VDI-Nachhaltigkeitspreis Kunststofftechnik 2026: Auszeichnung für herausragende Masterarbeit

Auf dem Bild v.l.n.r. Daniel Schröder, VDI e.V.; Annika Fischer, Neue Materialien Bayreuth GmbH; Christian Töpfer, Polymer Engineering, University of Bayreuth; Martin Würtele, Hochschule Rosenheim.

Auf dem Bild v.l.n.r. Daniel Schröder, VDI e.V.; Annika Fischer, Neue Materialien Bayreuth GmbH; Christian Töpfer, Polymer Engineering, University of Bayreuth; Martin Würtele, Hochschule Rosenheim.

Am 11. Februar 2026 wurde im Rahmen der VDI-Jahrestagung „Spritzgießen“ in Wiesbaden der VDI-Nachhaltigkeitspreis Kunststofftechnik verliehen. Die Fachgesellschaft GME, Fachbereich Kunststofftechnik der VDI-Gesellschaft Materials Engineering, würdigt damit jährlich exzellente Abschlussarbeiten im Bereich nachhaltiger Kunststoffverarbeitung.

In diesem Jahr erhält Frau M. Sc. Annika Fischer die Auszeichnung für ihre Masterarbeit mit dem Titel „Einfluss der Kettenverlängerung von recyceltem Polyethylenterephthalat auf die Morphologie, die rheologischen Eigenschaften und das Schäumverhalten im zweistufigen Autoklavprozess“. Die Arbeit überzeugt durch eine hohe wissenschaftliche Tiefe und eine fundierte Verknüpfung von Rheologie, Morphologie und Prozessführung. Frau Fischer zeigt innovative Ansätze des Rezyklat-Upcyclings und ermöglicht Materialeinsparungen durch Schäumen.

Die skalierbare Kettenverlängerung von recyceltem PET (rPET) besitzt große industrielle Relevanz und bietet Potenzial für die nachhaltige Weiterentwicklung der Kunststoffverarbeitung. Die quantitative Bewertung der ökonomischen und ökologischen Effekte eröffnet Möglichkeiten für zukünftige Vertiefungen und praxisnahe Anwendungen.

Mit der Verleihung des VDI-Nachhaltigkeitspreises unterstreicht die Fachgesellschaft GME die Bedeutung wissenschaftlicher Arbeiten für die nachhaltige Transformation der Kunststofftechnik und fördert den Austausch zwischen Forschung und Industrie.

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