Seminar

Seminar zum EEG 2014

Seminar zum EEG 2014

Immer wieder gibt es Anpassungen im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), zuletzt 2014. Im 2-tägigen Seminar „Crashkurs: Das EEG 2014 in der praktischen Anwendung“ erfahren Sie verständlich und praxisnah aus kompetenter Hand, welche Neuerungen es hier gibt. Auch die Chancen, die sich aus den Änderungen ergeben, werden dargestellt.

Verständlich und praxisnah aufbereitet: Änderungen des EEG 2014 auf einen Blick

Das Gesetz für den Ausbau Erneuerbarer Energien (kurz: Erneuerbare-Energien-Gesetz, EEG) in der neuen Fassung von 2014 bringt zahlreiche Änderungen mit sich. Ziel ist laut Bundesregierung – neben der Förderung des weiteren Ausbaus – eine bessere Berücksichtigung der Kosteneffizienz und Wirtschaftlichkeit des Gesamtsystems.

Damit kommen auf alle Bereiche der deutschen Energiewirtschaft grundlegende Änderungen zu. Das Seminar EEG 2014 verschafft Ihnen den Durchblick. Sie lernen, was sich geändert hat, worauf Sie achten müssen und welche neuen Regelungen es gibt. Sie erfahren, wie Sie strategisch darauf reagieren sollten, welche Chancen sich ergeben und wie konkrete Projektvorhaben an die Neuerungen anzupassen sind.

Konkret wissen Sie nach dem Seminar EEG 2014:

  • was sich beim EEG 2014 geändert hat
  • wie die Regelung bei Einspeisevergütung und Einspeisevorrang erfolgt
  • wie Sie die EEG Vergütung nach dem EEG 2014 abrechnen
  • welche Chancen und Möglichkeiten die Änderungen im Direktvertrieb mit sich bringen
  • wie Sie für PV-Freiflächenanlagen ausschreiben
  • wie die EEG-Umlage geregelt ist und welche Auswirkungen dies auf Lieferanten, Energieerzeuger, stromintensive Unternehmen und Übertragungsnetzbetreiber hat

Praktische Beispiele runden die Seminarinhalte ab.

Inhalte des Seminars EEG 2014

Das 2-tägige Seminar bietet Ihnen einen umfassenden Überblick zu den Neuerungen des EEG 2014. Im Einzelnen erwartet Sie folgendes Programm:

Programm als PDF zum Ausdrucken herunterladen

1. Tag

09:00 bis ca. 17:00 Uhr

Ausgleichsmechanismus EEG

  • Überblick über das Fördersystem des EEG
  • EEG 2000, 2004, 2009, 2012, 2014: wann gilt was?

Netzanschluss und Netzintegration von EEG-Anlagen

  • Gesetzlicher Netzverknüpfungspunkt
  • Verpflichtung zum Netzausbau und Zumutbarkeit
  • Kostentragung
  • Sonderregelung „Kleinanlagen“
  • Sonderregelung Wahlrechte Anlagenbetreiber und
    Netzbetreiber
  • Netzanschlussverfahren
  • Exkurs: Netzanschluss von Offshore-Windanlagen nach
    EnWG

Einspeisemanagement und Härtefallregelung

  • Voraussetzungen für das Einspeisemanagement
  • Verhältnis zu §§ 13, 14 EnWG
  • Abschaltreihenfolge
  • Entschädigungsanspruch des Anlagenbetreibers
    (Voraussetzungen und Berechnung)
  • Verpflichteter Netzbetreiber
  • Weiterbegabe der Entschädigungen an die Netzkunden
  • Technische Einrichtungen
  • Übergangsregelungen

Abrechnung der Finanziellen Förderungen

  • (Abrechnungs-)Verhältnisse zwischen Anlagen-, Netz- und
    Übertragungsnetzbetreibern
  • Abschlagszahlungen und Endabrechnung
  • Berücksichtigung der Umsatzsteuer
  • Mitteilungspflichten und Abrechnungsfristen
    • Verhältnis Anlagenbetreiber ggü. Netzbetreiber
    • Verhältnis Netzbetreiber ggü. Übertragungsnetzbetreiber
  • Rechtsfolgen bei Verstößen gegen die Mitteilungspflichten
  • Bedeutung der WP-Testate

Nachträgliche Korrekturen von EEG-Abrechnungen

  • Korrekturanlässe: Überblick zu § 62 EEG 2014
  • Rückforderungspflicht bei Überzahlungen, insbesondere
    Verjährungsproblematik
  • Vollstreckbare Titel, insbesondere Anwaltsvergleiche
  • Fristen für die Umsetzung nachträglicher Korrekturen

Allgemeine Grundsätze für die Finanzielle Förderung

  • Grundsätze der Finanziellen Förderung:
    • Geförderte Direktvermarktung, Einspeisevergütung für
      kleine Anlagen und in Ausnahmefällen
    • Degression
    • „Atmender Deckel“
    • Vergütungsbeginn und -dauer
    • Leistungsbegriffe
    • Gleitende Vergütung
    • Ausschreibungen („Pilotprojekt“ PV-Freiflächenanlagen)
  • Übergangsregelungen: Anwendbarkeit des EEG 2000, 2004,
    EEG 2009, EEG 2012, EEG 2014
  • Anlagenbegriff, insbesondere Auswirkung des aktuellen
    BGH-Urteils
  • Inbetriebnahmezeitpunkt
  • Grundzüge der Messung von EEG-Anlagen
  • Vergütungsvoraussetzungen § 9 EEG 2014

Finanzielle Förderung für die einzelnen Energieträger

  • PV-Anlagen
    • Grundlagen (Auf-Dach-Anlagen, Freiflächenanlagen)
    • Aktuelle Entwicklungen, u.a. zur Anlagenverklammerung,
      Marktintegrationsmodell
  • Biomasseanlagen
    • Biomasse allgemein
    • Vergärung von Bioabfällen
    • Vergärung von Gülle
    • Biomethan-BHKW (Gasabtausch)
    • Übergangsregelungen
  • Onshore-Windenergieanlagen
    • Grundlagen
    • Aktuelle Entwicklungen (u.a. zu Repowering, SDL-Bonus)
  • Offshore-Windenergieanlagen
    • Besonderheiten und aktuelle Entwicklungen
  • Wasserkraft
    • Modernisierungstatbestände

2. Tag

08:00 bis ca. 16:00 Uhr

Direktvermarktung

  • Formen der Direktvermarktung
  • Allgemeine Vorgaben für die Direktvermarktung
  • Marktprämie: Voraussetzungen und Höhe
  • Erhöhung des anzulegenden Wertes („Managementprämie“)
  • Abwicklung der Direktvermarktung und Direktvermarktungsverträge
  • Flexibilitätsprämie, Voraussetzungen, Berechnung, Höhe
  • Flexibilisierung von Biogas-Bestandsanlagen

EEG-Umlage

  • Entstehung der EEG-Umlage
  • Verpflichteter zur Zahlung der „vollen“ EEG-Umlage
  • Reduzierung der EEG-Umlage
    • Eigenerzeugung und Eigenverbrauch (Bestands- und
      Neuanlagen, Bagatellgrenzen)
    • Besondere Ausgleichsregelung (Voraussetzungen,
      Verfahren, Fristen, Übergangsregelungen)
  • (Abrechnungs-)Verhältnis zwischen Elektrizitätsversorgungsunternehmen
    und Übertragungsnetzbetreibern
  • Einbeziehung der Anschlussnetzbetreiber in die Abwicklung
    der EEG-Umlage bei Eigenversorgung
  • Abschlagszahlungen und Endabrechnung
  • Berücksichtigung der Umsatzsteuer
  • Mitteilungspflichten und Abrechnungsfristen
  • Rechtsfolgen bei Verstößen gegen die Mitteilungspflichten
  • Bedeutung der WP-Testate
  • Korrekturen von Abrechnungen
  • Weitergabe der EEG-Umlage an Letztverbraucher

Stromkennzeichnungspflicht gegenüber
Letztverbrauchern

  • Anwendungsbereich: Was unterliegt wann der
    Kennzeichnungspflicht?
  • Meldepflichten gegenüber der BNetzA
  • Rechtliche Folgen bei Verstößen gegen die
    Kennzeichnungspflicht

Kennzeichnung von (Öko-)stromprodukten

  • Ausweisung von EEG-geförderten Strommengen und
    sonstigen Grünstrommengen
  • Konsequenzen für den Vertrieb von Grünstromprodukten
  • Ausweisung sonstiger Produkte (KWK, „atomstromfrei“ etc.)

Grundlagen und Aktuelles zum Herkunftsnachweisregister
aus Vertriebssicht

  • Funktionsweise des Herkunftsnachweisregisters
    (Registrierung, Prozesse, …)
  • Verwendung ausländischer Herkunftsnachweise
  • Herkunftsnachweise und Grünstromlabel
  • Auswirkungen auf Liefer- und Bezugsverträge

Zukunft des EEG

  • EU-Beihilfeverfahren
  • Beihilfeleitlinien
  • Rechtsprechung des EuGH

Alle Teilnehmer erhalten ein umfassendes Handbuch mit den Inhalten des Seminars.

Zum Einstieg oder zur Vertiefung des Themas empfehlen wir Ihnen folgende Seminare:

Für wen ist das Seminar EEG 2014 geeignet?

Angesprochen sind vor allem Führungskräfte, Planer und Mitarbeiter aus folgenden Bereichen:

  • Energieversorgungs- und Contracting-Unternehmen
  • Netzbetreiber
  • Anlagenhersteller und -betreiber
  • Planungsbüros
  • Investoren
  • Energieberatung
  • Vertrieb
  • Behörden und Ministerien

Ihr Dozent ist ausgewiesener Experte

Das Seminar wird durchgeführt von dem Juristen Jens Vollprecht. Er ist Rechtsanwalt und Partner in der Sozietät Becker Büttner Held (BBH), Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater. Herr Vollprecht gilt als ausgewiesener Experte für Erneuerbare Energien, u.a. zu Themen wie Flexibilisierung von Biogas-Bestandsanlagen, Netzanschluss, Einspeisemanagement, Direktvermarktung, Ausschreibungen, Stromspeicherung und Strommarktdesign. Er berät neben Stadtwerken und Anlagenbetreibern auch die Politik, beispielsweise bei der Novellierung des EEG 2012 und 2014. Zudem ist er Mitautor im Kommentar zum EEG.

Nutzen Sie die Chancen, die sich aus dem EEG ergeben

Verschaffen Sie sich einen Überblick zum EEG 2014, lernen Sie alle Änderungen kennen und setzen Sie die neuen Regelungen gewinnbringend für Ihr Unternehmen ein. Hier können Sie sich zum Seminar „Crashkurs: Das EEG 2014 in der praktischen Anwendung“ anmelden.