Spezialtag

Künstliche Bodenvereisung als Bauhilfsmaßnahme im Tunnelbau

Künstliche Bodenvereisung im Tunnelbau | VDI-Spezialtag

Der VDI-Spezialtag „Künstliche Bodenvereisung als Bauhilfsmaßnahme im Tunnelbau“ zeigt auf, welche Besonderheiten Sie beim Einsatz der Bodengefriertechnik im Tunnelbau berücksichtigen müssen. Sie erfahren u.a., wie Sie mittels Bodenvereisung eine höhere Festigkeit des Bodens erreichen und den Baubereich vor dem Eindringen von Grundwasser schützen. Nach dem Spezialtag kennen Sie sowohl die erforderlichen bautechnischen Schritte als auch die technische Ausrüstung für eine erfolgreiche Bodenvereisung.

Umweltverträglich und sicher

Die künstliche Bodenvereisung ist ein bewährtes und sicheres Verfahren, das im Tunnelbau vor allem bei schwierigem Untergrund eingesetzt wird. Das Verfahren ist umweltschonend, da der Kälteträger in einem geschlossenen Kreislauf eingesetzt wird und nicht ins Erdreich gelangt. Sole als Kältemittel ist relativ kostengünstig, flüssiger Stickstoff kühlt schneller, verursacht aber vor allem bei längeren Zeiträumen sehr hohe Kosten.

Der Spezialtag „Künstliche Bodenvereisung als Bauhilfsmaßnahme im Tunnelbau“ stellt beide Gefrierverfahren mir ihren Vor- und Nachteilen vor. Sie lernen u.a., wie der Frostausbreitung im Boden erfolgt und erfahren, wie sich das mechanische Verhalten gefrorener Böden verändert. Außerdem lernen Sie die verschiedenen Verfahren zur messtechnischen Überwachung von Frostkörpern und angrenzender Bauteile ebenso kennen wie ausgeführte Beispiele mit tunnelparallelen Gefrierrohren.

Der Spezialtag „Künstliche Bodenvereisung als Bauhilfsmaßnahme im Tunnelbau“ findet einen Tag vor der VDI-Konferenz „Tunnelbau“ statt. Wenn Sie Spezialtag und Konferenz zusammen buchen, profitieren Sie vom vergünstigten Kombipreis.

Inhalte des Spezialtags

Der Spezialtag „Künstliche Bodenvereisung als Bauhilfsmaßnahme im Tunnelbau“ behandelt u. a. diese Themen:

Programm als PDF herunterladen

18. Juni 2018

Unterschiedliche Gefrierverfahren mit Sole und Stickstoff

  • Erforderliche Verfahrenstechnik auf der Baustelle
  • Merkmale und Auswahlkriterien für die einzelnen Verfahren
  • Sicherheitstechnik, Vergleich der Kosten, Energieverbrauch
  • Bohr- und Vermessungstechniken

Frostausbreitung bei der künstlichen Bodenvereisung

  • Grundlagen der Thermodynamik
  • Wichtige Wärmetransportvorgänge im Boden
  • Berechnungsverfahren der Frostausbreitung
  • Einflüsse auf die Frostausbreitung – Bodenart, -zustand und Grundwasserströmungen
  • Einfluss der Gefrierrohrtopologie

Besonderes mechanische Verhalten gefrorener Böden

  • Kriechen gefrorener Böden unter konstanter Last
  • Abhängigkeit von der Temperatur sowie von Spannungsgröße und -zustand
  • Unterschiedliches Verhalten unter Druck- und Zugspannung
  • Einfluss der Bodenparameter wie Kornverteilung, Lagerungsdichte und Sättigungsgrad
  • Spannungsumlagerungen durch Relaxation
  • Einfluss triaxialer Spannungszustände und von Fremdstoffen im Grundwasser/Boden

Die Auswirkung des Gefrierens auf natürliche Böden

  • Frosthebungen und Tausetzungen
  • Unterschiedliche Mechanismen der Frosthebung
  • Kriterien zur Beurteilung der Frostempfindlichkeit
  • Maßnahmen zur Beherrschung/Verringerung der Frosthebungen

Messtechnische Überwachung von Frostkörpern angrenzender Bauteile/Anlagentechnik

  • Lagemessung der Gefrier-und der Temperaturmessrohre
  • Überwachung der Verformungen an der Geländeoberfläche oder im Tunnel

Ausgeführte Beispiele mit tunnelparallelen Gefrierrohren

  • Gefrieren aus dem Tunnel und aus Pilotstollen
  • Querschlagsvereisungen
  • Vortrieb im Schutz von Vereisung
  • Frosteinwirkung auf Spritzbeton
  • Vorlaufende Maßnahmen zur Grundwasserbeeinflussung

Wer sollte teilnehmen?

Der VDI-Spezialtag „Künstliche Bodenvereisung als Bauhilfsmaßnahme im Tunnelbau“ richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus folgenden Bereichen:

  • Ingenieurbüros
  • Bauunternehmen für den Tunnelbau, Massiv- und Spezialtiefbau
  • Behörden und Ämter für Straßen und Verkehr
  • Hersteller und Zulieferer für den Tunnelbau

2 renommierte Experten leiten den Spezialtag

Dr.-Ing Wolfgang Orth ist Geschäftsführer der Dr.-Ing. Orth GmbH in Karlsruhe. Er berät Unternehmen zur Baugrundvereisung und hat zahlreiche Publikationen zum Thema veröffentlicht. Dipl.-Ing. Benno Müller ist Leiter Bodengefriertechnik bei der Max Bögl Stiftung & Co. KG in München mit langjähriger praktischer Erfahrung bei den unterschiedlichsten Bodengefrierprojekten. Beide Referenten sind in der Tunnelbau-Branche bestens bekannte und anerkannte Experten.

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Sie möchten wissen, was Sie bei der künstlichen Vereisung beachten müssen, um auch bei schwierigen Bodenverhältnissen Ihr Tunnelbauprojekt erfolgreich voranzutreiben? Sie wollen von renommierten Experten anhand konkreter Beispiele erfahren, worauf es in der Praxis ankommt? Dann buchen Sie jetzt den Spezialtag „Künstliche Bodenvereisung als Bauhilfsmaßnahme im Tunnelbau“.

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