sinnvollen Ganzen für die Zukunft zusammengeführt.
Didaktisch in Theorie und Praxis erprobt und bestens bewertet, bietet das VDI Wissensforum hierzu ein neues Seminar an, durchgeführt von Thomas Korcak. Mit vielen Modellrechnungen, direkt einsetzbar und von hohem Nutzen für technische Fachkräfte mit Führungsverantwortung.
