Seminar

Feststoffkomponenten zuverlässig und kostengünstig dosieren

Feststoffkomponenten optimal dosieren – Seminar

Das Seminar „Dosieren von Feststoffkomponenten zur Prozessautomatisierung“ gibt einen Überblick über die verschiedenen Verfahren und Techniken zur Dosierung von Feststoffen für die chemische und pharmazeutische Industrie sowie für Lebensmittel- und Kunststofftechnik. Sie sind nach dem Seminar in der Lage, selbstständig die in Ihrem Unternehmen relevanten Problemstellungen im Bereich der Dosierung zu lösen.

So identifizieren Sie das optimale Dosierverfahren für Ihr Schüttgut

Wägen und Dosieren beschreiben verschiedene Vorgänge innerhalb verfahrenstechnischer Prozesse, bei denen Schüttgutströme in ihrer Bewegung erfasst und verändert werden. Bei vielen Prozessschritten, vor allem in der chemischen und pharmazeutischen Industrie, spielt das kontinuierliche Wägen und Dosieren eine bedeutende Rolle. Doch jede Anwendung stellt ganz spezifische Anforderungen an die einzusetzende Wäge- und Dosiertechnik.

Sie lernen daher in dem Seminar „Dosierung von Feststoffkomponenten zur Prozessautomatisierung“, wie sich die unterschiedlichen Schüttguteigenschaften auf das Dosierverhalten auswirken. An 2 Tagen erhalten Sie einen Überblick zu den Grundlagen der volumetrischen sowie kontinuierlichen und diskontinuierlichen gravimetrischen Dosierungen und worin sich diese unterscheiden.

Sie erfahren, welche Methode zur Messung von Schüttgutmassenströmen sich für Ihre Anwendung am besten eignet. Nach der Weiterbildung wissen Sie, wie Sie für Ihre Anwendung das passende Dosierverfahren identifizieren und die Dosiereinrichtung optimal auslegen. Dazu stellen die Referenten Ihnen konkrete Beispiele aus der Praxis vor und gehen auch auf die Besonderheiten beim Dosieren von Kleinstmengen ein.

Welche Inhalte vermittelt das Seminar?

Das Seminar „Dosieren von Feststoffkomponenten zur Prozessautomatisierung“ vermittelt die folgenden Inhalte:

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Programmablauf

1. TAG 10:00 Uhr bis 17:30 Uhr

1. Begrüßung

2. Grundlagen des Dosierens
• Dosierverfahren im Überblick
• Dosieren mit und ohne Messung
• Definition der Dosiergenauigkeit: Ermittlung, Bewertung, Vereinbarungen,
   Kontrolle


3. Einfluss der Schüttguteigenschaften auf das Dosierverhalten
• Daten und Checklisten für Dosierprobleme
• Optimierung der Ausgasung
• Brückenbildung: Entstehung und Vermeidung
• Fluidisierungsmethoden
• Auslegungsstrategien: So kommen Sie für Ihre individuelle Fragestellung zum
   optimalen Ergebnis


4. Volumetrische Dosiergeräte für Schüttgüter
• Bauformen und Komponenten
• Einflussgrößen und Kennlinien
• Ermittlung und Bedeutung des Stellbereichs
• Dosiergenauigkeit
• Methoden zur Steuerung des Materialflusses
• Optimierung der Wiederbefüllung
• Einstellung des Förderstroms
• Einfluss der Rührerwirkung


5. Messen von Schüttgutmassenströmen
• Messprinzipien
• Dichte- und Geschwindigkeitsmessung
• Bandwaage
• Radiometrische Messung
• Förderstärkenbereiche


6. Messen und Dosieren von Schüttgutmassenströmen
• Massenstrommessung durch Richtungsänderung
• Prallplatte
• Umlenkschnurre
• Coriolis Massenstrommessgerät


7. Abschlussdiskussion des ersten Veranstaltungstages


2. TAG 09:00 Uhr bis 15:30 Uhr


8. Kontinuierliche gravimetrische Dosierung mit Dosierbandwaagen
• Aufbau und Signalverarbeitung
• Bandlaufüberwachung und Bandeinflusskompensation
• Konstruktive Hinweise
• Dosiergenauigkeit und Förderstärkenbereiche


9. Diskontinuierliche gravimetrische Dosierung von Schüttgütern
• Entscheidungskriterien für die Nutzung kontinuierlicher vs. diskontinuierlicher
   Wägeverfahren
• Bauformen und Auslegungskriterien dosierender Waagen
• Anlagen- und Anwendungsbeispiele


10. Kontinuierliche gravimetrische Dosierung mit Differentialdosierwaagen
• Ausführung von Differentialdosierwaagen für Schüttgüter
• Funktionsprinzip, Bauformen und Instrumentierung
• Eigenschaften und Genauigkeit
• Einfluss von Schwingungen
• Methoden der Störunterdrückung
• Explosionsschutz
• Inertisierung


11. Dosierung kleiner Massenströme
• Technische Lösungen
• Randbedingungen


12. Einbindung der Differentialdosierwaage in die Anlage
• Voraussetzungen für die optimale Nachfüllung
• Verbesserung der Entstaubung
• Berücksichtigung von Druckeinflüssen


13. Abschlussdiskussion

Das Seminar hat einen hohen Praxisbezug. Zahlreiche Beispiele und Tipps aus der Praxis helfen Ihnen, eigene Problemstellungen bei der Dosierung von Feststoffen zu lösen. Sie haben außerdem die Möglichkeit, sich mit fachkundigen Kollegen auszutauschen.

An wen richtet sich das Seminar?

Das Seminar „Dosieren von Feststoffkomponenten zur Prozessautomatisierung“ eignet sich für Ingenieure, Chemiker, Techniker und Fachpersonal aus den Bereichen:

  • Verfahrenstechnik
  • Mess- und Regeltechnik
  • Maschinen- und Gerätebau
  • Geräte- und Verfahrensentwicklung
  • Forschung und Entwicklung

Ihre Seminarleiter – aus der Praxis für die Praxis

Die beiden Referenten Ihres Seminars sind ausgewiesene Praktiker, die seit Jahrzehnten im Bereich der Dosiertechnik arbeiten. Dipl.-Ing. Harald Heinrici ist seit 2001 Geschäftsführender Gesellschafter bei der Schwedes + Schulz Schüttguttechnik GmbH. Davor war er fast 20 Jahre bei der Schenk Process GmbH in Darmstadt angestellt und dort für die mechanischen Entwicklungen im Bereich Wägen und Dosieren verantwortlich. Er ist Mitglied verschiedener Arbeitsgruppen und Normausschüsse für Schüttgut- und Fördertechnik. Dr.-Ing. Peter Groll arbeitet seit mehr als 25 Jahren für die Schenk-Organisation. Zurzeit leitet er den Bereich Forschung und Entwicklung der Schenk Processs Gruppe.

Melden Sie sich jetzt für das Seminar an

Sie möchten Wissen aufbauen, mit dem Sie in der Lage sind, selbständig die Problemstellungen aus dem Bereich Dosiertechnik in Ihrem Unternehmen zu lösen? Und benötigen neben theoretischen Grundlagen auch konkrete Beispiele und Tipps aus der Praxis? Dann ist dieses Seminar genau auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten.

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25.10 - 26.10.2016 Stuttgart verfügbar 1440 €
15.03 - 16.03.2017 Düsseldorf verfügbar 1490 €

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