Antriebsmix: Branche setzt auf Vielfalt

(Düsseldorf, 15.05.2019)
Wie stellen sich Antriebsentwickler den neuen und vielseitigen Mobilitäts-anforderungen des kommenden Jahrzehnts? Diese und zentrale weitere Fragen diskutieren internationale Experten auf dem VDI-Kongress „Dritev – Getriebe in Fahrzeugen“ am 10. und 11. Juli 2019 in Bonn.

Die Antriebswelt steht in einem starken Spannungsfeld von steigendem CO2-Ausstoß, neuen Antriebsvarianten und hoch gesteckten Klimazielen. Viele Fragen sind noch o­ffen. Die Unternehmen verfolgen daher multiple Antriebsstrategien, die einer umfassenden Elektrifizierung des Antriebes in allen Fahrzeugklassen und -arten folgt, um für die Zukunft gut aufgestellt zu sein. Ein Schwerpunkt der diesjährigen Dritev sind daher u.a. die Konzepte der OEMs für den elektrischen Antriebsstrang.

OEM-Lösungen für den E-Antriebsstrang

Wie müssen Achsen, Antriebe, Radstände und Gewichtsverhältnisse aussehen, damit ein Auto optimal für die Anforderungen der E-Mobilität gerüstet ist? Volkswagen setzt auf ein massentaugliches modulares Konzept: Mit seinem Modularen Elektrifizierungs-Baukasten (MEB) möchte VW die Herstellung von E-Autos effizienter machen. Das Baukastensystem spart laut den Wolfsburgern Produktionskosten und kann somit dem wachsenden Bedarf an E-Mobilität schneller gerecht werden. 2020 soll das erste E-Auto auf MEB-Basis in Serie gehen. Die Frage welche Konsequenzen der MEB für die Gestaltung des Innenraums hat und ob der Fahrer einen Unterschied zum herkömmlich produzierten Fahrzeug bemerkt, beantwortet Dipl.-Ing. Peter Lück, Leiter Elektrische Antriebe bei Volkswagen, in seinem Vortrag der Dritev am 11. Juli 2019.

Dass E-Mobiliät nicht nur für Effizienz und Kostenersparnis sondern auch für Leistung und Fahrspaß stehen kann, wird bei näherer Betrachtung des Rimac C-Two deutlich. Mate Rimac, Geschäftsführer des kroatischen Sportwagenherstellers Rimac, präsentiert die Antriebstopologie des fast 2000 PS starken E-Supersportwagens am zweiten Veranstaltungstag des VDI-Kongresses.

Die Dritev 2019 in Zahlen:

  • 1.500 Antriebsexperten
  • 80 Fachvorträge
  • 9 Keynotes
  • 20 Themenfelder
  • 4 Spezialtage

Leichte E-Mobilität & Mikromobilität

E-Bikes, E-Scooter und andere leichte Elektrofahrzeuge haben das Potenzial, die Mobilitätsprobleme in der Stadt und der City-Logistik spürbar zu verbessern. Der Spezialtag „Elektrische Antriebssysteme für Leichte E-Mobilität & Mikromobilität“ am 09. Juli in Bonn gibt einen Überblick über Technik, Markt und Rahmenbedingungen der leichten E-Mobilität und insbesondere von E-Bikes.

Parallel zur Dritev finden zudem die internationale VDI-Tagung „EDrive“ sowie die VDI-Fachtagung „Antriebstranglösungen für Nutzfahrzeuge“ statt.

Anmeldung und Programm unter www.vdi-wissensforum.de/dritev sowie über das VDI Wissensforum Kundenzentrum, Postfach 10 11 39, 40002 Düsseldorf, E-Mail: wissensforumvdide, Telefon: +49 211 6214-201, Telefax: -154.


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Produktmanagerin Fahrzeugtechnik
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