Seminar

Künstliche Intelligenz für transparente Prozessketten in der Kunststoffindustrie

mit Teilnahmebescheinigung

Mit Hilfe der künstlichen Intelligenz lassen sich verkettete Prozessschritte optimal aufeinander abstimmen

Dieses Seminar beschäftigt sich mit den Chancen und Risiken von künstlicher Intelligenz in der industriellen Fertigung. Anhand von Beispielprojekten, theoretischem Wissen und praxisnahen Übungen erfahren die Teilnehmer, wie sie ihre eigenen Prozesse nachhaltig optimieren und Kosten bei steigender Qualität senken können.

Eine wesentliche Voraussetzung hierfür sind transparente Prozesse auf der Basis von objektiven Daten. Sie werden mit der prozesskettenübergreifenden Datenzusammenführung vertraut gemacht und lernen hierdurch, wie Sie die entscheidende Prozesstransparenz selbst erfolgreich herstellen. Zudem lernen Sie, wie Sie ohnehin vorhandene Daten aus Maschinen, Prozessen und Produktqualitäten gewinnen, um sie für eine nachhaltige Prozessoptimierung und Qualitätssicherung zu nutzen. Auf dieser Basis erhalten Sie als Anlagenbediener, Technologe oder Führungskraft einen wertvollen Wissensvorsprung, mit dem sie Optimierungen idealer Weise VOR dem Eintreten von Problemen vornehmen können. In praktischen Beispielen erfahren Sie, wie oftmals schon kleine Pilotprojekte ausreichen, um prozesskettenübergreifende Lösungen für eine gesamte Fabrik zu entwickeln.

Top Themen

  • Prozesskettenübergreifende Datenzusammenführung in heterogenen Fertigungsumgebungen
  • Schlüsselfaktor Prozesstransparenz – Einflussfaktoren erkennen und Wechselwirkungen verstehen
  • Ideale Prozessfenster finden und mit KI überwachen
  • Datenquellen adressieren, erforderliche Hardware definieren, Schnittstellen einrichten und Daten nutzbar machen
  • Qualitätssicherung und Qualitätsprognose
  • + Gruppenübung: Vom Pilotprojekt zum hoch komplexen und vernetzten System

Wie sie verkettete Prozessschritte optimal aufeinander abstimmen

Das lernen Sie in diesem Seminar

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1. Tag: 1. Tag 10:00 bis 17:30 Uhr2. Tag 09:00 bis 15:00 Uhr

Einführung: Digitalisierung in der industriellen Fertigung

  • Was bedeuten Digitalisierung, Industrie 4.0 und IoT; Wer braucht was und warum?
  • Einordnung und Abgrenzung für die Kunststoffindustrie
  • Trends und Leitthemen in der Kunststoffverarbeitung
  • Innovationsbarrieren in der Kunststoffindustrie
  • Plattformen: Der richtige Zugang zu den Daten
  • Künstliche Intelligenz als Motor für erfolgreiche Kunststoff-Prozessketten

Die Welt der Daten - Prozesskettenübergreifende Datenzusammenführung

  • Technologiedatenmanagement (TDM) als Voraussetzung für den erfolgreichen KI-Einsatz in produzierenden Unternehmen
  • Intelligente Verknüpfung von Prozess, Peripherie, Material, Qualität und Umgebungsbedingungen

Grundlagen der KI

  • Herstellen von Prozesstransparenz
  • Der richtige Zugang zu den Daten, erforderliche Hardware, typische Standardschnittstellen
  • Einflussfaktoren erkennen und Wechselwirkungen verstehen
  • Ideale Prozessfenster finden und mithilfe der künstlichen Intelligenz überwachen
  • Digitalisierung auf den Bestand aufsetzen; KI in heterogene Fertigungsumgebungen integrieren
  • Qualitätssicherung und Qualitätsprognose; Einflussgrößen und Qualitätskriterien vorab kennen und planen

KI in der Praxis: Methodische Einführung an einem Beispielfall aus der Kunststoffindustrie

  • Vorstellung eines durchgehenden Referenzfalls
  • Analytic Pipelines: Entwicklung, Einbau und Pflege von Modellen
  • Grundlagen der Datenanalyse und des maschinellen Lernens (ML)
  • Feature Engineering für überwachtes KI-Training
  • Modell-Teaching zur Klassifikation und Regression
  • Modelleinbau und -automatisierung
Teilnehmerübung I - Schwerpunkt: Mensch und Technologie
  • Erfolgreiche Digitalisierung in der industriellen Fertigung
  • Erarbeitung eines zielführenden Beispiel-Pilotprojekts

Plattformen und Datenbanken

  • Konventionelle Datenhaltung
  • Unspezifische Plattformen vs. branchenspezifische Bündel
  • Relationale Datenbanken
  • Typische Beispiele aus der Praxis

Skalierung von KI-Projekten

  • Erfolgreicher Einsatz von End-to-End-Systemen
  • Von der Pilotanwendung bis zu hoch komplexen und vernetzten Systemen
  • Herausforderungen und Möglichkeiten des Big Data Management

User Story

  • Vorstellung eines Digitalisierungsprojektes

Selbstregelnde Fertigung vs. Digitale Assistenten - eine neue Antwort auf den Fachkräftemangel

  • Live-Demo: Analyse von Fertigungslosen mit einem KI-System
  • Beispiel-Aktionen und Workflow
  • Aufwand und Nutzen
  • KI-Handling für verschiedene Nutzergruppen – vom Planer bis zur angelernten Kraft
Teilnehmerübung II – Schwerpunkt Wirtschaftlichkeit
  • Faktencheck: Hard, Intermediate und Soft Facts; Wo liegen mögliche Potenziale?
  • Potenzialverteilung in den verschiedenen Branchen
  • Diskussion des zuvor entwickelten Pilotprojektes auf Basis der im Seminar gewonnenen Erkenntnisse

Zusammenfassung und Ausblick

Zielgruppe

  • Mitarbeiter und Führungskräfte in der Produktion und Entwicklung
  • Mitarbeiter im technischen Einkauf
  • Verantwortliche für neue Technologien und/oder Industrie 4.0
  • Produktionsmanager bzw. -planer und Techniker
  • Strategische Fertigungsplanung

Ihr Coach

Dr. Martin Juhrisch, Geschäftsführer Organisation und Vertrieb, Symate GmbH, Dresden

Dr. Martin Juhrisch ist seit 2012 Geschäftsführer der Symate GmbH und dort u.a. für die Bereiche Organisation und Vertrieb verantwortlich.

Das erfolgreiche Spin-off der TU Dresden entwickelt, installiert und betreut das KIDashboard Detact – ein Softwaresystem für die systematische Optimierung von komplexen

Prozessketten mit den Methoden der künstlichen Intelligenz. Zuvor leitete der promovierte Wirtschaftsinformatiker und erfahrene Softwareentwickler das ‚Exist-Forschungstransfer Tec-In‘ am

Institut für Steuerungstechnik der TU Dresden.

Seminarmethoden

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Veranstaltungsnummer: 03SE101

Künstliche Intelligenz für transparente Prozessketten in der Kunststoffindustrie

Nürtingen bei Stuttgart,

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65929 Frankfurt
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1.590,– € zzgl. USt.

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