Spezialtag

Chloridinduzierte Korrosion im Brücken- und Ingenieurbau

Der Spezialtag „Chloridinduzierte Korrosion im Brücken- und Ingenieurbau – KKS als Lösungsweg bei der Betoninstandsetzung“ bietet Ihnen eine Einführung in Grundlagen und Schadensmechanismen der Bewehrungskorrosion. Sie lernen zudem verschiedene Instandsetzungsverfahren für dieses Schadensbild kennen. Im Mittelpunkt des Spezialtages stehen dabei die Funktion und Einsatzmöglichkeiten des Kathodischen Korrosionsschutzes (KKS).

Korrosion mit Kathodischem Korrosionsschutz effektiv bekämpfen

Als Teil der Verkehrsinfrastruktur sind Brückenbauwerke dem schädigenden Einfluss von im Winter gestreuten Tausalzen ausgesetzt. Diese starke Exposition bewirkt besonders bei älteren Brücken chloridinduzierte Bewehrungskorrosion. In Tiefgaragen und Parkhäusern kommt bei diesem Schadensbild bereits seit 10 Jahren der Kathodische Korrosionsschutz (KKS) als Instandsetzungsverfahren zum Einsatz. Auch bei Brückenbauwerken gibt es erste Erfolgsmeldungen mit diesem Prinzip.

Lernen Sie im Spezialtag „Chloridinduzierte Korrosion im Brücken- und Ingenieurbau“ mehr über die:

  • Funktionsweise des KKS
  • Elemente eines KKS-Systems
  • Randbedingungen, die den Einsatz von KKS ermöglichen
  • üblichen KKS-Systeme am Markt
  • praktische Umsetzung von KKS

Die Inhalte des Spezialtags

Die nachstehenden Themen behandelt der Spezialtag im Einzelnen:

Dienstag, 22. November 2016

Einführung in die Bewehrungskorrosion

  • Ursachen von Bewehrungskorrosion
  • Elektrochemische Grundlagen
  • Typische Schadensbilder 

Bauwerksanalyse bei Bewehrungskorrosion

  • Potentialfeldmessung
  • Chloridanalysen und Karbonatisierungstiefe
  • Betondeckungsmessungen
  • Risse, Hohllagen etc.

Instandsetzung nach ZTV-ING und RL-SIB

  • Instandsetzungsprinzipien bei Bewehrungskorrosion
  • Kriterien für die Auswahl geeigneter Instandsetzungsprinzipien
  • Praxisbeispiele

Kathodischer Korrosionsschutz der Bewehrung

  • Wirkmechanismen des KKS
  • Komponenten von KKS-Systemen
  • Anodensysteme und deren Einsatzbereiche
  • Schutzkriterien zur Beurteilung der Wirksamkeit des KKS
  • Grundzüge der Planung von KKS-Systemen

Praxisbeispiele zur Umsetzung des KKS bei Brücken

  • Fahrbahnplatte einer Stahl-Spannbetonverbundbrücke
  • Hohlkasteninnenseiten einer Spannbetonbrücke

Der Spezialtag findet im Rahmen der Konferenz „Zukunftsprogramm Brückenmodernisierung“ statt. Dort erfahren Sie u. a. mehr über spezielle Verfahren und Praxisbeispiele zur Verstärkung, Konzepte zum Rückbau und innovative Systembauweisen für Brückenbauwerke. Profitieren Sie bei gemeinsamer Buchung des Spezialtags und der Konferenz vom vergünstigten Preis.

Der Referent des Spezialtags

Durch den Spezialtag führt Herr Dipl.-Ing. Michael Bruns. Er ist als geschäftsführender Gesellschafter des Ingenieurbüros Raupach Bruns Wolff GmbH & Co. KG tätig. In den letzten Jahren war Herr Dipl.-Ing. Bruns nicht nur an der Planung und gutachtlichen Begleitung diverser KKS-Projekte beteiligt. Er hat sich auch als Referent für Fortbildungsveranstaltungen zur Personenzertifizierung des Personals, das KKS bei Stahlbeton einsetzt, engagiert.

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Sie möchten mehr über die Möglichkeiten des Kathodischen Korrosionsschutzes erfahren? Sie suchen nach einer kompakten und verständlichen Einführung in Grundlagen und Schadensmechanismen der Bewehrungskorrosion? Dann buchen Sie Ihren Platz für den Spezialtag. „Chloridinduzierte Korrosion im Brücken- und Ingenieurbau – KKS als Lösungsweg bei der Betoninstandsetzung“. Profitieren Sie bei gemeinsamer Buchung mit der Konferenz „Zukunftsprogramm Brückenmodernisierung“ vom vergünstigten Kombipreis.