Seminar

Grundlagen der additiven Fertigung

Veranstaltungsnummer: 02SE016

Mit Teilnahmebescheinigung

  • Aktuelle Entwicklungstrends in der additiven Fertigung
  • Gesamte Prozess- und Wertschöpfungskette der additiven Fertigung
  • Additive Fertigung als Ergänzung zu den konventionellen Fertigungsverfahren
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Kommende Termine:

30. November – 01. Dezember 2021
Wien

Verfügbar

31. Januar – 01. Februar 2022
Freising bei München

Verfügbar

05. – 06. April 2022
Wien

Verfügbar

17. – 18. Mai 2022
Düsseldorf

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Die additiven Fertigungstechnologien sind seit über 30 Jahren bekannt und fester Bestandteil in zahlreichen produzierenden Unternehmen. Im Vergleich zu dieser Zeitspanne treffen sie aber erst kürzlich auf das breite Interesse in der Gesellschaft und in den Medien. Hier laufen sie allerdings eher unter der Bezeichnung 3D-Druck. Durch ihre Funktionsweise eröffnen diese Verfahren völlig neue Möglichkeiten in der Auslegung, Gestaltung und Konstruktion von innovativen

Bauteilen.

In dieser Weiterbildung werden die Grundlagen der additiven Fertigung (3D-Druck), die Vor- und Nachteile der verschiedenen Technologien sowie verschiedene Markttrends aufgezeigt. Der Seminarteilnehmer lernt zusätzlich die Möglichkeiten und Grenzen dieser Technologie kennen. Es wird darüber informiert, auf welche Weise Daten für die Fertigung generiert werden und welche verschiedenen Materialien dabei zum Einsatz kommen. Darüber hinaus werden neue Designmöglichkeiten, wirtschaftliche Betrachtungen sowie und aktuelle Anlagen­entwicklungen aufgezeigt. Der Inhalt des interaktiven Seminars wird anhand von Präsentationen, zahlreichen Praxisbeispielen aus verschiedenen Branchen und Hands-on Bauteilbeispielen vermittelt. Aufkommende Fragen der Teilnehmer während des Seminars werden direkt beantwortet.

Top-Themen

  • Aktuelle Entwicklungstrends in der additiven Fertigung
  • Gesamte Prozess- und Wertschöpfungskette der additiven Fertigung
  • Additive Fertigung als Ergänzung zu den konventionellen Fertigungsverfahren
  • Vor- und Nachteile der verschiedenen Technologien
  • Möglichkeiten, aber auch Grenzen dieser aufstrebenden Technologien

Ablauf des Seminars "Grundlagen der additiven Fertigung (3D-Druck)"

Erfahren Sie im Seminar "Grundlagen der additiven Fertigung (3D-Druck)" mehr zu folgenden Themen:

1. Tag 09:00 bis ca. 17:00 Uhr

Einführung in die additive Fertigung

  • Einordnung und Anwendung der additiven Fertigungs­verfahren im Vergleich zu den konventionellen Fertigungsverfahren
  • Status quo der additiven Fertigung und deren Entwicklung
  • Erläuterung verschiedener Begrifflichkeiten (Terminologie)
  • Beschreibung der aktuellen Marktentwicklungen und Visionen: Werden die heutigen Erwartungen an die Technologie bereits erfüllt?
  • Vorstellung und Umsetzung verschiedener technologischer Machbarkeitsstudien

Klassifizierung und Verfahrensablauf

  • Unterstützung der Produktentwicklung durch den Einsatz ­additiver Fertigungsverfahren
  • Erläuterung der verschiedenen Bauteilarten vom Prototyp bis zum Serienbauteil
  • Effiziente Herstellung komplexer Bauteile mit integrierten ­Funktionen durch flexible Prozessketten
  • Darlegung aktueller Aktivitäten zur Standardisierung der ­additiven Fertigungstechnologien

Preprozessing

  • Welche unterschiedlichen Möglichkeiten ergeben sich bei der Datenerfassung?
  • Beschreibung der Notwendigkeit der Datenaufbereitung als Grundvoraussetzung für qualitativ hochwertige Bauteile
  • Optimierung der Datennutzung und neue Design­möglichkeiten bei der Auslegung und Gestaltung von Bauteilen, die nur durch die additive Fertigung hergestellt werden können

Beschreibung der additiven Fertigungstechnologien I:

Prozesskategorien:
VAT Photopolymerization und Powder Bed Fusion

  • Prozessabläufe von den o. g. additiven Verfahren und deren Merkmale
  • Verschiedene Werkstoffe und deren Einsatzmöglichkeitenin der industriellen Praxis
  • Vorstellung verschiedener Anwendungsbeispiele aus der ­industriellen Praxis
  • Vorstellung von industriell genutzten additiven Fertigungs­anlagen

Beschreibung der additiven Fertigungstechnologien II:

Prozesskategorien: Directed Energy Deposition, Material
Extrusion, Material Jetting, Binder Jetting und Sheet lamination

  • Prozessabläufe von den o. g. additiven Verfahren und deren Merkmale
  • Verschiedene Werkstoffe und deren Einsatzmöglichkeiten in der industriellen Praxis
  • Vorstellung verschiedener Anwendungsbeispiele aus der ­industriellen Praxis
  • Vorstellung von industriell genutzten additiven Fertigungs­anlagen

Postprozessing

  • Notwendigkeit von Folgeprozessen z. B. zur Verbesserung der Oberflächenqualität von additiv hergestellten Bauteilen
  • Beschreibung möglicher Nachbearbeitungsverfahren, die sich zur Wertschöpfung an den additiven Prozess anschließen ­können

Wirtschaftlichkeit und Qualität

  • Welche Haupteinflussfaktoren bestimmen die Kosten bei der additven Fertigung?
  • Vergleich mit konventionellen Fertigungsverfahren
  • Generieren von Mehrwerten durch den klugen Einsatz der ­Technologien
  • Aktuell angewandte Qualitätsuntersuchungen bei den Bauteilen
  • Bedienungshinweise: Konstruktion, Position und Orientierung von Bauteilen
  • Betriebliche Hinweise zur Sicherheit

 

Durch die interaktive Gestaltung des Seminars sollen die Teilnehmer dazu angeregt und ermutigt werden, Fragen zu stellen. Das Seminarprogramm dient dabei als roter Faden zu der Thematik der additiven Fertigungstechnologie. Erfahrungsgemäß können jederzeit spontan aufkommende Themen vor Ort gemeinsam diskutiert werden.

Zielgruppe

Das Seminar "Grundlagen der additiven Fertigung (3D-Druck)" richtet sich an die Bereiche

  • Unternehmensstrategie
  • Unternehmensentwicklung
  • Forschung & Entwicklung
  • Konstruktion
  • Design
  • Technik
  • Produktion sowie Produktentwicklung

Ihr Referent für das Seminar "Grundlagen der additiven Fertigung (3D-Druck)":

Univ.-Prof. Dr.-Ing. Jan T. Sehrt, Lehrstuhl Hybrid Additive Manufacturing Ruhr-Universität Bochum, Fakultät Maschinenbau, Institut Product and Service Engineering

Herr Prof. Jan T. Sehrt schloss sein Maschinenbaustudium 2005 an der Universität Duisburg-Essen als Diplomingenieur ab. 2010 promovierte Herr Sehrt im Bereich des Laser-Strahlschmelzens. Seit Beginn im Jahr 2005 leitete Herr Sehrt das Rapid Technology Center (RTC) Duisburg des Lehrstuhls Fertigungstechnik bis 2018. Von 2010 bis 2018 arbeitete Herr Sehrt als Akademischer Rat/ Oberrat am gleichen Lehrstuhl. Seit 2011 ist er deutscher Experte im internationalen Komitee ISO/TC 261 „Additive Manufacturing“ und seit 2018 Leiter der Arbeitsgruppe Metall des VDI-Fachausschusses „Additive Manufacturing“ (FA105.2). Seit 2018 ist er Universitätsprofessor an der Ruhr-Universität Bochum.

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