Pressemitteilung 04.11.2016

Quo vadis Gießtechnik im Motorenbau?

Auf der 9. VDI-Tagung „Gießtechnik im Motorenbau“ am 1. und 2. Februar 2017 in Magdeburg diskutieren Experten über aktuelle und zukünftige Antriebskonzepte

Die Trends E-Mobilität und Downsizing bestimmen aktuell die Motoren- und Komponentenentwicklung. Gießereien und Motorenentwickler passen ihre Produktion darauf an. „Industrie 4.0“ nimmt immer mehr an Fahrt in der Branche auf. Welche technologischen Herausforderungen bestimmen die Motorenentwicklung? Welche Strategien verfolgen Gießereien und Automobilhersteller? Und welche Innovationsbeiträge liefern Wissenschaft und Forschung? Darüber diskutieren am 1. und 2. Februar 2017 in Magdeburg erneut Experten auf der 9. VDI-Tagung „Gießtechnik im Motorenbau“. Tagungsleiter ist Dr. Götz Hartmann von MAGMA.

Gießtechnik im Motorenbau bleibt spannendes Innovationsfeld

Die VDI-Tagung steht unter dem Motto „Potenziale für die nächste Generation von Antrieben“. Schwerpunktthemen des Programms sind Guss von E-Motoren, Produktentwicklung Komponenten, Werkstoffe und Gießverfahren, Zusammenspiel von Prozesskette, Entwicklung, Fertigung und Qualität und Gießtechnik 4.0.

Welche Fahrzeugantriebe bestimmen die Zukunft? Fakt ist, dass der Verbrennungsmotor noch längst nicht ausgedient hat. Jedoch ist es Zeit, den E-Antrieb stärker als bisher in den Mittelpunkt der Entwicklung zu stellen. Unter anderen erläutern Prof. Dr. Hermann Rottengruber von der Universität Magdeburg und Dr. Ralf Marquard von der FEV Group in ihren Keynote-Vorträgen aktuelle Konzepte und welche Relevanz diese für die Gießtechnik haben. Ein Penal zu diesem Thema greift aktuelle Fragen zu den Chancen und Grenzen auf. Aus Sicht des Automobilherstellers, Gießers, der Wissenschaft und Forschung sowie der Volkswirtschaft diskutieren Dr. Peter Fallböhmer von BMW, Dr. Klaus Lellig von Nemak, Prof. Dr. Hermann Rottengruber von der Universität Magdeburg, Franz-Josef Wöstmann vom Fraunhofer Institut IFAM und Dr. Thomas Schlick von Roland Berger die Pro´s und Con´s der E-Mobilität.

Ausgezeichnete Ingenieurskunst – neue Motorenkonzepte

Die Magdeburger VDI-Tagung ist alle zwei Jahre Treffpunkt der Gießerei- und Motorencommunity, auf dem Innovationen präsentiert werden. In 2017 stellt beispielsweise Audi seinen aktuellen 2.5l TFSI Fünfzylindermotor als Leichtbau-Hochleistungsaggregat vor. Porsche zeigt das Kurbelgehäuse des neuen Porsche V8 Turbomotors und die Zylinderköpfe der neuen Porsche Boxerfamilie. Nemak präsentiert die Aluminium-Motorblöcke der neuesten Generation im CPS-Verfahren. Weitere Experten u.a. von BMW, Daimler, FEV, Georg Fischer, MAN oder Volkswagen bieten Einblicke in ihre aktuellen Motoren- und gießereitechnischen Projekte.

Zukunft gestalten heißt Gießtechnik 4.0 gestalten

Experten treibt die Frage um, welche Umwälzungen durch die digitale Transformation auf die Gießereibranche und den Automobilbau zukommen. Welche Herausforderungen zu bewältigen sind, beschreibt Prof. Dr. Frank Schultmann vom Institut für Industriebetriebslehre und industrielle Produktion am Karlsruher Institut (KIT). Dass diese Entwicklung für die zukünftige Hochschulausbildung nicht folgenlos bleiben wird und was daher zu tun ist, erläutert Prof. Dr. Andreas Bührig-Polaczek von der RWTH Aachen.

Eine große Fachausstellung ergänzt das Tagungsprogramm. Der Spezialtag zum Thema „Hybridgießen im Fahrzeugbau“ am 31. Januar 2017 rundet das Fachprogramm ab. Geselliger Höhepunkt ist wie in der Vergangenheit der gemeinsame Abend in der Johanneskirche. Fachlicher Träger der Tagung ist die VDI-Gesellschaft Materials Engineering. Ein Studentenprogramm wird angeboten, für das sich an Hochschulen immatrikulierte Nachwuchsingenieure beim VDI bewerben können.

Anmeldung und Programm hier oder über das VDI Wissensforum Kundenzentrum, Postfach 10 11 39, 40002 Düsseldorf, E-Mail: wissensforumvdide, Telefon: +49 211 6214-201, Telefax: -154.

Über die VDI Wissensforum GmbH

Die VDI Wissensforum GmbH mit Sitz in Düsseldorf ist seit mehr als 50 Jahren einer der führenden Weiterbildungsspezialisten für Ingenieure sowie für Fach- und Führungskräfte im technischen Umfeld. Die mehr als 1.300 Veranstaltungen im Jahr decken alle relevanten Branchen ab. Das Angebot reicht von Seminaren und Technikforen über modulare Lehrgänge mit abschließender Zertifizierung bis zu Fachtagungen und Kongressen. Dabei gewähren permanente Marktrecherche, ein großes Expertennetzwerk und das ausgeprägte Know-how des VDI (Verein Deutscher Ingenieure) die hohe Qualität der Veranstaltungen.