Seminar

Eisenbahnbrücken in Stahl- und Massivbauweise

Veranstaltungsnummer: 07SE153

Mit Teilnahmebescheinigung

  • Maßgebende eisenbahnspezifische Normen und Richtlinien
  • Anforderungen, Regelbauweisen und Sonderfälle für Lager
  • Ausführung bei kurzen Sperrpausen – Bauen unter rollendem Rad
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Kommende Termine:

15. – 16. Juli 2024
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06. – 07. November 2024
Freising
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13. – 14. Januar 2025
Potsdam
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25. – 26. März 2025
Online
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02. – 03. Juni 2025
Fürth
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11. – 12. August 2025
Stuttgart
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21. – 22. Oktober 2025
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Hinweis

Dieses Seminar wird auch als Online-Seminar angeboten!

Der Ausbau der Eisenbahninfrastruktur ist ein wichtiger Schlüssel der Verkehrswende zur Erreichung der gesetzten Klimaschutzziele. Dieses VDI-Seminar gibt Ihnen einen fundierten Überblick über die Grundlagen des Eisenbahnbrückenbaus in Stahl- und Massivbauweise. Hören Sie von den beiden renommierten Seminarleitern anhand von ausgeführten Bauwerken, die für den Neu- und Bestandsbau maßgebenden Anforderungen an die Nachrechnung sowie die Vorgaben aus den eisenbahnspezifischen Normen. Sie lernen praxisnah die Regel- und Sonderkonstruktionen kennen und erhalten neben den ausführlichen Darstellungen von Brückenbauwerken ebenfalls Informationen über Anforderungen und Ausführungen von Lärmschutzwandkonstruktionen.

Ebenfalls erfahren Sie, welche Regelbauweisen und Sonderfälle für Lager und Fugen zu berücksichtigen sind. Auch hier wird der Schwerpunkt auf die eisenbahnspezifischen Besonderheiten gelegt, wie schwimmende Lagerung und Ausgleichsplatten, mit einem Exkurs zur Baudynamik. Die erfahrenen Experten dieses VDI-Seminars gehen ebenfalls auf weiterführende Nachweise ein. Vorgestellt werden explizite Ermüdungsnachweise mittels Schadensakkumulation sowie Probleme im Zusammenhang mit der Gleis-Tragwerksinteraktion, jeweils mit Bezug auf aktuelle Projekte.

Machen Sie sich für die Anforderungen der Eisenbahnbrücken fit!

Grundlagen, Informationen und Lösungswege.

Top-Themen

  • Maßgebende eisenbahnspezifische Normen und Richtlinien
  • Anforderungen, Regelbauweisen und Sonderfälle für Lager
  • Ausführung bei kurzen Sperrpausen – Bauen unter rollendem Rad
  • Besonderheiten der Stahl- und Massivbauweise mit Beispielen für den Arbeitsalltag
  • Nachrechnung von Eisenbahnbrücken
  • Neue Richtlinie 805 - Beurteilung bestehender Tragwerke

Diese Themen behandelt das VDI-Seminar "Eisenbahnbrücken in Stahl- und Massivbauweise"

1. Tag 10:00 bis 18:00 Uhr

2. Tag 08:30 bis 16:00 Uhr

Bauarten von Eisenbahnbrücken

  • Maßgebende Normen
  • Konstruktionen nach Richtzeichnungen
  • Ausführungsbeispiele

Materialwahl im Stahlbrückenbau

  • Vermeidung von Sprödbrüchen
  • Vermeidung von Terrassenbrüchen
  • Bahnspezifische Regelungen (DBS 918002-02)

Lager- und Fugenkonstruktionen

  • Lagerschema
  • Lager- und Fugenbauarten
  • Lagerwechsel

Korrosionsschutz und Abdichtung

  • Bahnspezifische Regelungen
  • Best Practice

Hilfsbrücken

  • Hilfsbrückenarten und Einsatzgebiete
  • Anwendungsgrenzen
  • Praxisbeispiele und typische Herausforderungen

Schäden

  • Häufige Schäden und Schadensursachen
  • Wirksame Gegenmaßnahmen

Richtlinie 805 – Tragsicherheit bestehender Eisenbahnbrücken

  • Sicherheitskonzept
  • Nachrechnungsstufen
  • Tragfähigkeit
  • Restlebensdauernachweis und Nachweis sicherer Betriebs-
    zeitintervalle

Lärmschutzanlagen

  • Ril 804.5501
  • Standardverfahren
  • Dynamische Analyse
  • Lärmschutzwände
  • Torsionsbalken↓

Regelwerke

  • Europäische Normen
  • Ergänzende Regelungen der Deutschen Bahn AG
  • Ergänzende Regelungen des Eisenbahn-Bundesamtes
  • Nationale Gesetze
  • Europäische Richtlinien und Verordnungen
  • Richtlinie 804 der Deutschen Bahn AG

Einwirkungen

  • Allgemeines zu den Einwirkungen auf Brücken
  • Eisenbahnverkehrslasten
  • Ergänzungen nach Ril.804

Interaktion Gleis-Brücke - Längskraftabtragung

  • Prinzip der Zusammenwirkung Gleis/Brücke
  • Maßgebende Einwirkungen
  • Ermittlung der Schienenspannungen
  • Statische Berechnung und Nachweisführung
  • Wahl des Längssystems bei langen Brücken

Dynamische Berechnung von Eisenbahnbrücken

  • Berechnungsgrundlagen
  • Methoden zur Berücksichtigung von dynamischen Lasten
  • Überprüfung des Resonanzrisikos
  • Nachweisführung
  • Besonderheiten bei Ermüdung

Ausgewählte Spezielle Nachweise

  • Nachweis der Schienenstützpunktkräfte bei Fester Fahrbahn
  • Verformungsnachweise
  • Belastbarkeitswerte (Ermittlung und Verwendung)

Zielgruppe

Das Seminar wendet sich an Jungingenieur*innen,
Projektingenieur*innen, Fach- und Führungskräfte des
Brückenbaus aus:

  • Ingenieur- und Planungsbüros
  • Eisenbahninfrastrukturunternehmen
  • Aufsichtsbehörden
  • Bauunternehmen

Ihre Experten für das VDI-Seminar "Eisenbahnbrücken in Stahl- und Massivbauweise"

Prof. Bertram Kühn, Technische Hochschule Mittelhessen THM, Gießen

Prof. Dr.-Ing. Bertram Kühn leitet seit 2013 das Fachgebiet Stahl-, Verbund- und Brückenbau im Fachbereich Bau der Technischen Hochschule Mittelhessen. Vor seinem Ruf war er Prokurist und Abteilungsleiter Ingenieurbau im Ingenieurbüro Verheyen-Ingenieure GmbH & Co. KG in Bad Kreuznach. Im Rahmen dieser Tätigkeiten hat er 2008 die Anerkennung zum Prüfsachverständigen im Eisenbahnbau, Fachgebiet Stahlbau durch das Eisenbahn-Bundesamt erlangt. Neben diesen baupraktischen Tätigkeiten ist Prof. Kühn u.a. auch im Bereich der Bahnnormung und Forschung aktiv. Er hat als externer Berater sowohl an der jüngst veröffentlichten Fortschreibung der RiL 813 „Personenbahnhöfe planen, bauen, instand halten“ als auch bei der in den Endzügen befindlichen Fortschreibung der RiL 805 „Bewertung bestehender Eisenbahnbrücken“ mitgewirkt. Eins seiner aktuellen Forschungsprojekte für das Deutsche Zentrum für Schienenforschung (DZSF) befasst sich mit der richtigen Werkstoffwahl zur Vermeidung von Sprödbrüchen bei Eisenbahnbrückenlagern. Die Weitergabe seines Fachwissens ist seine Profession.

Prof. Dr.-Ing. Lamine Bagayoko, H+P Ingenieure GmbH, Aachen

Prof. Dr.-Ing. Lamine Bagayoko hat im Fachbereich Bauingenieurwesen der Fachhochschule Aachen die Professur für das Lehrgebiet Baukonstruktion/Baustatik (einschl. Eisenbahnbrückenbau) inne. Des Weiteren ist er Mitglied des Instituts für Baustoffe und Baukonstruktionen der FH Aachen. Nach langjähriger Tätigkeit als Leiter des Arbeitsgebiets „Baustatik/Baudynamik/Massivbau“ bei der Deutschen Bahn AG ist er seit 2009 bei der H+P Ingenieure GmbH in Aachen tätig. Seit 2018 ist er vom Eisenbahn-Bundesamt anerkannter Prüfsachverständiger im Teilgebiet Brückenbau einschl. konstruktiver Ingenieurbau, Tätigkeitsbereich Massivbau.

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