Grundlagen der Verzahnungsmesstechnik
Veranstaltungsnummer: 02SE364
- Vorstellung unterschiedlicher Verzahnungen
- Grundlagen und Normen der Verzahnungsmessung und -prüfung
- Verzahnungen nach Norm und mit Modifikationen
Die Forderungen an Verzahnungen hinsichtlich Leistungsdichte, Wirkungsgrad, Lebensdauer und Geräuschentwicklung steigen stetig und in allen Anwendungsbereichen von Getrieben an. Die Verzahnungsmesstechnik ist ein wichtiges Element zur Qualitätssicherung und Steuerung des Produktionsprozesses.
Informiere dich in dem Seminar „Grundlagen der Verzahnungsmesstechnik“ u.a. über unterschiedliche Verzahnungsgeometrien, deren Einsatzgebiete, Herstellung und über Prüf- und Messverfahren zur Qualitätskontrolle. Darüber hinaus werden Hinweise über die Interpretation der Messergebnisse, mögliche Ursachen von Fehlern und Abweichungen sowie deren Auswirkungen im Einsatz gegeben. Ein weiterer Schwerpunkt der Weiterbildung ist die Erklärung und Abgrenzung der in der Industrie eingesetzten Prüf- und Messverfahren sowie entsprechender Geräte.
Top-Themen
- Vorstellung unterschiedlicher Verzahnungen
- Grundlagen und Normen der Verzahnungsmessung und -prüfung
- Verzahnungen nach Norm und mit Modifikationen
- Messung von Verzahnungen und Werkstücken der Getriebeproduktion
- Qualitätssicherung von Verzahnungen während der Produktion und als Endabnahme
- Messergebnisse und deren Interpretation
Ablauf des Seminars "Grundlagen der Verzahnungsmesstechnik"
Erfahre im Seminar "Grundlagen der Verzahnungsmesstechnik" mehr zu folgenden Themen:
1. Tag 09:00 bis 16:00 Uhr
2. Tag 09:00 bis 16:00 Uhr
Einführung
- Theoretische Grundlagen und zugrunde liegende Normen; Bezugsprofile
Verschiedene Arten von Verzahnungen
- Laufverzahnungen
- Stirnräder gerade verzahnt
- Stirnräder schrägverzahnt
- Schnecken- und Schneckenräder
- Passverzahnungen
- mit Keilflanken
- mit Kerbflanken
- mit Evolventenflanken
- Plankerbverzahnungen
- Hirth- Verzahnung
- Sonstige
- Ketten- und Zahnriemenräder
Geometrie Beschreibung von zylindrischen Zahnrädern mit Evolventenflanken
- Verstehen von erforderlichen Angaben einer Verzahnungsbeschreibung
- Die Grundangaben einer Verzahnung: Zähnezahl, der Modul, Eingriffswinkel, Schrägungswinkel
- Errechnete theoretisch vorhandene Durchmesser: Teilkreis- und Grundkreisdurchmesser
- Der Kopf-, Fuß-, Form- und Fußnutzkreisdurchmesser
- Die Größe einer Verzahnung als Zahndicke oder Lückenweite in Bogenlänge angegeben
- Die Profilverschiebung, Profilverschiebungsfaktor und deren Auswirkung
Qualitätssicherung und Prüfen der Verzahnung
- Welche Merkmale können an der Verzahnung geprüft werden, welche müssen geprüft werden
- Messen der Größe einer Verzahnung mit verschiedenen Methoden und deren Unsicherheiten
- Summenfehlerbeobachtung, Funktionsprüfung durch Abwälzen der Verzahnung mit einem Meisterrad
- Geräuschprüfung abgeleitet aus einer Einflankenwälzprüfung
- Auswertung mit einer Verzahnungsmessmaschine und Lesen eines Prüfprotokolls
- Lagebeobachtung einer Verzahnung und Einfluss derer auf andere Ergebnisse
Messung von Verzahnungen und anderer Werkstücke der Getriebeproduktion
- Zugrundeliegende Normen; Genauigkeiten; Aufspannung
- Messergebnisse und deren Interpretation
Zielgruppe
Das Seminar "Grundlagen der Verzahnungsmesstechnik" richtet sich an:
- Anwender*innen und Planende der Zahnrad- und Getriebeproduktion
- Qualitätssicherung der Verzahnungstechnik
- Mess- und Prüftechniker*innen, Koordinatenmesstechnik
- Leiter*innen Werkzeugbau und Qualität
- Produktionskontrolle
Dein Referent für das Seminar "Grundlagen der Verzahnungsmesstechnik":
Dipl.-Ing. Norbert Weiss, Dozent, NW Verzahnungstechnik, Nürnberg