Seminar

Statistische Tolerierung in der Serienfertigung

Statistische Tolerierung in der Serienfertigung

Sie wollen wissen, welche Erkenntnisse Sie aus einer statistischen Toleranzanalyse ableiten können? Dann ist das Seminar „Statistische Tolerierung in der Serienfertigung“ genau richtig für Sie. Sie lernen, wie Sie aus toleranztechnischer Sicht die Konstruktion Ihrer Maschinen wirtschaftlich gestalten können. Sie erfahren zudem, wie Sie bereits in der Konstruktionsphase die hohe Qualität Ihrer Maschinen sicherstellen. Zum Abschluss erhält jeder Teilnehmer ein VDI-Teilnehmerzertifikat.

Prozesssichere Qualität sicherstellen

Die Erfüllung des stetig steigenden Qualitätsanspruchs an technische Produkte und Maschinen lässt sich nur unter bestimmten Voraussetzungen realisieren. Diese lernen Sie im Seminar „Statistische Tolerierung in der Serienfertigung“ kennen.

Nach dem Seminar können Sie:

  • eine systematische und durchgängige Toleranzanalyse zur Bestätigung der Funktionsmaßkonzepte durchführen und Sie wissen, welche technischen Rahmenbedingungen Sie dabei erfüllen müssen
  • eine Statistische Toleranzanalyse als Basis für neue Einsichten und Erkenntnisse nutzen
  • Maßnahmen zur Optimierung von gewünschten Qualitätsmerkmalen an technischen Baugruppen festlegen
  • Ihre Konstruktion aus toleranztechnischer Sicht ökonomisch aufbauen
  • die Maßkettenstruktur abbilden, anhand derer Sie eine statistische Aussage über die Prozesssicherheit in Bezug auf auf die entsprechende Qualitätsvorgabe treffen können

Diese Inhalte vermittelt Ihnen das Seminar „Statistische Tolerierung in der Serienfertigung“

Das Programm des 2-tägigen Seminars setzt sich aus folgenden Inhalten zusammen:

Programm als PDF zum Ausdrucken herunterladen

Programmablauf

1. Tag: Von 09:00 bis ca. 17:00 Uhr

2. Tag: Von 09:00 bis ca. 16:30 Uhr

Grundlagen der statistischen Tolerierung

  • Erläuterung der zulässigen Abweichungen und deren Ursachen
  • Darstellung der vollständigen und unvollständigen Austauschbarkeit

Toleranzketten, Bezugssysteme

  • Definition linearer und nichtlinearer Maßketten
  • Erläuterung der direkten Funktionsmaße und Q-Merkmale
  • Beschreibung der 3-2-1 Regel (Referenzpunktsystematik)
  • Durchgängigkeit von Bezugssystemen

Arithmetische Toleranzanalysemethode

  • Beschreibung von Methoden und Vorgehensweise zur arithmetischen Toleranzanalyse
  • Berücksichtigung von Form- und Lagetoleranzen in einer Maßkette
  • Vorstellung der Tolerierungsgrundsätze:
    • Hüllprinzip DIN 7167
    • Unabhängigkeitsprinzip DIN ISO 8015

Grundlagen der Statistik

  • Erläuterung und Anwendung von Mittelwert, Standardabweichung und Varianz
  • Anwendung der standardisierten Normalverteilung
  • Ermittlung von Annahmewahrscheinlichkeiten

Fertigungsverteilungen und Prozesszeitmodelle

  • Erläuterung verschiedener Fertigungsverteilungen
    • Rechteckverteilung
    • Dreieckverteilung
    • Normalverteilung
    • Histogramm
    • Schiefe Verteilung
  • Fertigungsorientierte Abbildung von Toleranzen
  • Misch- und Betragsverteilungen 1. und 2. Art
  • Erläuterung verschiedener Prozesszeitmodelle nach DIN ISO 21747

Qualitätsfähigkeitskenngrößen

  • Unterschiede Maschinenfähigkeit, vorläufige Prozessfähigkeit und Prozessfähigkeit sowie deren
    Kennwerte nach DIN ISO 21747
  • Beurteilung von Fertigungs- und Montageprozessen

Statistische Toleranzanalysemethoden

  • Erläuterung und Anwendung des Abweichungsfortpflanzungsgesetzes und dem Zentralen Grenzwertsatz
  • Methoden und Vorgehensweise zur statistischen Toleranzanalyse (ehemals DIN 7186)

Verteilungsfunktion des Qualitätsmerkmals

  • Lösungsverfahren zur Ermittlung der statistischen Schließmaßtoleranz mittels:
  • Gauß‘scher Fehlerfortpflanzung,
  • Monte-Carlo-Simulation und Faltung

Montagesimulation

  • Montagesimulation an einem Hülsenmodell

Nichtlineare Maßketten – Linearitätskoeffizientenermittlung

  • Linearitätskoeffizientenermittlung mittels CAD
  • Berechnung nichtlinearer Maßketten

Prozesssicherheit des Qualitätsmerkmals

  • Lösungsansätze zur Optimierung der Prozesssicherheit von Baugruppenfunktionen (Q-Merkmale)
  • Systematische Vorgehensweise
  • Implementierung in den Entwicklungsprozess

+ Diskussion von Teilnehmerproblemen

Alle Teilnehmer erhalten ein Handbuch, in dem die Inhalte des Seminars noch einmal detailliert erläutert werden.

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Wer profitiert vom Seminar „Statistische Tolerierung in der Serienfertigung“?

Das Seminar richtet sich vor allem an Mitarbeiter und Führungskräfte aus den Bereichen

  • Forschung
  • Entwicklung
  • Konstruktion
  • Fertigungsplanung
  • Qualitätsmanagement und -sicherung

Alternativ können Sie die Schulung auch als In-House-Seminar buchen, sodass alle Mitarbeiter zeitgleich an der Veranstaltung teilnehmen können. Die Inhalte werden zielgerichtet auf die Situation Ihres Unternehmens zugeschnitten. Zeit und Ort des In-House-Seminars bestimmen Sie selbstverständlich nach eigenen Wünschen.

Ihr Schulungsleiter Dr.-Ing. Frank Mannewitz – ein Experte auf seinem Gebiet

Dr.-Ing. Frank Mannewitz ist Geschäftsführer der casim Ingenieurleistungen mit Hauptsitz in Kassel. Er gründete das Unternehmen 1995. Zuvor absolvierte er eine Ausbildung zum Betriebsschlosser bei der Volkswagen AG sowie ein Maschinenbaustudium an der Universität Kassel. Seitdem war Dr. Frank Mannewitz unter anderem als Betriebsingenieur bei der Daimler-Benz AG und als Projektingenieur bei den Wegu Gummi- und Kunststoffwerken tätig. Danach wechselte er zurück an die Universität Kassel, an der er im Fachgebiet Leichtbaukonstruktion promovierte.

Jetzt zum Seminar „Statistische Tolerierung in der Serienfertigung“ anmelden

Sie wollen die Grundlagen für die statistische Tolerierung in der Serienfertigung kennenlernen? Sie interessieren sich dafür, wie Sie das Wissen zum Thema Statik für eine prozesssichere Qualitätsumsetzung nutzen können? Dann melden Sie sich noch heute zum Seminar an.

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31.01 - 01.02.2017 Stuttgart verfügbar 1590 €
30.05 - 31.05.2017 Düsseldorf verfügbar 1590 €

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