Konferenz

2. VDI-Fachkonferenz Instandhaltung in der chemischen Verfahrenstechnik

Instandhaltung in der chemischen Verfahrenstechnik - VDI-Konferenz

Die Industrie 4.0 ist in aller Munde und beschäftigt auch die chemische Industrie. Die VDI-Konferenz „Instandhaltung in der chemischen Verfahrenstechnik“ geht der Frage nach, welche Optimierungsmöglichkeiten die Industrie 4.0 hier bietet. Neben Methoden und Konzepten der Instandhaltung stehen dabei besonders Fragen hinsichtlich der IT-Security bzw. Industrial Security und Arbeitssicherheit im Fokus. Nutzen Sie diese Konferenz zum Erfahrungsaustausch mit Ihren Fachkollegen und erweitern Sie ihr Netzwerk.

Best Practice Beispiele und Erfolgsberichte aus Unternehmen

Die 2. VDI-Fachkonferenz „Instandhaltung in der chemischen Verfahrenstechnik“ steht ganz im Zeichen der Industrie 4.0. Die Verzahnung der industriellen Produktion mit moderner Informations- und Kommunikationstechnik schafft auch hier einerseits neue Möglichkeiten, andererseits aber auch Herausforderungen, die es in den nächsten Jahren zu lösen gilt.

Erfahren Sie auf der Konferenz mehr zur Instandhaltung in der Smart Factory, welche Anforderungen Betreiber an die vernetzte Instandhaltung stellen und welche Rolle die modulare Anlagentechnik spielt. Letztere gilt als Antwort der chemischen Industrie auf die Anforderungen der Industrie 4.0. Diskutieren Sie zudem mit anderen Teilnehmern über Instandhaltungsstrategien und lernen Sie Best Practice Beispiele kennen. Einen weiteren thematischen Schwerpunkt der Konferenz bildet die Industrial Security. Auch das sichere Arbeiten in chemischen Anlagen steht auf der Agenda und wird aus Sicht eines Dienstleisters vorgestellt. Beim abendlichen Get-together können Sie die Themen mit anderen Teilnehmern und Referenten diskutieren und vertiefen.

    Ihre Vorteile:

  • Sie lernen durch Best Practice Beispiele sowie Erfolgen von Unternehmen Instandhaltungskonzepte in der chemischen Industrie kennen.
  • Sie erfahren, welche technischen Entwicklungen sowie moderne Lösungen Anbieter für die Prozessindustrie bieten.
  • Sie haben ausreichend Gelegenheit, Ihr berufliches Netzwerk zu erweitern und sich mit anderen Fachleuten auszutauschen.

Programmablauf der Konferenz

Programm als PDF zum Ausdrucken herunterladen

Mittwoch, 26. Oktober 2016

09:30

Begrüßung

Dipl.-Ing., Dipl.-Wirt.-Ing. Stefan Grüßer, Leiter Vertrieb, InfraServ GmbH
& Co. Knapsack KG, Hürth

09:40

Instandhaltung in der Smart Factory – Rollenveränderung
als Chance verstehen

  • Digitalisierung verändert Wertschöpfungsstufen
  • Vernetzte Produktion erfordert geänderte Instandhaltungsstrategien
  • Instandhaltung wächst in eine neue Rolle
  • Modulare Anlagentechnik: Antwort der chemischen Industrie auf die
    Anforderungen aus Industrie 4.0
  • Veränderungen für den Asset-Bestand
  • Praktische Umsetzungselemente

Dr. Andreas Weber, Vice President Business Development, Evonik
Technology & Infrastructure GmbH, Essen

10:30

Industrie 4.0 – Anforderungen und Herausforderungen für
die Instandhaltung

  • Industrie 4.0 – ein Begriff bewegt eine Wirtschaftsnation
  • Industrie 4.0 – was ist das eigentlich?
  • Was bedeutet das für die Instandhaltung – Herausforderungen
    • Instandhaltung 4.0
    • Der Mitarbeiter 4.0

Dipl.-Ing. (FH) Ralf Schramm, Geschäftsführer, InfraServ Gendorf Technik
GmbH, Burgkirchen a.d. Alz

11:10

Kaffeepause mit Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch

Best Known Methods der Instandhaltung

11:40

Maintenance Steuerung durch Anlagenbewirtschaftung –
Praktische Umsetzung der DIN 16646

  • Anlagenbewirtschaftung – eine Gemeinschaftsarbeit von Produktion &
    Technik
  • Arbeitsprozesse, Methoden und Werkszeuge: Das Gesamtsystem macht
    den Unterschied

Dipl.-Ing. (TU) Oliver Klein, Director Technical Coordination Ludwigshafen,
BASF SE, Ludwigshafen

12:20

Effektives Kennzahlensystem für die Instandhaltung im
vollkontinuierlichen Produktionsbetrieb – nachhaltiges KVP/TPMKonzept
in der Praxis

  • TPM – ein langer Weg – Widerstände und Nachhaltigkeit bei der
    Umsetzung
  • Vorstellung der Kennzahlen und Erläuterung der Relevanz
  • Arbeitssicherheit, Anlagenverfügbarkeit und Kosten als Schlüsselzahlen

Dr.-Ing. Gerhard Wulf, Leiter Technik, Zellstoff Stendal GmbH, Arneburg

13:00

Gemeinsames Mittagessen

14:00

Kostenreduktion und Steigerung der Verfügbarkeit – kein
Widerspruch sondern Ergebnis intelligenten Instandhaltens

  • Ziele des Projekts: Kostenreduktion und definierte Verfügbarkeit
  • Organisationsentwicklung: Konzept und Weg
  • Strategieentwicklung: Einfluss auf Kosten, Verfügbarkeit und Organisation
  • Methodeneinsatz: Gezielte Steuerung der verfügbaren Ressourcen
  • Projekterfolg: Zielerreichung

Dr.-Ing. Karl- Friedrich Geibig, Geschäftsführer, Francke & Dr. Geibig
Ingenieurgesellschaft mbH, Bensheim

14:40

Modularisierung in der chemischen Industrie als
wesentliches Element der Industrie 4.0

  • Konzept: Prozessintensivierte modulare Anlagen für die flexible
    Produktion
  • Evonik´s EcoTrainer als mobile und standardisierte Chemieanlagen-
    Infrastruktur im Container-Format
  • Anwendungsbeispiele modularer Produktionsanlagen in der chemischen
    Industrie und anderen Bereichen
  • Ausblick: Herausforderungen und Chancen des innovativen
    Anlagenkonzeptes für Wartungs- und Instandhaltungsvorgänge

Prof. Dr. Gunther Kolb, Bereichsleiter Energie- und Chemietechnik,
Dr. Patrick Löb, stellv. Bereichsleiter Energie- und Chemietechnik,
Prof. Dr. Michael Maskos, Institutsleiter Fraunhofer ICT-IMM, Fraunhofer ICTIMM,
Mainz

15:20

Kaffeepause mit Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch

Neue Aspekte des Asset Managements in der
modernen Instandhaltungspraxis

15:50

Asset Management in der Prozessindustrie – gelebte Praxis
und Trends im Zuge der Industrie 4.0

  • Anlagenlebenszyklus und die damit verknüpften Herausforderungen
  • Was versteht man unter Asset Management?
  • Beispiele aus der Praxis vom einfachen Dokuhandling bis zur Integration
    in SAP EAM
  • Mobiles Asset Management – ein Trend der sich stärker etabliert

Dipl.-Ing. (FH) Stefan Gampp, Marketingmanager Automatisierung,
Marketing Automatisierung, Endress+Hauser Messtechnik GmbH+Co. KG,
Weil am Rhein

16:30

Industrie 4.0 erfordert Asset Management – Digitalisierung
entlang des Asset Life Cycle

  • Asset Management als organisatorische Grundlage der Industrie 4.0
  • Handlungsfelder des Total Asset Managements
  • Standards als Rahmen für Asset Management und Industrie 4.0
  • Digitale Herstellerinformationen und Lebenslaufakte
  • Nicht ohne Menschen – Ausbildung zum Service-Ingenieur 4.0

Prof. Dr.-Ing. Lennart Brumby, Studiengangsleiter Service-Ingenieurwesen,
Duale Hochschule Baden-Württemberg Mannheim, Eppelheim

17:10

Ende des ersten Veranstaltungstages

Zum Ausklang des ersten Veranstaltungstages lädt Sie das VDI Wissensforum
zu einem Get-Together ein. Nutzen Sie die entspannte Atmosphäre,
um Ihr Netzwerk zu erweitern und mit anderen Teilnehmern und Referenten
vertiefende
Gespräche zu führen.

Donnerstag, 27. Oktober 2016

Digitale Reife in der Instandhaltung 4.0

09:00

Datenmanagement ist keine Hexerei – Best Practices
entscheiden über den Erfolg in der Industriegesellschaft 4.0

  • Bewältigung der Datenrisiken und Datenkomplexität
  • Einfaches Vorgehensmodell in vier Phasen zur Nutzung von Big Data
  • Use-Cases für konkrete Optimierungen in Instandhaltung und
    Betriebsoptimierung

Dr. Atilla Coksezen, Partner, Ahorner & Partner, Ratingen

09:40

Industrial Security – Best Practice für die Prozessindustrie

  • Erkennbare Schwierigkeiten im Einstieg Industrial Security
  • Attack Industrial Control Systems
  • Erste und wichtige Schritte in der Einführung und Umsetzung Industrial
    Security
  • Faktor Mensch – Verantwortung und Rollenverständnis

Michael Krammel, Geschäftsführer, Senior Consultant Industrial Security,
KORAMIS GmbH, Saarbrücken

10:20

Kaffeepause mit Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch

Sicheres Arbeiten in chemischen Anlagen

11:00

Sichere Abwicklung von Revisionsstillständen in
chemischen Anlagen – Erfahrungsbericht

  • Trends- und Herausforderungen im Stillstandsmanagement-Geschäft
  • Zunehmende Bedeutung von strategischen Partnerschaften
  • Praxisbericht Frühjahrsstillstand 2016 im Chemiepark Knapsack (ISK,
    Lobbe)
  • Gefahrenabwehr durch innovatives Equipment in der Industriereinigung

Dipl.-Ing. Rainer Betzin, MBA, Leiter Steuerung Anlagenservice,
InfraServ GmbH & Co. Knapsack KG, Hürth, Tim Rahlenbeck, B.A., Prokurist,
Lobbe Industrieservice GmbH & Co. KG, Duisburg

11:40

Risikobasierte Instandhaltung in der chemischen Industrie

  • Kostendruck am Markt, Instandhaltung und Risiko
  • Risikomanagement und Anlagenverfügbarkeit
  • Risikobasierte Instandhaltung: Eine Strategie zu Risikominderung und
    Kostenoptimierung
  • Sicherheit und kosteneffiziente Instandhaltung

Dr. Jürgen Hofmann, Principal Consultant, Risk Management Advisory,
DNV GL Oil&Gas Germany, Hamburg

12:20

Gemeinsames Mittagessen

13:30

Sicheres Arbeiten aus Sicht eines Dienstleisters

  • Arbeitsorganisation/-freigaben
  • Arbeitsabläufe
  • Dokumentation erstellen, verwalten, pflegen
  • Gerätetausch, Gerätekalibrierung, Geräteverfolgung

Jörg Bousart, Projektleiter, Actemium Controlmatic GmbH, Essen

14:10

Sicheres Arbeiten in der Chemie – Leistungsumfang eines
modernen Arbeitssicherheitsdienstleisters

  • Sicher Arbeiten in der chemischen Industrie
  • Arbeitssicherheit im Tagesgeschäft und Turnaround
  • Abstellungen und damit verbundene Unfallgefahren
  • Lösungen zur Unfallvermeidung

Tony Zadnikar, General Manager Total Safety Deutschland/Österreich,
Total Safety GmbH, Marl

14:50

Zusammenfassung der Fachkonferenz und Schlusswort

Dipl.-Ing., Dipl.-Wirt.-Ing. Stefan Grüßer

15:00

Ende der Veranstaltung

An wen wendet sich die Konferenz?

Die Konferenz „Instandhaltung in der chemischen Verfahrenstechnik“ richtet sich an:

  • Ingenieure und Fachkräfte, die in der chemischen Verfahrenstechnik tätig sind und dort für die Wartung und Instandhaltung von Fertigungslinien und -netzen zuständig sind
  • Verantwortliche von Produktionsanlagen, Linien und Werken
  • Ingenieure, die ihr Wissen über moderne Instandhaltungsstrategien vertiefen möchten

Am Vortag dieser Konferenz, dem 25. Oktober 2016, finden zwei Spezialtage statt:

Die Spezialtage sowie die Konferenz sind separat buchbar. Bei Buchung der Spezialtage in Kombination mit der Konferenz profitieren Sie von unseren günstigen Kombi-Angeboten!

Melden Sie sich noch heute an

Sie wollen sich über Instandhaltungskonzepte in der chemischen Industrie informieren und austauschen? Sie möchten erfahren, welche Möglichkeiten die Industrie 4.0 hier bietet? Dann sichern Sie sich noch heute Ihren Platz für die Konferenz „Instandhaltung in der chemischen Verfahrenstechnik“.

Veranstaltung buchen
26.10 - 27.10.2016 Stuttgart verfügbar 1470 €

In der Veranstaltungsstätte haben wir ein begrenztes Zimmerkontingent für Sie reserviert.

Zusammen buchen und Vorteilspreis sichern!
  • 2. VDI-Fachkonferenz Instandhaltung in der chemischen Verfahrenstechnik
    (Preis gilt bei Buchung mind. einer Zusatzveranstaltung)
  • 1290 €statt 1470 €
Am Tag davor
  • Instandhaltungsverträge für die chemische Industrie
    Spezialtag am 25.10.2016 in Stuttgart Details
  • 740 €statt 890 €
  • Zustandsbasiert, Reliability Centered oder Risikobasiert?
    Spezialtag am 25.10.2016 in Stuttgart Details
  • 740 €statt 890 €
Ihre Ersparnis: Gesamtpreis: 1470