Spezialtag

Versuchs- und Simulationsmethoden in der Kupplungsentwicklung

Versuchs- und Simulationsmethoden in der Kupplungsentwicklung

Der Spezialtag „Versuchs- und Simulationsmethoden in der Kupplungsentwicklung“ legt die Basis für eine effiziente und zuverlässige Validierung von Kupplungssystemen. Neben der Fahrzeugtechnik werden insbesondere auch Ansätze zur Übertragung der wesentlichen Validierungsmethoden in andere Branchen aufgezeigt. Durch Modellbildungskompetenzen können selbst schwierige Eigenschaftsabsicherungen sicher durchgeführt werden. Durch die Einblicke in die Validierung von Kupplungssystemen, können Lastenhefte für Kupplungssysteme sicherer definiert werden.

Frühzeitig Verhalten und Eigenschaften von Antriebssystemen abbilden

Mehr als bisher, müssen Gesamtsystem und Wechselwirkungen des Umgebungssystems mit der Kupplung berücksichtigt werden, um valide Aussagen über das spätere Funktionsverhalten zu bekommen. Hierzu sind Kenntnisse über die gängigen und zukünftigen Versuchs- und Simulationsmethoden unabdingbar.

Im Spezialtag „Versuchs- und Simulationsmethoden in der Kupplungsentwicklung“ lernen Sie neue Ansätze und Methoden kennen, mit denen die funktionalen Eigenschaften einer Kupplung in einem antriebstechnischen System analysiert werden können. Darüber hinaus werden gekoppelte Versuchs- und Simulationsmethoden vorgestellt, mit denen sich bei der Produktsynthese – also der Entwicklung eines neuen Antriebssystems – möglichst frühzeitig Verhalten und Eigenschaften des Antriebssystems abbilden lassen können. Dabei werden neben der funktionalen Eigenschaftsabsicherung, insbesondere der Einfluss von kundenbezogenen Wünschen aus der Anwendung und der Einfluss von Effekten über Lebensdauer beleuchtet.

Der Spezialtag behandelt diese Themen im Detail:

  • Validierungsstrategien vom ersten Tag bis zur Feldbegleitung
  • Koppelung von versuch und Integration
  • Effiziente Verifizierung statt Scheinvalidität
  • Wechselspiel mit dem Gesamtsystem
  • Einflüsse des Fahrers auf die Kupplungsfunktion

Inhalt des Spezialtags

Programm als PDF zum Ausdrucken herunterladen

Freitag, 19. Mai 2017 09:00 bis ca. 17:00 Uhr

Kupplungsfunktionen in komplexen Antriebssystemen

  • Validierung der Funktionsweise moderner Kupplungen unter möglichst realen Randbedingungen
  • Beleuchtung moderne modellbasierte Validierungsansätze unter Berücksichtigung der Einflüsse des Fahrers und der Umgebung sowie deren Wechselwirkung mit der Kupplung über das Antriebssystem
  • Wechselwirkungsanalyse Kupplung-Triebstrang-Umgebung
  • Mechatronische Systemanalyse: Modellbasierte Ansätze zur Systemverifizierung und Lösungen aus Sicht eines Antriebssystementwicklers 

    Grundlagen der Validierung und Verifizierung

    • Validierung und Verifizierung bei komplexen mechatronischen Antrieben
    • Bildung von Modellen für Versuch und Simulation
    • Systemmodelle des Reibkontaktes im Wechselspiel mit dem Antriebssystem 

    Modellbasierte Kupplungsentwicklung

    • Übertragbarkeit von Simulationsergebnissen in die Entwicklung von geregelten und ungeregelten Kupplungen
    • Grenzen der Aussagefähigkeit  konventioneller Ansätze
    • Modellbasierte Ansätze zur Synthese von Antriebssystemen unter Berücksichtigung der tribotechnischen Eigenschaften von Kupplungsaggregaten

    Analyse und Vorauslegung laufzeitvarianter Effekte

    • Veränderung und Einflüsse des dynamischen Kupplungsverhaltens im System (z.B. Green-Judder vs. Agejudder)
    • Veränderung physikalischer und virtueller Dämpfungsanteile wie z.B. viskose und coulombsche Dämpfungsanteile im Antriebssystem, tribologische Laufzeiteffekte und deren Auswirkung auf das Systemverhalten
    • Degeneration und Regeneration: Chancen des Verschleißes

    Ihr Leiter Dip.-Ing. Sascha Ott ist Kupplungs- und Antriebssystemspezialist

    Dipl.-Ing. Sascha Ott ist Mitglied der Institutsleitung und Geschäftsführer des IPEK – Institut für Produktentwicklung im Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Er beschäftigt sich vor allem mit der Entwicklung und Auslegung von Kupplungssystemen. Herr Ott verfügt über Erfahrungen sowohl bezüglich des Kupplungsdesigns in der Fahrzeugtechnik als auch im Anlagen- und Maschinenbau. Dieses Wissen nutzt er, um Ihnen einen umfassenden Überblick über den Stand der Technik und der Forschung in der Kupplungsauslegung zu vermitteln.

    Nutzen Sie den Austausch mit unserem Leiter und erhalten Sie Antworten auf diese Fragen:

    • Welche Grenzen gibt es heute bei der Vorhersage der Eigenschaften der Kupplungssysteme im Feld?
    • Wie kann durch geschickte Koppelung von Versuch und Simulation die Wahrscheinlichkeit von Ausfällen im Feld vermieden werden?
    • Wodurch kommt es trotz intensiver Erprobung zu Feldproblemen?
    • Was ändert sich durch Hybridantriebe?
    • Womit ist durch die neuen Fahrzeugassistenzfunktionen langfristig zu rechnen?

    Profitieren Sie vom Kombipreis und melden sich jetzt an!

    Der Spezialtag „Versuchs- und Simulationsmethoden in der Kupplungsentwicklung“ (19. Mai 2017) findet nachgelagert zur VDI-Fachtagung „Kupplungen und Kupplungssysteme in Antrieben 2017“ und der parallel stattfindenden VDI-Fachkonferenz „Schwingungsreduzierung in mobilen Systemen“ (17. und 18. Mai 2017) statt.

    Eine Weiterbildungsmöglichkeit bietet sich Ihnen auch auf dem vorgelagerten Spezialtag „Kupplungsbedingte NVH-Probleme: Grundlagen und Vermeidungsstrategien bei Kupplungen und Kupplungssystemen“ (16. Mai 2017).

    Buchen Sie einen oder beide Spezialtage zusammen mit der VDI-Fachtagung „Kupplungen und Kupplungssysteme in Antrieben 2017“ oder der parallel stattfindenden VDI-Fachkonferenz „Schwingungsreduzierung in mobilen Systemen“ und profitieren Sie von unseren vergünstigten Kombipreis. Gleich anmelden.