Seminar

Wertstromorientierte Fabrikplanung

Veranstaltungsnummer: 02SE070

Mit Teilnahmebescheinigung

  • Fabrikziele und Standortrollen definieren
  • Mittels Wertstromanalyse die Produktionsabläufe verstehen
  • Wandlungsfähige & modulare Fabriken vom Wertstromdesign bis zum Ideallayout entwickeln
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Die Teilnehmer erhalten eine intensive Schulung zu den ­Methoden der konzeptionellen Fabrikplanung in produzierenden Unternehmen. Durch Vermittlung der theoretischen Grundlagen sowie Bearbeitung praxisnaher Fallbeispiele können die Inhalte zuverlässig im eigenen Unternehmen angewendet werden.

Neben der Festlegung von Fabrikzielen und Standortrollen werden Grundlagenermittlung, Idealplanung und Reallayoutplanung behandelt. Dazu werden die relevanten Inhalte der hinsichtlich Flächenplanung weiterentwickelten Wertstrommethode, der
Intralogistik sowie der Wandlungsfähigkeit vertieft und die „Monumentenmethode“ vorgestellt.

Sie lernen zur Anwendung im eigenen Unternehmen:

  • Ein Fabrikplanungsprojekt zu strukturieren
  • Die notwendigen Grundlagen zu ermitteln
  • Wertströme in Intralogistik und Fabriklayouts zu überführen
  • Wandlungsfähige Fabrikstrukturen zu konzipieren
  • Wertstrom- und materialflussorientierte Fabriklayouts zu ­gestalten

Top-Themen

  • Fabrikziele und Standortrollen definieren
  • Mittels Wertstromanalyse die Produktionsabläufe verstehen
  • Wandlungsfähige & modulare Fabriken vom Wertstromdesign bis zum Ideallayout entwickeln
  • Optimierten Materialfluss in erweiterbaren Reallayout-Varianten abbilden
  • Fabrikbewertung durchführen
  • Fallstricke im Fabrikplanungsprojekt vermeiden

Programm

Das Seminar "Wertstromorientierte Fabrikplanung" behandelt folgende Themen:

Strategie und Ziele für die Fabrikplanung

  • Festlegung von Standortrollen und Fabrikzielen
  • Herleiten der Anforderungen an Erweiterbarkeit und Wandlungsfähigkeit

Grundlagenermittlung für die Fabrikplanung

  • Bildung von Produktfamilien
  • Durchführen von Wertstromanalysen
  • Erfassung von Betriebsmitteln und „Monumenten“
  • Ermittlung der Wandlungsbefähiger
  • Flächenanalyse
  • Identifikation von Restriktionen, Rahmen- und Randbedingungen
Gruppenarbeit Strukturgestaltung

Idealplanung für wertstromorientierte Fabriken

  • Ideale Produktionsabläufe gestalten mit Wertstromdesign
  • Definition von Funktionsbereichen und Ermittlung ihrer strukturellen Abhängigkeiten
  • Verständnis für Ideale Flusstypen und Gestaltungsmerkmale
  • Wandlungsfähigkeit durch Modularisierung erreichen

Digitale Werkzeuge in der Fabrikplanung

  • Vorteile der digitalen Fabrik
  • Einsatzmöglichkeiten digitaler Werkzeuge im Planungsprojekt
  • Grenzen und Alternativen in der Praxis

Vorstellung eines exemplarischen Industriebeispiels mit
Lessons Learned

Logistik in der Fabrikplanung

  • Rolle der Intralogistik für die Fabrikplanung
  • Logistikoptimierung mittels PFEP
  • Gestaltungsfelder der Intralogistik
  • Einfluss der Logistikmittel auf die Fabrikstruktur
Gruppenarbeit Ideallayout

Realplanung – Variantenbildung, Bewertung, Auswahl

  • Identifikation von Variantentreibern
  • Lösungsraum mit Varianten absichern
  • Gestaltungsregeln der Realplanung
  • Variantenauswahl mit der Nutzwertanalyse
Checkliste Planungsaspekte

Planung wandlungsfähiger Fabriken

  • Stellschrauben der Erweiterbarkeit
  • Wandlungsfähige Monumentenpositionierung
  • Entwicklung von Transformationsszenarien
Gruppenarbeit Reallayoutgestaltung

Fallstricke im Fabrikplanungsprojekt

  • Projektorganisation und Initialisierung
  • Beteiligung von Stakeholdern
  • Einbindung von Fachexperten
  • Moderation im Workshop
  • Kommunikation im Projekt
Diskussionsrunde: Mein Projekt

Seminarmethoden

In diesem Seminar erhalten Sie theoretischen Input vom Trainer und wenden diesen im Rahmen von konkreten Übungen in Praxis­beispielen an. Darüber hinaus arbeiten Sie in Gruppenarbeiten und profitieren vom Erfahrungsaustausch mit den anderen Teilnehmern. Best Practices aus dem Projektalltag unterstützen die erfolgreiche Anwendung im Unternehmen.

Zielgruppe

Das Seminar richtet sich an technische Fach- und Führungskräfte, die am Fabrikplanungsprozess beteiligt sind:

  • Fabrik- und Produktionsplaner
  • Werks-, Produktions- und Fertigungsleiter
  • Produktionslogistik und Supply Chain Manager
  • Bau- und Facility Manager
  • Lean Manager
  • Prozessplaner, Fachkräfte im Bereich der Arbeitsvorbereitung

Ihr Experte zum Thema "Wertstromorientierte Fabrikplanung"

Dr. Klaus Erlach, Gruppenleiter Fabrikplanung und Wertstromdesign, Fraunhofer Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA, Stuttgart

Dr. Erlach ist am Fraunhofer IPA verant­wortlich für Methodenentwicklung und Industrieberatung im Themengebiet „Fabrikplanung und Wertstromdesign“. Als Seminarleiter bringt er seine über zwanzigjährige Erfahrung als Berater zur ­wertstromorientierten Planung von wandlungsfähigen Fabriken im Maschinen- und Anlagenbau, im Fahrzeugbau sowie in zahlreichen weiteren Branchen ein. Im VDI-Fachausschuss wirkte er federführend an der Erstellung der Richtlinie VDI 5200 „Fabrikplanung“ mit. Die Wertstrommethode als Kernaspekt der Gestaltung schlanker Fabriken basiert auf seinem Buch „Wertstromdesign – Der Weg zur schlanken Fabrik“, 3. Aufl.

Christoph Leipoldt M.Sc., Projektleiter Fabrikplanung und Wertstromdesign, Fraunhofer Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA, Stuttgart

Herr Leipoldt arbeitet als Projektleiter am Fraunhofer IPA und promoviert an der Universität Stuttgart zur rationalen Fabrikplanung. Die dort entwickelten Methoden und Ansätze setzt er als Berater und Projektleiter in der Neu- und Erweiterungsplanung in zahlreichen Branchen um.