Seminar

Brandschutz bei Lithium-Ionen-Batterien

Veranstaltungsnummer: 07SE312

Mit Teilnahmebescheinigung

  • Aufbau und Arten von Lithium-Ionen-Batterien
  • Spezifische Wirkungen von Batteriebränden
  • Grundsätzlich anwendbare Maßnahmen
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Kommende Termine:

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Lithium-Ionen-Batterien sind als Energiespeicher unverzichtbar und gelten als zentrale Bausteine der Elektromobilität. In diesem Seminar wird die spezifische Gefährdung, die sich aus Bränden mit Lithium-Ionen-Batterien ergibt, beleuchtet. Zudem werden Präventionsmaßnahmen für einen effektiven Brandschutz in Abhängigkeit von den Einsatzgebieten der Batterien diskutiert.

Sie lernen zunächst die zu erwartenden Prozesse und die damit verbundenen Stoff- und Energiefreisetzungen bei Batteriebränden kennen, die auf Ergebnissen aus Real-Brandversuchen beruhen. Mit Hilfe von verschiedenen Maßnahmen, deren Wirksamkeit in Bezug auf die Brandgefährdung durch Lithium-Ionen-Batterien vorgestellt wird, werden Sie mit Konzepten für eine Eindämmung der zu erwartenden Brandwirkungen vertraut gemacht. Der Fokus liegt dabei auf baulichen und anlagentechnischen Maßnahmen zur Branderkennung und Brandbekämpfung.

Anhand eines Praxisbeispiels werden Sie an eine Methodik herangeführt, mit deren Hilfe Sie die verschiedenen Anwendungsfälle, bei denen Lithium-Ionen-Batterien in Brandprozesse involviert sind, bearbeiten können. Für weitere typische Praxisbeispiele werden in Gruppen- oder Einzelarbeit mit anschließender Diskussion Konzepte zur Eindämmung der Brandwirkungen entwickelt.

Top-Themen

  • Aufbau und Arten von Lithium-Ionen-Batterien
  • Spezifische Wirkungen von Batteriebränden
  • Grundsätzlich anwendbare Maßnahmen
  • Methodik zur Bewertung und Konzipierung von Präventionsmaßnahmen
  • Brandschutzkonzepte für verschiedene Anwendungsgebiete
  • Praxisbeispiele und Gruppenübungen

Brandschutzkonzepte für die Elektromobilität

Dies lernen Sie in diesem Seminar

1. Tag   10:00 bis 17:30 Uhr

2. Tag  09:00 bis 15:30 Uhr

Theorie der Lithium-Ionen-Batterien

  • Chemische Grundlagen, Bauformen und Verschaltungen
  • Kapazität, Größe und Ladezustand
  • „Thermal Runaway“
  • Überwachungsmöglichkeiten für Lithium-Ionen-Batterien

Brandgefährdungen/Brandprozesse

  • Vorstellung von Zündszenarien
  • Energie- und Stofffreisetzungen bei Batteriebränden
  • Typische Brandphänomene
  • Explosionsproblematik bei Batteriebränden

Aktuelle Normen und Verordnungen

  • Baurechtliche Vorschriften
  • Sonderbauvorschriften
  • Transportvorschriften
  • Batterien im Schienenverkehr

Grundlegende Maßnahmen zur Begrenzung der Brandwirkungen

  • Maßnahmen des Baulichen Brandschutzes
  • Anlagentechnische Maßnahmen
  • Technische Überwachung und Brandfrüherkennung
  • „Wasser + Lithium“-Problematik
  • Nachbehandlung havarierter Batterien

Methodik zur Entwicklung von Schutzkonzepten

  • Analyse der Brandlasten
  • Analyse der Randbedingungen
  • Definition spezifischer Schutzziele
  • Zuordnung und Kombination sinnvoller Maßnahmen
  • Kosten/Nutzen-Betrachtungen von Präventionskonzepten

Praxisbeispiel I: Parkgarage

  • Anwendung der vorgestellten Methode
  • Spezifische Bedingungen für Parkplätze, Parkgaragen und Tiefgaragen
  • Zu erwartende Brandprozesse
  • Entwicklung eines Maßnahmenpakets

Praxisbeispiel II: E-Fahrrad

  • Spezifische Bedingungen (Keller, Transport im Schienenfahrzeug, Ladestationen)
  • Zu erwartende Brandprozesse bei E-Fahrädern
  • Spezifische Maßnahmenpakete
  • Praxisübung Brandschutz in Parkgaragen

Praxisbeispiel III: Schienenfahrzeug

  • Spezifische Bedingungen (Traktionsbatterie, Pufferbatterie)
  • Örtliche Gegebenheiten
  • Spezifische Schutzziele
  • Spezifische Maßnahmenpakete
  • Praxisübung Batteriebrände in Schienenfahrzeugen

Praxisbeispiel IV: E-Bus-Depot

  • Spezifische Bedingungen (Brandlastdichte, Raumgeometrie)
  • Spezifische Schutzziele
  • Spezifische Maßnahmenpakete
  • Praxisübung zum Brandschutz in einem E-Bus-Depot

Praxisbeispiel V: Batterieprüfstände

  • Spezifische Bedingungen (Raumgrößen, Brandlastdichte)
  • Spezifische Schutzziele
  • Spezifische Maßnahmenpakete
  • Praxisübung zu Batterieprüfständen

Praxisbeispiel VI: Großspeicher

  • Spezifische Bedingungen (technische Überwachung,
    Raumgeometrie und -größe)
  • Spezifische Schutzziele
  • Spezifische Maßnahmepakete
  • Praxisübung zu Batterien in Großspeichern

Praxisbeispiel VII: Batterieverwertung

  • Spezifische Bedingungen (Brandlastdichte, Lagerungen)
  • Spezifische Schutzziele
  • Spezifische Maßnahmenpakete
  • Praxisübung zur Batterieverwertung

Zielgruppe

  • Mitarbeitende in Ingenieur-, Architekten-, Planungsbüros des vorbeugenden Brandschutzes
  • Betreiber*innen und Eigentümer*innen von baulichen Anlagen und Gebäuden
  • Sachverständige und Gutachter*innen des vorbeugenden Brandschutzes
  • Mitarbeitende von Feuerwehren
  • Planer*innen und Betreiber*innen öffentlicher Anlagen und Gebäude (z.B. ÖPNV)

Ihr Coach

Dipl.-Ing. Rajko Rothe, IFAB

Rajko Rothe schloss 1995 sein Studium als Diplom-Ingenieur der Schiffsbetriebstechnik an der Universität Rostock, Vertiefung maritimer Brandschutz, ab. Von 1995 bis 2011 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Projektleiter am Institut für Sicherheitstechnik/Schiffssicherheit e.V. und Leiter des Brandlabors. 1998 erwarb Herr Rothe die Lehrbefähigung „Advanced Fire Fighting” und war von 2004-2011 Geschäftsführer der Gesellschaft für Sicherheitstechnik/Schiffssicherheit Ostsee mbH. Seit 2011 ist er Mitarbeiter bzw. angestellter Geschäftsführer bei Ingenieure für angewandte Brandschutzforschung GmbH IFAB in Berlin und ist zum zertifizierten Sachverständigen Brandschutz (TÜV Cert) qualifiziert.

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