5 Tipps für Feedback und Kommunikation im Homeoffice

(26.10.2020)
Feedback und Kommunikation im Arbeitsalltag sind enorm wichtig – doch wie ist das im Homeoffice umsetzbar? Für den Fall, dass Sie sich diese Frage stellen, haben wir Ihnen 5 Tipps und Tricks zusammengetragen, damit Austausch, Feedback und Informieren beim Remote Working genauso gut ablaufen können wie bei der Arbeit im Office.

1. Tägliche Check-Ins

Niemand sollte sich an seinem Schreibtisch allein gelassen fühlen. Wenn das Unternehmen die ganze Kommunikation nur auf Mails und Chats umschaltet, kann das aber schnell der Fall sein. Fordern Sie die Mitarbeiter*innen auf, sich im Team auf virtuelle Kaffeekränzchen zu treffen. Eine halbe Stunde täglich reicht da aus, um alle auf den neusten Stand zu bringen und sich auszutauschen.

2. Offenheit

Sprechen Sie nicht nur über Themen, die das Unternehmen betreffen. Seien sie genauso offen für Ängste, Sorgen, Hoffnungen, Vorfreude und alles, was Sie gerade bewegt. Vielleicht geht es Kolleg*innen ähnlich, nur so kann ein richtiger Austausch funktionieren.

3. Wertschätzung

Erfolge und Bemühungen der anderen Teammitglieder wahrzunehmen und nicht unkommentiert zu lassen, trägt zum einen zu einer positiven Teamchemie bei, kann aber auch ein extremer Motivator sein – man setzt sich so explizit mit den erzielten Ergebnissen auseinander. Ergebnisse sollten daher sichtbar gemacht werden, der Workflow sollte für die Mitarbeitenden nachvollziehbar sein. Auf jeden Fall: Es schadet auch nicht, wenn alle miteinander auch jemandem applaudieren und Erfolge virtuell feiern!

4. Feedback

Insbesondere in der digitalen Kommunikation ist ein konstruktiver Umgang nötig, da die Situation ganz eigene Belastungen mit sich bringt. Kritisches Feedback sollte in einem direkten Gespräch geäußert werden. Formulieren Sie dabei Ich-Botschaften und seien Sie offen für Verbesserungsvorschläge – so können alle Beteiligten einen Mehrwert aus der Situation generieren. Vergessen Sie nicht, weiterhin persönliche One-on-ones zu planen, im Homeoffice tatsächlich öfter und kürzer als im Büro. Zweiwöchentlich ist ein guter Rhythmus.

5. Einsatz von geeigneten Tools

Es gibt eine große Bandbreite an Tools, die die Telekommunikation deutlich erleichtern.  Jede*r kann so einen Überblick über laufende Projekte behalten, Calls oder Nachrichten erleichtern den Austausch und ermöglichen zu sehen, welche*r Kolleg*in gerade wie erreichbar ist. Ihre effiziente Nutzung kann den Arbeitsalltag und die Kommunikation um einiges vereinfachen. Noch nie waren äußere Zwänge so wirksame Motivatoren für die Bereitschaft, neue Wege zu gehen!

Autor: Martha Giannakoudi, Founder, CEO & HR-­Director, Synnous Consulting GmbH
Martha Giannakoudi, langjährig als Managerin und Personalerin in der Bankenwelt tätig, berichtet auch aus ihren eigenen Erfahrungen als Gründerin und Geschäftsführerin. Seit 2017 ist sie als Personalleiterin im rheinischen STARTPLATZ Gründerzentrum im Einsatz und baut seitdem Brücken zwischen traditionellen Unternehmen und Start-ups für erkenntnisreiche Lerntransfers.

Frau Giannakoudi arbeitet ständig an HR-Trends und -Themen und richtet diese neu aus. Sie setzt sich mit neuen Themen in Harvard-Weiterbildungen auseinander. Martha Giannakoudi ist Sparringspartnerin von zahlreichen Vorständen und Geschäftsführern und hält regelmäßige Vorträge. Als Vorsitzende des VdU Rheinland steht sie für das weibliche Entrepreneurship in Politik und Wirtschaft und leistet ihren Beitrag als Mitglied des Beirats Außenwirtschaft im MWIDE NRW.