Pressemitteilung 02.07.2015

Aktuelles aus Forschung und Betrieb: 27. Deutscher Flammentag

Neue Betriebs- und Forschungsergebnisse auf dem Gebiet der Verbrennung und Feuerungen zeigen Experten beim 27. Deutschen Flammentag am 16. und 17. September 2015 in Clausthal-Zellerfeld.

Neue Erkenntnisse rund um Verbrennung und Feuerung stehen am 16. und 17. September 2015 auf dem 27. Deutschen Flammentag in Clausthal-Zellerfeld im Mittelpunkt. Denn im Gegensatz zur Nutzung volatiler erneuerbarer Quellen erlaubt das Verbrennen eine kontinuierliche Energieerzeugung und ist deshalb wichtiger Teil der industriellen Produktion und der Energiegewinnung in Großkraftwerken.

Rund 60 Vorträge und eine begleitende Fachausstellung beschäftigen sich umfassend mit den aktuellen Technologien und Innovationen auf diesem Gebiet. Dazu zählen Themen wie Effizienz, Schadstoffminderung und die Entwicklung neuer Verfahren bei der technischen Verbrennung. Demgemäß ist die diesjährige Tagung vor allem auf Fragen der zeitgemäßen, kontrollierten Optimierung ausgerichtet: Wie gelingt beim Einsatz von Biomasse - auch mit minderwertigen Materialien - eine emissionsreduzierte Verbrennung? Wie kann beim Oxyfuel-Verfahren nach wie vor eine besonders hohe Flammentemperatur bei gleichzeitiger Abscheidung von möglichst reinem, kondensiertem CO2 zur Speicherung erreicht werden? Wie kann eine Verbrennung möglichst vollständig ablaufen, so dass kaum Rückstände bleiben?

Die alle zwei Jahre stattfindende Veranstaltung informiert Experten aus Unternehmen und Wissenschaft über entsprechende Verfahren und Verbesserungsmöglichkeiten. Die fachliche Leitung des Flammentags 2015 in Clausthal-Zellerfeld hat Prof. Dr.-Ing. habil. Klaus Görner von der Universität Duisburg Essen inne. Die Organisation vor Ort übernimmt Prof. Dr.-Ing. Roman Weber von der Technischen Universität Clausthal. Veranstalter ist die VDI Wissensforum GmbH in Zusammenarbeit mit der Deutschen Sektion des Combustion Institute, der Deutschen Vereinigung für Verbrennungsforschung e.V. und der VDI-Gesellschaft Energie und Umwelt (VDI-GEU).

Wissenstransfer: Aus Tradition Neues

Traditionell werden auf dieser Tagung die aktuellen Ergebnisse auf dem Gebiet der Verbrennung und Feuerungen präsentiert. Dabei richtet sich der Blick auf sämtliche dazugehörigen Aspekte in technischen Anlagen: Großfeuerungen, Entwicklungen zu Prozessfeuerungen und thermischen Behandlungen, Messtechnik und experimentelle Grundlagenuntersuchungen, mathematische Modellierung sowie die Simulation der Verbrennungsprozesse. Ganz konkret geht es am 27. Deutschen Flammentag um:

  • Optimierungen der Kraftwerksfeuerungen für eine effektive Verbrennung und Minderung der Emissionen
  • Mitverbrennung biogener Stoffe und Biomassenutzung zur Verbesserung der CO2-Bilanzen
  • Effektivitätssteigerung der Verbrennung in Motoren und Gasturbinen für bessere Wirkungsgrade
  • Einsatz neuer und verbesserter Messverfahren für mehr Prozessverständnis und
     -kontrolle
  • Simulation der Verbrennungsabläufe zur Erschließung zusätzlicher Potenziale.

Hierzu stellen Wissenschaftler neue Ergebnisse der Grundlagenforschung vor. Im Gegenzug haben Experten aus dem privaten und öffentlichen Sektor Gelegenheit, Anstöße für praxisnahe Forschungen zu geben. Bei den bisherigen Flammentagen trafen sich regelmäßig mehr als 200 Teilnehmer aus Industrie und Hochschule zu Fachvorträgen, Posterpräsentationen und Fachgesprächen, um den Wissenstransfer zu den neuen Betriebs- und Forschungsergebnissen auf dem Gebiet der Verbrennung und Feuerungen voran zu bringen.

Anmeldung und Programm unter www.vdi.de/flammentag oder über das VDI Wissensforum Kundenzentrum, Postfach 10 11 39, 40002 Düsseldorf, E-Mail: wissensforum@ENTFERNMICHvdi.de, Telefon: +49 211 6214-201, Telefax: -154.

Ihre Ansprechpartnerin für die Pressearbeit:
Jennifer Wienand
Telefon: +49 211 6214-641 
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Über die VDI Wissensforum GmbH

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