Seminar

Gefährdungsbeurteilung für die Elektrotechnik Beurteilung d. Sicherheit elektrischer Tätigkeiten

mit Teilnahmebescheinigung

Gefährdungsbeurteilung Elektrotechnik

Durch die Änderungen der Betriebssicherheitsverordnung wurden die Forderungen an die Gefährdungsbeurteilung für die Elektrotechnik nochmals erhöht. Alle Betreiber elektrischer Betriebsmittel, Maschinen und Anlagen müssen vor der ersten Verwendung eine Gefährdungsbeurteilung vorlegen. Insbesondere im Schadensfall muss nachgewiesen werden, welche Maßnahmen bezüglich des Arbeitsschutzes fachspezifisch festgelegt wurden, um eine Reduzierung der Gefährdungen auf ein tragbares Restrisiko zu erreichen.

Nach dem Seminarbesuch können Sie die Sicherheit elektrischer Tätigkeiten und Arbeitsmittel nach ArbSchG, BetrSichV, TRBS 1111, DGUV Vorschrift 3 und DIN VDE 0105-100 beurteilen.

  • Sie können die notwendigen Gefährdungsbeurteilungen rechtssicher erstellen und halten dabei die formellen Vorgaben und Mindestinhalte ein.
  • Sie erkennen elektrische Gefährdungen und ergreifen die ­richtigen Maßnahmen. Dazu können Sie die zu bewertenden Tätigkeiten und Arbeitsmittel zusammenfassen und ihnen Prüffristen zuweisen.
  • Sie können aus den Gefährdungsbeurteilungen resultierende Arbeitsanweisungen erstellen.
  • Sie integrieren die Gefährdungsbeurteilungen als ganzheitlichen Prozess in Ihre Arbeitsabläufe.

Top Themen

  • Unumgängliche Maßnahmen des Arbeitsschutzes in der Elektrotechnik
  • Elektrische Gefährdungen erkennen und die richtigen Schutzmaßnahmen ergreifen
  • Formelle Vorgaben und Mindestinhalte einer Gefährdungsbeurteilung für die Elektrotechnik
  • Praxisgerechte und rechtssichere Erstellung der notwendigen ­Gefährdungsbeurteilungen
  • Prüffristen und Prüfrahmen Ihrer Geräte, Maschinen und Anlagen ­rechtssicher festlegen
  • Aus den Gefährdungsbeurteilungen resultierende Arbeitsanweisungen erstellen

Ablauf des Seminars "Gefährdungsbeurteilung gemäß BetrSichV"

Erfahren Sie im Seminar "Gefährdungsbeurteilung gemäß BetrSichV" mehr zu folgenden Themen:

Programm als PDF herunterladen

Programmablauf

Rechtliche Grundlagen der Gefährdungsbeurteilung

  • Leitbildwechsel im europäischen Arbeitsschutzmanagement
  • Umsetzung der europäischen Rahmenrichtlinie Arbeitsschutz durch nationales Regelwerk (Gesetze, Verordnungen, Technische Regeln)
  • Grundlagen verschiedener Regelsetzer der Gefährdungs-
    beurteilungen in der Elektrotechnik

Generelle Anforderungen an eine Gefährdungsbeurteilung

  • Schutzzielerfüllung
  • Formulierung durch das Arbeitsschutz­gesetz (ArbSchG)
  • Die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV)
  • Technische Regeln für Betriebssicherheit (TRBS)
  • Ablauf bei der Erstellung von Gefährdungsbeurteilungen
    nach der TRBS 1111
  • Elektrische Gefährdungen: Körperdurchströmung, Lichtbogenzündung, Statische Elektrizität und elektromagnetische Felder
  • Wechselwirkungen durch Gefahrstoffe, Umgebungsbedingungen und unzureichende Qualifikation von Mitarbeitern

Anforderung an die Gefährdungsbeurteilung elektrotechnischer Tätigkeiten

  • Arbeitsmethoden nach DIN VDE 0105-100
  • Gefahrenpotenziale bei der Herstellung des spannungsfreien Zustandes
  • Das Arbeiten unter Spannung und dadurch entstehende ­Gefährdungen
  • Gefährdungen beim Arbeiten in der Nähe unter Spannung
    stehender Teile bewerten
  • Technische, organisatorische und personenbezogene Schutzmaßnahmen bei den o. g. Tätigkeiten

Übung: Praktische Umsetzung tätigkeitsbezogener Gefährdungs­beurteilungen

  • Gruppenbildung elektrotechnischer Tätigkeiten
  • Beispielhaft werden Gefährdungsbeurteilungen für Tätigkeiten aus der Elektrotechnik erstellt:
  • Fehlersuche in elektrischen Anlagen bis 1 kV
  • Herstellen des spannungsfreien Zustandes in elektrischen Anlagen bis 1 kV
  • Messen von Spannungen über 1 kV mit einpoligen Spannungsprüfern

Anforderung an die Gefährdungsbeurteilungen nach BetrSichV

  • Prüffristenregelung gemäß DGUV Vorschrift 3 (BGV A3)
  • Empfohlene Prüffristen gemäß Durchführungsanweisung zur DGUV Vorschrift 3 (BGV A3)
  • Anforderung an die Festlegung von Prüfart, -umfang und Prüffrist nach BetrSichV
  • Ermittlung der notwendigen Qualifikation des Prüfpersonals

Übung: Praktische Umsetzung arbeitsmittelbezogener Gefährdungsbeurteilungen

  • Sinnvolle Gruppenbildung elektrischer Arbeitsmittel
  • Gemeinsames Erstellen von Gefährdungsbeurteilungen für folgende Arbeitsmittelgruppen:
  • EDV-Geräte im Bürobereich
  • Geräte der Anwendungskategorie K1 nach DGUV Information 203-005 (BGI/GUV-I 600)
  • Geräte der Anwendungskategorie K2 nach DGUV Information 203-005 (BGI/GUV-I 600)

Zielgruppe

Das Seminar "Gefährdungsbeurteilung gemäß BetrSichV" richtet sich an Ingenieure, (Elektro-)Techniker, Meister und Verantwortliche in produzierenden Unternehmen, die

  • Maschinen oder elektrische Anlagen planen, konstruieren, betreiben, ändern oder instand halten
  • Maschinen, elektrische Geräte und Betriebsmittel prüfen
  • Arbeitsverfahren festlegen und Arbeitskräfte einsetzen

Ihr Referent für das Seminar "Gefährdungsbeurteilung gemäß BetrSichV":

Michael Mühl, BDSH e.V. geprüfter Sachverständiger, MEBEDO Consulting GmbH, Montabaur

Nach dem Ablegen der Meisterprüfung im Elektro­installateur-Handwerk erweiterte Herr Mühl sein Wissen als technischer Angestellter in einem Elektroingenieurbüro. Dort war er in den Bereichen Planung und Bauleitung mehrere Jahre beschäftigt. Später hatte er als Bauleiter die Verantwortung für mehrere Großbaustellen. Danach übernahm er die ­Verantwortung für 30 Auszubildende, die Leitung einer Mess- und Prüfabteilung und sammelte weitere Erfah­rungen, sowohl von der praktischen als auch von der ­administrativen Seite im Prüfgewerbe. Herr Mühl ist Fachkraft für Arbeitssicherheit, Sicherheits- und Gesundheitsschutz-Koordinator [SiGeKo], BDSH – geprüfter ­Sachverständiger sowie seit 2011 VdS-Sach­verständiger für ­Elektrothermografie.

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Veranstaltungsnummer : 02SE197

Gefährdungsbeurteilung für die Elektrotechnik Beurteilung d. Sicherheit elektrischer Tätigkeiten

Düsseldorf,

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Maritim-Platz 1,
40474 Düsseldorf
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