Seminar

Effiziente Konstruktion von Spritzgießwerkzeugen

Veranstaltungsnummer: 03SE038

Mit Teilnahmebescheinigung

  • Vorteile und Einsatzgrenzen der wesentlichen Bauelemente
  • Optimale Gestaltung des Konstruktionsprozesses
  • Fehlerursachen erkennen und Verständnis für die Vermeidung bekommen
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Das VDI-Seminar „Effiziente Konstruktion von Spritzgießwerkzeugen“ zeigt, welche Schritte bei der Konstruktion von Spritzgießwerkzeugen essenziell sind, um später das jeweilige Bauteil in der geforderten Qualität zu produzieren. Sie erfahren u.a., wie Sie den Ablauf des Konstruktionsprozesses optimal gestalten und mögliche Fehlerursachen frühzeitig erkennen und vermeiden. Zahlreiche Beispiel helfen Ihnen, das Erlernte in Ihrer betrieblichen Praxis erfolgreich umzusetzen.

Sie lernen die wesentlichen Bauelemente von Spritzgießwerkzeugen kennen und diskutieren deren Vorteile und Einsatzgrenzen. Außerdem erfahren Sie, welche strategischen Vorgehensweisen sich zur Optimierung der Konstruktionsprozesse empfehlen und wie Sie mittels Simulation mögliche Problemstellungen rechtzeitig erkennen und Gegenmaßnahmen einleiten. Ebenso lernen Sie, warum ein strukturierter Beschaffungsprozess und eine lückenlose Dokumentation der Entstehung des Werkzeugs unverzichtbare Elemente der Qualitätssicherung sind.

Top-Themen

  • Vorteile und Einsatzgrenzen der wesentlichen Bauelemente
  • Optimale Gestaltung des Konstruktionsprozesses
  • Fehlerursachen erkennen und Verständnis für die Vermeidung bekommen
  • Vorhersage von Problemstellungen anhand von Simulationen treffen
  • Optimaler Beschaffungsprozess im Formenbau
  • Dokumentation zur Gewährleistung der Qualitätssicherung

Programm

1. Tag: 10:00 bis 17:30 Uhr

2. Tag: 09:00 bis 16:00 Uhr

Einflussgrößen auf die Konstruktion von Spritzgießwerkzeugen

Diskussion im Seminar zum Zusammenspiel von:

  • Kunststofftypen
  • Bauteilgeometrie
  • Spritgießmaschine und Peripherie
  • Qualitätsanforderungen an das Bauteil
  • Wirtschaftliche Aspekte

Funktion und Aufbau des Spritzgießwerkzeugs

  • Welche Aufgaben und Funktionen hat ein Spritzgießwerkzeug?
  • Grundsätzlicher Aufbau von Spritzgießwerkzeugen (kurze Einführung der wichtigsten Bauelemente)
  • Verschiedene Arten von Spritzgießwerkzeugen

Ausgestaltung der Formgebung und Entformung

  • Wichtige Aspekte der Formgebung
  • Ausgestaltung der Kavitäten, Formkerne und Oberfläche
  • Entformung: Auswerfersysteme, Schieber/Backen, etc.

Formfüllung: Kaltkanal vs. Heißkanal

  • Welche Angussarten gibt es?
  • Einfluss der Angussauswahl auf die Bauteilqualität
  • Heißkanaltechnik und Vorstellung verschiedener Heißkanalsysteme
  • Angussgestaltung bei Mehrkavitätenwerkzeugen
  • Simulation als vorbeugende Maßnahme und Angussoptimierung

Möglichkeiten der Temperierung

  • Gestaltung der Temperierkanäle
  • Temperierkonzepte: dynamisch vs. statisch
  • Priorität Temperierung oder Entformung bei engen Raumverhältnissen im Spritzgießwerkzeug?

Ablauf des Konstruktionsprozesses

  • Bewertung des Kunststoffbauteils
  • Simulation zum Erkennen möglicher Probleme und Maßnahmen
  • Strategisches Vorgehen beim Konstruieren

Beschaffungsprozess und Qualitätssicherung im Werkzeugbau

  • Beschaffungsprozess im Formenbau
  • Dokumentation im Formenbau
  • Erstbemusterung eines Werkzeugs
  • Wartung und Reparatur von Werkzeugen
Diskutieren Sie mit den anderen Teilnehmern über Ihre eignen Erfahrungen und Problemstellungen und tauschen Sie sich über die gelernten Inhalte und zahlreichen praktischen Anwendungen des Seminar aus.

Zielgruppe

Das VDI-Seminar richtet sich an Fach- und Führungskräfte sowie Ingenieure aus folgenden Bereichen:

  • Kunststoffverarbeitung
  • Formteil- und Werkzeugkonstruktion
  • Produktionsplanung
  • Prozessoptimierung
  • Qualitätssicherung
  • Entwicklung

Ihre Expertin für Spritzgießwerkzeuge

Prof. Simone Lake, Leiterin Polymer-Labor, Technische Hochschule Köln, Gummersbach

Frau Professorin Simone Lake studierte Maschinenbau an der RWTH Aachen mit der Vertiefungsrichtung Kunststoffverarbeitung. Als wissenschaftliche Angestellte am Institut für Kunststoffverarbeitung beschäftigte sie sich mit der Verarbeitung transparenter Formmassen beim Spritzgießen und betrachtete dabei Material, Prozess, Maschinentechnik und Werkzeugtechnik. Frau Professorin Lake verfügt über langjährige Industrieerfahrung. Sie arbeitete sowohl als Teamleiterin des Bereiches „Werkzeug- und Verfahrensentwicklung“ in der Automobilzulieferindustrie als auch als Entwicklungsleiterin in der Medizintechnik, wo Sie die Produkt- und Werkzeugentwicklung betreute. Seit Juli 2010 ist Simone Lake für den Bereich „Kunststofftechnik und Produktentwicklung“ an die Technische Hochschule Köln berufen. Sie beschäftigt sich dort sowohl in der Lehre als auch in der Forschung mit den Spritzgießwerkzeugen, wobei die Forschungsschwerpunkte im Bereich der Temperierung und Funktionsintegration liegen.