Seminar

Systemzuverlässigkeit mit der Belastungstestmatrix bestimmen

mit Teilnahmebescheinigung

Systemzuverlässigkeit mit der Belastungs-Testmatrix bestimmen - Seminar

Die Belastungs-Testmatrix zeigt auf, welche Belastungen und Fehlerarten durch welche Tests abgedeckt werden. Durch zusätzliche Angaben von Laufzeiten und Raffungsfaktoren ist eine quantitative Aussage auf die Zuverlässigkeit R möglich. Dies ist wichtig, um den Fortschritt und das Qualitätsziel eines Projektes zu bewerten. Hieraus ist dann auch die Ableitung von zu erwartenden Gewährleistungszahlen möglich.

Die Belastungs-Testmatrix dient zur Bewertung der Systemzuverlässigkeit bei unterschiedlichen Tests. Sie ist eine Kombination des sogenannten p-Diagramms nach Taguchi und der aus der SixSigma-Welt bekannten Robustheits-Checkliste.

  • Im Seminar lernen Sie die Methoden zur Ermittlung und Bewertung von Daten der Systemzuverlässigkeit kennen und zu interpretieren. Spezielle Methoden für kombinierte Tests und die Auslegung in der Entwicklungsphase sind ein Schwerpunkt.
  • Es wird gezeigt, welche Strategien für Erprobungen sinnvoll sind.
  • Die Weiterbildung hilft, richtige Analysen durchzuführen, diese entsprechend zu interpretieren und bessere Entscheidungen zu treffen.

Top Themen

  • Ergebnisse aus unterschiedlichsten Erprobungen und Tests zusammenfassen und die Systemzuverlässigkeit bestimmen
  • Die Zuverlässigkeit in Kombination mit und ohne Ausfälle berechnen
  • Raffungsfaktoren und weitere notwendige Kennzahlen festlegen
  • Bestimmung der notwendigen Anforderungen
  • Die Inhalte der Belastungs-Testmatrix

Ablauf des Seminars "Ermitteln der Systemzuverlässigkeit mit der Belastungs-Testmatrix"

Erfahren Sie im Seminar "Ermitteln der Systemzuverlässigkeit mit der Belastungs-Testmatrix" mehr zu folgenden Themen:

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Programmablauf

Einführung in die Thematik

  • Allgemeine Definition: Zuverlässigkeit und Lebensdauertests
  • Ziel und Nutzen
  • Ähnliche Verfahren
  • Zuverlässigkeitsziel

Grundlagen

  • Die Weibull-Verteilung
  • Einheiten der Lebensdauer
  • Der Vertrauensbereich
  • Formparameter b

Übungsbeispiel: Berechnung des Vertrauensbereiches für b

Systemzuverlässigkeit

  • Blockschaltbild
  • Redundanzen

Übungsbeispiel: Berechnung der Systemzuverlässigkeit

Zuverlässigkeit ohne Ausfälle

  • Success Run
  • Raffungstests und Wöhler-Diagramm
  • Berücksichtigung unerwarteter weniger Ausfälle
  • Alternative Berechnung über Weibuill-Netz

Übungsbeispiele:

  • Berechnung der Stichprobengröße
  • Grafische Ermittlung des Raffungsfaktors

Die Belastungs-Testmatrix

  • Berechnung der Gesamtzuverlässigkeit
  • Aufbau der Belastung-Testmatrix
  • Beispiel NOx-Sensor
  • Wie rechnet man, wenn kein Raffungsfaktor bekannt ist?

Übungsbeispiel: Beispielrechnung an einem einfachen System

Beispiel aus dem Nutzfahrzeugbereich

  • Definition der Lebensdaueranforderung
  • Definition der Bauteile und der Fehlerarten
  • Definition der Ausfall-Charakteristik: Abschätzung des ­Formparameters b
  • Festlegung des Testumfangs
  • Stichproben
  • Ähnlichkeitsfaktor
  • Versuchsdurchführung
  • Umgang mit Frühausfällen
  • Einfache Definition der Belastungs-Testmatrix
  • Erweiterte Beschreibung
  • Abschließende Berechnung

Übungsbeispiel: Berechnung des Vertrauensbereiches mit Excel

Praxisübung

Nutzen Sie die Möglichkeit, eigene Probleme einzubringen, die als Fallbeispiel behandelt werden. Danach sind Sie in der Lage, die entsprechenden Methoden für Ihre Fragestellung in Ihrem Unternehmen effizient einzusetzen.

Zielgruppe

Das Seminar "Ermitteln der Systemzuverlässigkeit mit der Belastungs-Testmatrix" richtet sich an:

  • Fach- und Führungskräfte aus Forschung und Entwicklung, die Bauteile und Systeme bereits von der Konzeption bis hin zur Serienreife entwickeln.
  • Qualitäts-Ingenieure aus der Entwicklung und Produktion, die die laufende Serie überwachen.

Ihr Referent für das Seminar "Ermitteln der Systemzuverlässigkeit mit der Belastungs-Testmatrix":

Dipl.-Ing. (FH) Curt Ronniger, Qualitätsingenieur, BMW AG, München

Herr Ronniger studierte Maschinenbau und ging 1985 als Versuchsingenieur zu BMW nach München. Dort leitete er sogenannte Simultaneous Engineering Teams. 2000 wechselte er in das Qualitäts­management als Gruppenleiter. Derzeit ist er tätig als Referent für statistische Methoden, SixSigma, DoE und Weibull in der zentralen Unternehmensqualität. Daneben ist Herr Ronniger auch selbstständig als Autor tätig und führt seit 2000 regelmäßig Seminare durch, auch für die Bereiche medizinische Apparate, Werkzeuge, Anlagenbau usw.

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Veranstaltungsnummer : 02SE072

Systemzuverlässigkeit mit der Belastungstestmatrix bestimmen

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