Konferenz

Rückbau von Brücken

Veranstaltungsnummer: 07KO907

  • Informieren Sie sich über aktuelle und zukünftige Rückbauprojekte
  • Lernen Sie innovative Verfahren des Rückbaus kennen
  • Treffen Sie Experten der Rückbau-Branche und erweitern Sie Ihr Netzwerk

Kommende Termine:

15. – 16. Mai 2024
Frankfurt am Main
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Die 4. VDI-Konferenz „Rückbau von Brücken“ befasst sich mit den vielfältigen Herausforderungen beim Rückbau von Brücken im Straßen- und Schienenverkehr. Sie lernen die neuesten Strategien, Konzepte und Methoden des Rückbaus kennen und erfahren, welche Ansätze zur Entwicklung einer Rückbau-Richtlinie für Brücken zurzeit diskutiert werden. Zahlreiche prominente Beispiele aus der Praxis gegeben Ihnen konkrete Hilfestellungen für die Planung und Umsetzung eigener Projekte.

Jeder Rückbau ist inviduell

Obwohl Deutschland im internationalen Vergleich über eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur verfügt, sind viele der meist zwischen 1965 und 1985 gebauten Brücken heute marode. Die Belastungen durch den überproportionalen Anstieg des Schwerverkehrs – insbesondere des Transitverkehrs – haben deutliche Spuren hinterlassen. Umfassende und zeitnahe Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen sind für viele ältere Brücken zwingend notwendig. Allerdings können nicht alle Brücken instandgesetzt werden. Dann kommt nur ein Rückbau infrage, der oft parallel durch den Bau einer neuen Brücke „nebenan“ begleitet wird. Da bisher keine allgemeingültigen und lückenlosen Richtlinien und Standards zum Thema Brückenrückbau existieren, muss jeder Rückbau individuell betrachtet werden. Die VDI-Konferenz „Rückbau von Brücken“ gibt dazu praktische Hilfestellungen.

Profitieren Sie von den zahlreichen Erfahrungsberichten zu Brückenrückbauprojekten, wie z. B. der Rethe-Hubbrücke in Hamburg, den Rückbau zweier Spannbetonbrücken über der Bundeswasserstraße Neckar und der Rheinbrücke Fußach. Einen weiteren Schwerpunkt bildet der Einsatz und der Nutzen von Digitalisierungsmethoden im Rückbau.

Hören Sie auch Vorträge zu folgenden Themen:

  • Praxisberichte zum Rückbau über Flüssen und Wasserstraßen
  • Herausforderungen und Lösungen für Brücken mit dem Waagebalkenprinzip
  • Erfahrungsberichte zur Ersatzbaustoffverordnung (EBV)
  • Zustandsmonitoring von Brücken und Prognosemodelle für die Restlebensdauer
  • Umsetzung der Richtlinie VDI 2555 Baulogistik in der Praxis

Freuen Sie sich auch auf die Keynote „Das Bauprogramm der DB – Maßnahmen und Herausforderungen“ von Dr.-Ing. Katja Hüske, Leiterin Grundsätze Infrastrukturplanung und -projekte, DB Netz AG, Frankfurt.

Vorteile

  • Informieren Sie sich über aktuelle und zukünftige Rückbauprojekte
  • Lernen Sie innovative Verfahren des Rückbaus kennen
  • Treffen Sie Experten der Rückbau-Branche und erweitern Sie Ihr Netzwerk

Informieren Sie sich auf dem Branchentreff über aktuelle Trends und Entwicklungen beim Rückbau von Brücken

09:00

Begrüßungskaffee und Registrierung

10:00

Begrüßung durch den Konferenzleiter

Prof. Dr.-Ing. Jan Akkermann, Konstruktiver Ingenieurbau, Fakultät für Architektur und Bauwesen, Hochschule Karlsruhe; Dipl.-Chem. Claas Sudbrake, Produktmanager, VDI Wissensforum GmbH, Düsseldorf

Keynote

10:15

Das Bauprogramm der DB – Maßnahmen und Herausforderungen

  • Hohe Investitionen in die Infrastruktur der Bahn
  • Anstehende Herausforderungen an alle an dieser Aufgabe Beteiligten
  • Absicherung der erforderlichen Ressourcen
  • Diskussion von Lösungswegen mit allen Partnern aus der Branche

Dr.-Ing. Katja Hüske, Leiterin Grundsätze Infrastrukturplanung und -projekte, DB Netz AG, Frankfurt

Erfahrungen mit der neuen Ersatzbaustoffverordnung (EBV)

10:45

Die Ersatzbaustoffverordnung in der Praxis - Top oder Flop?

  • Praxiserfahrungen aus der mobilen und stationären Aufbereitung
  • Problemfelder und Lösungen: Analyseverfahren, Materialeinstufungen, Abfallende
  • Qualitätssicherung und Zertifizierung

Stefan Schmidmeyer, Geschäftsführer, bvse - Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V. Bonn, Fachverband Mineralik - Recycling und Verwertung

11:15

Die Behandlung von Gefahrstoffen im Planungsprozess eines Brückenbauwerks

  • Art der Gefahrstoffe
  • Unterschiedliche Betrachtungsweisen zu Instandsetzung und Abbruch

Dr. Alexander Berg, AB - Dr. A. Berg GmbH, Planungsbüro für Schadstoffsanierung und Brandschutz, Hamburg

11:45

Kaffeepause

Zustandsmonitoring zur Optimierung der Rückbauplanung

12:30

Monitoring von Bauwerken und mögliche Steuerungen

  • Monitoring von Brücken
  • Monitoring von Bestandsbauwerken
  • Steuerung auf Grund Einsatz von Monitoring

Karsten Weise, Geschäftsführer, Rainer Amler, beide C.O. Weise GmbH & Co. KG, Dortmund

13:00

Gemeinsames Mittagessen

14:30

Schallemissionsmonitoring: Wenn das Bauwerk bis zum Rückbau noch weiterbetrieben werden muss

  • Warum (Schallemissions-) Monitoring?
  • Prinzip der Schallemissionsanalyse
  • Beispiele aus der Praxis

Sebastian Krahle, M.Eng., Bauingenieur/Bauwerksmonitoring, Sebastian Schmidt, M.Sc., beide Bilfinger Noell GmbH, Würzburg

15:00

Bildbasierte Erfassung von Tragwerken zur digitalen Geometrie- und Zustandsmodellierung

  • Bildbasierte Erfassung von Bauwerken mit Drohnen und Kamerabefahrungen
  • Photogrammetrische 3D-Rekonstruktion und georeferenzierte Bauwerksmodellierung
  • Automatisierte Schadenserkennung mit KI-Verfahren
  • Zustandsmodellierung im Digitalen Zwilling und in Cloud-Plattformen

Prof. Dr.-Ing. Guido Morgenthal, Institut für Konstruktiven Ingenieurbau, Bauhaus-Universität Weimar

15:30

Kaffeepause

Digitalisierung im Brückenrückbau

16:15

Digitalisierung von Schadstoffuntersuchungen und Rückbauplanungen bei Ingenieurbauwerken

  • Nutzung und Grenzen der Attributisierung von BIM-Modellen für die Rückbauplanung und Schadstoffdarstellung
  • Stand der digitalen Umsetzung von Schadstofferkundungen
  • 3D-Scan ist nicht gleich 3D-Modell ist nicht gleich BIM-Modell

Dipl.-Geol. Jörg Blechschmidt, Fachberater Abbruch des Deutschen Abbruchverbandes e.V., Geschäftsführer Sakosta GmbH, Düsseldorf

16:45

Erhalt von Brücken mit Hilfe digitaler Verfahren: eine Alternative zum Rückbau?

  • Bestandserkundung im Prozess der Rückbauplanung
  • Bauwerksdiagnostik zur realitätsnahen Bewertung des Bestandes
  • Digitale Methoden für wirtschaftlichere und risikoärmere Entscheidungen
  • Erfahrungen aus der Praxis

Chris Voigt, M. Eng., Fachteamleiter Bauwerksdiagnostik, Christina Fritsch, M. Sc., Fachteamleiterin Bestandsplanung, beide MKP GmbH, Weimar; Dr.-Ing. Gregor Schacht, Bereichsleiter Planung, MKP GmbH, Dresden

17:15

Lebensdauer von Brücken – wann ist der „richtige“ Zeitpunkt für den Abbruch?

  • Nachhaltige Lebenszyklusbewertung
  • Multikriterielle Entscheidungsanalyse im Erhaltungsmanagement
  • Kritikalitätsbewertungen

Prof. Dr.-Ing. Jan Akkermann, CEO, Dorsch Gruppe Europe, Darmstadt

17:45

Plenardiskussion: Digitalisierung in der Rückbauplanung

  • Umgang mit alten Bestandsbauten
  • Methoden und Tools der Digitalisierung
  • Kosten/Nutzen-Betrachtung

Dipl.-Geol. Jörg Blechschmidt, Sakosta GmbH, Düsseldorf

Prof. Dr.-Ing. Guido Morgenthal, Bauhaus-Universität Weimar

Chris Voigt, M. Eng., MKP GmbH, Weimar

Moderation: Prof. Dr.-Ing. Jan Akkermann, Hochschule Karlsruhe

18:15

Ende des ersten Veranstaltungstages

19:00

Get-together

Zum Ausklang des ersten Veranstaltungstages lädt Sie das VDI Wissensforum zu einem Get Together ein. Nutzen Sie die entspannte Atmosphäre, um Ihr Netzwerk zu erweitern und mit anderen Teilnehmern und Referenten vertiefende Gespräche zu führen.

Mechanischer Rückbau über Wasserstraßen

09:00

Rückbau zweier Spannbetonbrücken über der Bundeswasserstraße Neckar

  • Innovatives Bauverfahren „Alt hilft neu und neu hilft alt“
  • Herausforderungen beim Rückbau eines Zweigelenkrahmenbauwerks
  • Berücksichtigung der Belange der Bundeswasserstraße
  • Rückbau im komplexen innerstädtischen Umfeld

Dipl.-Ing. (FH) Ralf Bothner, Abteilungsleiter Bauwerkserhaltung, Stefan Nübler, M.Sc. B.Eng, Projektleiter, beide Leonhardt, Andrä und Partner Beratende Ingenieure VBI AG, Stuttgart; Dipl.-Ing. Bastian Limberg, Dienststellenleiter Planung, Instandsetzung und Ingenieurbauwerke, Landeshauptstadt Stuttgart

09:30

Rückbau einer havarierten Rohrbrücke über den Oder-Spree-Kanal

  • Bestandsaufnahme des geschädigten Bauwerkes
  • Statische Untersuchungen am plastisch verformten System
  • Studie zur Sprengung, Bergung und Zerlegung
  • Ausführung der Rückbauarbeiten

Johannes Hubrich, M. Sc., Planung von Rückbauarbeiten, REGRATA Abbruch und Recycling GmbH & Co. KG, Verden (Aller)

10:00

Rückbau der Rheinbrücke Fußach - Aushub und Verschub mittels Vorschubrüstung

  • Erfassung der Problemstellung und Konzeption der generellen Rückbaumethode
  • Statische Berechnung und Detailplanung aller Arbeitsschritte - Erläuterung der Bauabschnittsberechnungen
  • Ausführung auf der Baustelle - Generelles Konzept des Hubes und des Verschubes der Strombrücke - Monitoring der Hydraulikdrücke in den Bauphasen

Dipl.-Ing. Florian Wilhelm, Geschäftsführer, Dipl.-Ing. Stephan Ellensohn, Projektleiter, beide LGB Lehrgerüstbau GmbH, Meinigen (Österreich)

10:30

Kaffeepause

11:15

Rückbau der Rethehubbrücke von 1934 im Hamburger Hafen

  • Besondere Herausforderungen per se (Verkehr, Umfeld, Geometrie)
  • Spezielle technische Risiken beim Rückbau
  • Planung vs. Realisierung
  • Positiver Ausblick

Dipl.- Ing. (FH) Jörg Kapusta, Leiter Projekt Rethebrücke, Hamburg Port Authority Anstalt öffentlichen Rechts, Hamburg

Rückbau von Brücken im Waagebalkenprinzip

11:45

Rückbau von Spannbetonbrücken im Waagebalkenprinzip

  • Besonderheiten von Spannbetonbrücken, die im Waagebalkenprinzip hergestellt wurden
  • Entwicklung eines auf die Herstellung angepassten Rückbauverfahrens
  • Wesentliche Unterschiede in den Rechenansätzen dieser Brücken früher und heute
  • Behandlung der Spanngliedverankerung im Verbund nach Abtrennung der Anker
  • Grenzwertbetrachtungen in der Nachweisführung

Timo Jabs, M.Sc., Projektleiter Brückenbau WTM-Engineers, Hamburg; Rainer van Goer, Programm Köhlbrandquerung, iwb Ingenieure Infrastruktur GmbH &Co.KG für die ReGe, Hamburg

12:15

Entwurf eines obenliegenden Traggerüsts für den Rückbau einer Spannbetonbrücke im Waagebalkenprinzip

  • Auswahlkriterien für diese Gerüstart
  • Kriterien für die Festlegung der Gerüstlänge, Interaktion mit dem Überbau
  • Benötigte Gerüstfunktionen, wie z.B. Übernahme von Windlasten und Balancekräften des Waagebalkens
  • Beschreibung der Arbeitsschritte beim Vorfahren des Gerüstes

Dr.-Ing. André Mertinaschk, Gesellschafter Saul Ingenieure Gmbh, Braunschweig; Dr.-Ing. Alfred Krill, Projektleiter, WTM-Engineers Hamburg

12:45

Gemeinsames Mittagessen

Rückbauprojekte unter besonderen logistischen Anforderungen

14:00

Rückbau einer Autobahnbrücke A6 über elektrifizierte Bahngleise

  • Amtsvorschlag: Rückbau mit Traggerüst
  • Sondervorschlag: Rückbau mit Großkrantechnik
  • Vergleich Amtsvorschlag und Sondervorschlag

Dipl-Ing. Kurt Bicker, Geschäftsfeldleiter Abbruch, Max Wild GmbH, Berkheim

14:30

VDI Richtlinie 2555 Baulogistik – Anwendung beim Brückenrückbau

  • Vorstellung des Inhalts und der Ausrichtung der VDI Richtlinie 2555 Baulogistik
  • Einführung in das Baulogistikmanagementsystem mit seinen zugehörigen Teilprozessen
  • Handlungsfelder der Baulogistik in Bezug zu den Aufgaben beim Rückbau von Brücken
  • Beispielhafte Herangehensweise an den Themenkomplex Baulogistik beim Brückenrückbau

Dr.-Ing. Fabian Ruhl, Geschäftsführer, KREBS+KIEFER Ingenieure GmbH und Geschäftsbereichskoordinator Baumanagement, DORSCH Gruppe Europe, Darmstadt; Katharina Kosel, M.Sc., Abteilungsleiterin Baulogistik, KREBS+KIEFER Ingenieure GmbH, Darmstadt

15:00

Abschlussdiskussion

15:15

Ende der Veranstaltung

Zielgruppe

Die VDI-Konferenz „Rückbau von Brücken“ richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus folgenden Bereichen:

• Bauämter und Behörden der Bereiche Brücken, Verkehrs- und Straßenbau

• Bauunternehmen

• Bauwerksbetreiber und Eigentümer

• Ingenieurbüros

• Baustoffhersteller

• Planungsbüros

Die Bereitstellung eines Sonderkontingents für Mitarbeiter aus Behörden ist auf Anfrage möglich.

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Programmausschuss

Prof. Jan Akkermann

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