Konferenz

Schäden aus Flexibilitätsanforderungen in Kraftwerken

Ihre Vorteile

Ihre Vorteile:

  • Erfahren Sie, wie der Ausgleich zwischen hoher Verfügbarkeit und schneller Reaktion beim Betrieb von Kraftwerken gelingt.
  • Lernen Sie von Betreibern anderer Großanlagen und anderer Kraftwerke und tauschen Sie Erfahrungen aus.
  • Erweitern Sie Ihr berufliches Netzwerk.

Die Konferenz „Schäden aus Flexibilitätsanforderungen in Kraftwerken“ widmet sich den Herausforderungen, die der flexible Betrieb von Kraftwerken an Anlagen und Komponenten stellt. Erfahren Sie, welche Komponenten besonders betroffen sind, wie Sie deren Lebensdauerverbrauch mittels eines optimierten Anlagenbetriebs möglichst gering halten und wie Sie so kostspielige Ausfälle verhindern.

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Programmablauf der Konferenz

Mittwoch 31.Mai 2017

10:00

Begrüßung und Eröffnung

Dipl.-Ing. Jörn Neumann, Leiter Instandhaltung, STEAG GmbH, Essen

Aktuelle Anforderungen für flexiblen Kraftwerksbetrieb

10:10

Instandhaltung in der Kraftwerkstechnik - Perspektiven für die Zukunft

  • Folgen der Betriebsflexibilität
  • Instandhaltung ja, aber zu welchen Kosten?
  • Instandhaltung zwischen Notwendigkeit und Effektivität
  • Verantwortung, Effektivität und Bewertung

Dipl.-Ing. Jörn Neumann

10:50

Flexibilitätsanforderung des Netzes - heute und in Zukunft

  • Veränderungen der Netzanforderungen
  • Rechtsrahmen der Anforderungen durch Netzbetreiber
  • Systemdienstleistungen und Nutzen von Flexibilität

Dr.-Ing. Tobias Weißbach, Teamleiter Produkte & Grundsatzfragen, TransnetBW GmbH, Stuttgart

11:30

Kaffeepause

12:00

Sichere Versorgung trotz volatiler Nachfrage - Herausforderungen für und Anforderungen an Kraftwerksbetreiber

  • Absenkung Blockmindestlast
  • Grenzen des Mindestlastbetriebs
  • Grenzen der Versorgungsaufgaben eines Kraftwerkstandortes

Dr.-Ing. Stephanie Tappe, Programmleiterin flexGen, Dipl.-Ing. Steffen Lysik, Dipl.-Ing. Jens Löffel, Lausitz Energie Kraftwerke AG, Cottbus/Lippendorf

Zustandsüberwachung für verbesserte Prognosen

12:40

Lebensdaueranalysen bei flexibler Fahrweise

  • Werkstoffverhalten bei Flexibler Fahrweise
  • Zustandsanalysen von Kraftwerkskomponenten
  • Erschöpfungs- und Lebensdauerberechnung für Szenarien flexibler Fahrweise
  • Zu beachtende Schädigungsmechanismen und Beanspruchungsprofile, Maßnahmen

Dr.-Ing. Andreas Klenk, Stellvertretender Direktor, Materialprüfungsanstalt Universität Stuttgart

13:20

Mittagspause

14:30

Online Monitoring – gestern, heute und morgen

  • Rechnerischer Fitnesscheck hochbeanspruchter Komponenten – Gibt es Reserven für den Weiterbetrieb?
  • SIA – Smart Inspection Assessment
  • Digitalisierung – Perspektiven für die Zustandsüberwachung
  • Beispiele: KUP, Kreuzventil, ÜH4 Sammler

Joël Wagner, B.Eng., Produktmanager Lifetime Monitoring Systems, STEAG Energy Service GmbH, Essen

15:10

Structural Health Monitoring-Konzept Realistische Bewertung der Betriebsfestigkeit und Kriechermüdung

  • Auslegungslasten vs. tatsächliche Lasten
  • Vergleich Monitoring Lösungen nach TRD301 und den AFC Ansätzen
  • Anwendungsbeispiel an einer Kesselumwälzpumpe
  • Einbindung des Monitoringkonzeptes in die Instandhaltungs- und NDT Konzepte

Steffen Bergholz, Mechanical Analyses, Dr. Jürgen Rudolph, Markus Winter, AREVA GmbH, Erlangen

15:50

Kaffeepause

16:20

Innovative Methoden zur realistischen Erfassung des Lebensdauerverbrauchs von kritischen Kraftwerksbauteilen

  • Kraftwerke, Schäden
  • Bauteilschädigung, Lebensdauererfassung, Root Cause Analyse
  • Kriechen, thermomechanische Ermüdung, Bauteilschädigung
  • Condition Monitoring, Inverse Probleme

Dr.-Ing. Albert Bagaviev, Head Computational Engineering, Dr.-Ing. Ansgar Kranz, TÜV Rheinland Werkstoffprüfung GmbH, Köln

17:00

Aktuelle Entwicklungen für kostenoptimierte Instandsetzungen

  • Flexiblere Fahrweisen machen Umdenken in der Datenanalysen notwendig
  • Probabilistische Analysemodelle aus Stochastik und Big Data gewinnen gegenüber deterministischen Modellen an Bedeutung
  • Mit diesen Erkenntnissen muss die Instandhaltung flexibilisiert werden - variable Intervalle und Umfang
  • Engere Verzahnung von Instandhaltung, Produktion und Handel sind ausschlaggebend für den Erfolg

Dipl.-Ing. agr. Moritz von Plate, Geschäftsführer, Cassantec GmbH, Berlin

17:40

Ende des ersten Konferenztages und anschließendes Get-together

Zum Ausklang des ersten Veranstaltungstages lädt Sie das VDI Wissensforum zu einem Get-together ein. Nutzen Sie die entspannte Atmosphäre, um Ihr Netzwerk zu erweitern und mit anderen Teilnehmern und Referenten vertiefende Gespräche zu führen.

Donnerstag 1. Juni 2017

Auswirkungen auf die Kraftwerkschemie und Lösungsmöglichkeiten

09:00

Möglichkeiten der akustischen Schadenserkennung und – ortung in Wasser-Dampfkreisläufen von thermischen Kraftwerken

  • Akustische Überwachung von losen Teilen, Leckagen und Alterungsdiagnose
  • Frühzeitige Schadenserkennung, Optimierung von Serviceaktivitäten
  • Akustisches Monitoringsystem: Beschleunigungsaufnehmer, Transientenrekorder, Online Auswertung, abgeleitete Alarmgenerierung

Ph.D. Pavel Kodet, Entwicklungsingenieur, Dr. Gerrit Gloth, Peter Forster, AREVA GmbH, Erlangen

09:40

Mögliche Auswirkungen auf die Kraftwerkchemie durch flexiblen Anlagenbetrieb

  • Ablagerungen, Beläge, Wasserchemie
  • Wirkungsgradverluste, Erosion, Oberflächenbeschädigungen
  • Stillstandskorrosion

Dipl.-Ing. Michael Rziha, Principal Key Expert Power Plant Chemistrey, Power and Gas Division, Siemens AG, Erlangen

10:20

Kaffeepause

10:50

Flexibler Kraftwerksbetrieb mit filmbildenden Aminen – Erfahrungen im GuD Kraftwerk Knapsack 1 mit Octadecylamin

  • Mögliche Schäden im Wasser-Dampf-Kreislauf aus flexibler Fahrweise
  • Besondere Anforderungen an die Wasserchemie bei flexiblem Kwraftwerksbetrieb
  • Einsatz von filmbildenden Aminen im speziellen Octadecylamin zur Schadensminimierung
  • Praxisbeispiele aus GuD-Kraftwerken

Dipl.-Wirtschaftsing. (FH) Ronny Wagner, Geschäftsführer, REICON Wärmetechnik und Wasserchemie Leipzig GmbH, Leipzig

11:30

Schadensmechanismen und Ursachen peripherer Anlagenbereiche

  • Wie wichtig sind Armaturen, Ventile, Sicherheitseinrichtungen, Pumpen und Wärmetauschen im Kraftwerksprozess?
  • Beschreibung ausgewählter Schadensbeispiele und deren Ursachenermittlung
  • Bewertung von Schadensereignissen und deren Detektierbarkeit
  • Einflussgrößen „Design – Entwurfsprüfungen – Abnahmen“ sowie wiederkehrende Prüfungen auf deren Betriebstauglichkeit und Instandhaltung
  • Welche Präventionsmaßnahmen sind möglich?

Dipl.-Ing. Hans Christian Schröder, Senior Expert Kraftwerksund Anlagenservice, Dipl.-Ing. Achim Foos, TÜV SÜD Industrie Service GmbH, Mannheim/Filderstadt

12:10

Mittagspause

Schadensmechanismen, Ursachen und Wechselwirkungen

13:30

Kesselauslegung und Materialwahl - Herausforderung T24

  • Einführung Kesselkonstruktion im Dampfkraftwerk
  • Betriebsparameter und Flexibilität
  • Bekannte Schadensfälle
  • Lösungsansätze

Dipl.-Ing. (FH) Joachim N. Butz, Senior Risk Engineer, Dipl.-Ing. Dario Popovic, Swiss Re Corporate Solutions Ltd., Zurich, Schweiz 

14:10

Verarbeitungshinweise zum Austausch von Bauteilen aus 7CrMoVTiB10-10 (T24)

  • Allgemeine Grundlagen zum Einsatz
  • Herstellung von Rohrundnähten
    • Kohlenstoff im Schweißzusatz
    • Einfluss der Vorwärmung
    • Prüfung und Schweißerschulung
  • Herstellung dichtgeschweißter Membranwände (DRW)
    • Problematik wasserstoffinduzierter Risse
    • Einfluss der Vor- und Nachwärmung
    • Prüfungen

Dipl.-Ing. (FH) EWE Roland Seydel, Leiter Schweißtechnik, Meeraner Dampfkesselbau GmbH, Meerane 

14:50

Abschlussdiskussion und Zusammenfassung durch den Konferenzleiter

15:00

Ende der Veranstaltung

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Herausforderungen und Lösungsansätze für den flexiblen Betrieb von Kraftwerken

Nachfrage- und Einspeiseschwankungen, vor allem durch den wachsenden Anteil erneuerbarer Energien an der Stromproduktion, verlangen einen zunehmend flexiblen Betrieb von Kraftwerken. In immer kürzeren Zeitabständen müssen Kraftwerke an- und abgefahren werden, um die Netzspannung zu erhalten. Dabei sind die Kraftwerkskomponenten zum Teil enormen Belastungen, wie starken Temperaturschwankungen, ausgesetzt. Die Folgen sind Schäden an den Bauteilen, die im Extremfall zum Ausfall des Kraftwerks führen können.

Die Konferenz „Schäden aus Flexibilitätsanforderungen in Kraftwerken“ lädt Fach- und Führungskräfte dazu ein, sich über die Herausforderungen des flexiblen Kraftwerksbetriebs auszutauschen. Erfahren Sie, welche Komponenten beim flexiblen Betrieb von Kraftwerken besonderen Belastungen ausgesetzt sind und wie Sie diese schützen. Hören Sie in zahlreichen Expertenvorträgen, wie Sie durch einen optimierten Anlagenbetrieb Betriebskosten sparen können.

Wer teilnehmen sollte

Die Konferenz „Schäden aus Flexibilitätsanforderungen in Kraftwerken“ wendet sich an Fach- und Führungskräfte von:

  • Kraftwerksbetreibern
  • Herstellern
  • Dienstleistern
  • Servicefirmen
  • Überwachungsinstituten

Angesprochen sind insbesondere Mitarbeiter aus:

  • Forschung und Entwicklung
  • Konstruktion
  • Betrieb
  • Instandhaltung
  • Laboren für Schaduntersuchungen

Jetzt Ticket sichern

Sie möchten sich mit anderen Fachleuten über die Herausforderungen des flexiblen Kraftwerksbetriebs austauschen? Sie wollen erfahren wie andere Kraftwerksbetreiber diesen Herausforderungen begegnen? Sie möchten wissen, wie Sie für einen optimalen Anlagenbetrieb sorgen? Dann buchen Sie jetzt die Konferenz „Schäden aus Flexibilitätsanforderungen in Kraftwerken“.