Lehrgang

Fachingenieur*in Additive Fertigung VDI - Modul 4: Implementierung additiver Fertigungsverfahren in der industriellen Praxis

Veranstaltungsnummer: 02LE034

  • Geschäftsmodelle
  • Implementierung: Produkt, Prozesskette und Organisation
  • Kostenmodelle
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Kommende Termine:

23. – 24. September 2021
Online

Verfügbar

06. – 07. Oktober 2022
Augsburg

Verfügbar

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Hinweis

Dieses Modul kann nur im Rahmen des Zertifikatslehrgangs "Fachingenieur*in Additive Fertigung VDI" gebucht werden.

Worauf es für die industrielle Praxis bei der Implementierung von Additive Manufacturing ankommt

Der Zertifikatslehrgang „Fachingenieur*in Additive Fertigung VDI“ bildet Sie in 4 Pflicht- und 3 Wahlpflichtmodulen zum Spezialisten bzw. zur Spezialistin für die Additive Fertigung aus. Das Seminar „Implementierung additiver Fertigungsverfahren in der industriellen Praxis“ stellt das 4. Pflichtmodul des Zertifikatslehrgangs dar.

Lernen Sie im Modul Werkzeuge und Strategie kennen, die Sie bei der Einführung additiver Fertigungsverfahren unterstützen. Gemeinsam erarbeiten Sie im Seminar eine Implementierungsstrategie, die auf mögliche Schwierigkeiten und Lösungen eingeht. Profitieren Sie zudem vom Besuch des AMLab Augsburg und diskutieren Sie mit den anderen Teilnehmenden direkt vor Ort über qualitäts- und sicherheitsrelevante Maßnahmen.

Ihre Ansprechpartnerin

Ana Michels
​​ +49 211 62 14-123
​​ lehrgang@vdi.de

Top-Themen

  • Geschäftsmodelle
  • Implementierung: Produkt, Prozesskette und Organisation
  • Kostenmodelle
  • Inkl. Laborbesichtigung und Übungen

Programm

Geschäftsmodelle für die additive Fertigung

  • Geschäftsmodelle für produzierende Unternehmen

Best-Practice-Beispiele aus der Industrie

Herausforderungen bei der Implementierung

  • Zentrale Entscheidungen und Herausforderungen
  • Bausteine zur Unterstützung der Implementierung: Produkt, Prozesskette, Organisation
  • Vorstellung eines Implementierungsmodells

Workshop: Unternehmensspezifische Implementierung

Gemeinsame Erarbeitung einer Implementierungsstrategie, wobei die relevanten Handlungsfelder wie Produkt, Prozesskette und Organisation berücksichtigt werden.

Implementierungsbereich: Produkt

  • Bauteilkriterien
  • Bauteilauswahl Bauteil- und Materialgruppen

Implementierungsbereich: Prozesskette

  • Auswahl Verfahren (vor- und nachgelagerte Prozesse)
  • Auswahl Anlagentechnik

Implementierungsbereich: Organisation

  • Make or Buy
  • LayoutplanungArbeitssicherheit
  • Konstrukteurs-Schulungen
  • Software
  • Qualitätssicherungskonzepte und Verantwortungen
  • Pulvermanagement
  • Bauteilqualifizierungsprozess

Kostenmodelle für die metallbasierte additive Fertigung

  • Kostenposten
  • Einflussfaktoren

Praxisübung Kostenabschätzung: Aufstellen von Prozessketten, bauteilspezifische Kostenabschätzung, beispielhafte Analyse der Anlagenauslastung

Ausblick

  • Entwicklung der Branchen
  • Übersicht zu Verfahrenskategorien und aktuellen „Question Marks“

Praxisübung: Plausibilisierung von Wachstumsraten

Laborbesichtigung: AMLab Augsburg – inkl. Diskussion sicherheits- und qualitätsrelevanter Maßnahmen

Zielgruppe

Die Fortbildung wendet sich an Fach- und Führungskräfte produzierender Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Angesprochen sind alle Branchen, insbesondere Zulieferer- und Fahrzeugindustrie sowie der Maschinen- und Anlagenbau. Das Modul spricht dabei in 1. Linie diese Berufsgruppen an:

  • technische Fach- und Führungskräfte mit ersten oder keinen Erfahrungen im Bereich additive Fertigungsverfahren
  • Fertigungsleitung
  • Konstrukteur*innen
  • Ingenieur*innen und technische Führungskräfte, die eine aussagekräftige Zertifizierung erwerben möchten
  • Versuchsingenieur*innen
  • Entwicklungsingenieur*innen
  • Berechnungsingenieur*innen

Ihr Referent

Max Horn M.Sc. hat seinen Masterabschluss in Technologie und Management an der Technischen Universität München absolviert. Während seines Studiums hat er bei Siemens Venture Capital und der McKinsey & Company gearbeitet. Seit 2017 ist Herr Horn Mitarbeiter am Fraunhofer IGCV im Fachgebiet Additive Fertigung. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Implementierung additiver Fertigungsverfahren in Unternehmen, die Pulverqualität und -qualitätssicherung beim Laser-Strahlschmelzen und die Additive Multimaterialfertigung.

Teilnehmerstimme

Paulo da Silva,
Konstruktion, W. MUELLER GmbH

"Besonders interessant fand ich das Thema Kostenrechnung."