Es stockt – Mist!! Kennen Sie diese Situation?
Bei Ihrem letzten Kundenbesuch erzählte Ihnen Ihr Kunde oder Ihre Kundin von neuen Ideen für ein Produkt. Die Anforderungen klangen gut und nachvollziehbar. Gern wollen Sie diese Ideen umsetzen und Ihre Kunden weiterhin so zufriedenstellen wir bisher. Mit Ihren Kolleginnen gehen Sie in die Ideenfindung. Das Ganze darf nicht so lange dauern, denn es gibt viel zu tun. Schnell haben Sie eine Idee gefunden, die Ihnen gefällt und schon ist die Umsetzung klar. Doch dann stellen sich im weiteren Verlauf Schwierigkeiten heraus. Die Idee, so gut die klang, bringt Tücken mit sich. Doch die Entwicklungszusage ist gegeben, so dass das Team die Funktion jetzt irgendwie erreichen muss.
In dieser Situation treffen Unternehmen häufig auf die TRIZ Methode, die lange als Geheimtipp zur Widerspruchslösung gehandelt wurde. „TRIZ“ ist das russische Akronym, welches auf Deutsch für „Theorie des erfinderischen Problemlösens“ steht. Im Kern besteht die TRIZ Methodik aus einem Baukasten von Methoden und Werkzeugen, der Anwender*innen hilft, mit einem systematischen Weg zügig Zielkonflikte innovativ aufzulösen.
Wollen Sie eine inkrementelle oder eher eine radikale Lösung?
Wollen sie ein Produkt und Prozess weiterentwickeln oder etwas ganz Neues ersinnen?
Der TRIZ Baukasten lässt sich für beide Szenarien universell einsetzen. Denn die Werkzeuge basieren auf den Erfahrungen tausender Durchbruchspatente, die von kreativen Menschen realisiert wurden. Diese Patente wurden umfassend untersucht, Denkwege von Erfinderinnen und Erfindern nachvollzogen und daraus systematische Denk-Anleitungen abgeleitet. Das erstaunliche ist, dass auch nach 80 Jahren die TRIZ Methode nach wie vor ihren überzeugenden Nutzen bringt.
Wie beflügelt die TRIZ Methode die Entwicklung neuer Lösungen?
Im Team untersuchte ihr Erfinder Genrich Altshuller tausende Patente. Gemeinsam identifizierten sie die „Systematischen Entwicklungstrends technischer Systeme“, „40 Innovative Grundprinzipien“ und „76 Standardlösungen“, die in vielen Jahren wiederholt in unterschiedlichen Branchen und Anwendungskontexten genutzt wurden und zu Durchbruchslösungen geführt hatten.
Aus diesen Erkenntnissen leitete Altshuller systematische Vorgehensweisen – Algorithmen - ab, die das erfinderische Denken beschrieben und seitdem in Schulungen vermittelt werden.