Pressemitteilung 06.01.2016

HMI 4.0 in mobilen Arbeitsmaschinen

Experten diskutieren auf der 2. VDI-Konferenz „HMI und unterstützende Systeme in mobilen Arbeitsmaschinen“ am 8. und 9. Dezember 2015 in Ulm über Konzepte und Visionen nutzergerechter Fahrerarbeitsplatzgestaltung.

(Düsseldorf, 04.09.2015) Big Data, global steigender Wettbewerb und der hohe Kostendruck – dies sind die Haupttreiber der Off-Highwaybranche. Wie stellen sich Hersteller, Zulieferer und Dienstleister für Land- und Baumaschinen sowie Spezialfahrzeuge im Zeitalter von In-dustrie 4.0 auf? Wie muss ein nutzergerechter Fahrerarbeitsplatz gestaltet sein, um die Anforderungen an eine effiziente Produktion auf dem Acker, der Baustelle, im Tunnel, der Straße oder in der Fabrik zu erfüllen? Welchen Beitrag leisten das „Human-Machine-Interface“ und ihre „User Experience“? Warum ist sie der Schlüssel für „Industrie 4.0“? Über diese und weitere Fragen diskutieren Experten auf der 2. VDI-Fachkonferenz „HMI und unterstützende Systeme in mobilen Arbeitsmaschinen“ am 8. und 9. Dezember 2015 in Ulm. Fachlicher Leiter ist Prof. Dr. Thomas Maier vom Institut für Konstruktionstechnik und Technisches Design an der Universität Stuttgart. Organisiert wird die Konferenz von der VDI Wissensforum GmbH.

Das Vortragsprogramm schlägt die inhaltliche Brücke zwischen praktischer Anwendung und Theorie. Prof. Maier dazu: „Wir wollen mit dem interdisziplinär ausgerichteten Programm das Verständnis zwischen Herstellern, Systemlieferanten und Entwicklern fördern, stets den tatsächlichen Anwendernutzen von HMI und UX im Blick zu haben. Wenn es gelingt, die Bedienphilosophie, Ergonomie, das Packaging und die Standardisierung von Arbeitsprozessen HMI-konform in Einklang zu bringen, dann wird die Off-Highwaybranche den Herausforderungen durch Industrie 4.0 gewachsen sein.“

Manfred Dorn, Head of Design bei der User Interface Design GmbH erläutert in seiner Eingangskeynote, warum die nutzerzentrierte Fahrerarbeitsplatzgestaltung ganzheitlich verstanden werden sollte und stellt einen Idealprozess vor. Prof. Claus Oetter, Leiter Forum IT@Automation beim VDMA, beschreibt, welche Herausforderungen durch die zunehmende Digitalisierung auf die Baumaschinenindustrie zukommen und welche Chancen damit verbunden sind. Über aktuelle designtechnische Möglichkeiten und ergonomische Anforderungen berichten unter anderem Paul Budde, von Budde Industrie Design, Dr. Markus Schmid vom IKTD/Universität Stuttgart sowie Experten von Grammer und Mecalac France. Aktuelle Bedienkonzepte und unterstützende Systeme stellen beispielsweise Vertreter von AGCO, Jetter, Putzmeister und Terex vor. Welche Dienste – webbasierte Cloud- oder Portallösungen in Eigenregie oder gemeinschaftlich genutzt – Maschinen intelligenter machen, erläutert Jan Horstmann von der Maschinenfabrik Bernard Krone. Wie sich die Landtechnik zum Thema Digitalisierung, Vernetzung, Software und Datenmanagement positioniert, wo es Spielräume und Herausforderungen gibt, darüber berichten unter anderem Vertreter der AEF bzw. John Deere. Michael Glunk, Leiter Programm-Management Fahrerarbeitsplatz und Cockpit von Continental Automotive wirft einen abschließenden Blick auf die unterschiedlichen Anforderungen und Zielgruppen für die Entwicklung der HMI und Bediensysteme für mobile Arbeitsmaschinen in Europa, Asien und USA.

Zusätzlich zum Vortragsprogramm haben die Teilnehmer die Möglichkeit, an einer Werksbesichtigung von Goldhofer oder Liebherr-Hydraulikbagger teilzunehmen.

Ihre fachliche Ansprechpartnerin für die Pressearbeit zu dieser Konferenz:
Anne Bieler-Bultmann
Telefon: +49 211 6214-225 
Telefax: +49 211 6214-97225 
E-Mail: wf-pressevdide 

 

 

Über die VDI Wissensforum GmbH

Die VDI Wissensforum GmbH mit Sitz in Düsseldorf ist seit mehr als 50 Jahren einer der führenden Weiterbildungsspezialisten für Ingenieure sowie für Fach- und Führungskräfte im technischen Umfeld. Die mehr als 1.300 Veranstaltungen im Jahr decken alle relevanten Branchen ab. Das Angebot reicht von Seminaren und Technikforen über modulare Lehrgänge mit abschließender Zertifizierung bis zu Fachtagungen und Kongressen. Dabei gewähren permanente Marktrecherche, ein großes Expertennetzwerk und das ausgeprägte Know-how des VDI (Verein Deutscher Ingenieure) die hohe Qualität der Veranstaltungen.