Seminar

Die neuen internationalen Normen für Zeichnungserstellung Teil 2: Form-, Lage- und Positionstoleranzen

Internationale Normen für Zeichnungserstellung

Im 2. Teil des Seminars „Die neuen internationalen Normen für Zeichnungserstellung“ stehen Form- Lage- und Positionstoleranzen im Mittelpunkt. Sie lernen, wie Sie Positionstoleranzen anwenden können und welche Vorteile sie gegenüber der klassischen Bemaßung haben. Nach der Weiterbildung können Sie Technische Zeichnungen rechtssicher anfertigen, die Bauteile sicher umschreiben und Mehrdeutigkeiten und Mehrkosten vermeiden.

Mit Positionstoleranzen arbeiten und Maximum- bzw. Minimum-Material-Prinzip einsetzen

Zahlreiche veränderte Produktbeschreibungen haben dazu geführt, dass viele Zeichnungen veraltet sind. Umso wichtiger ist es für Technische Zeichner und Konstrukteure, dass sie Weiterbildungen nutzen, um internationale Normen kennenzulernen. Nur so ist gewährleistet, dass auch bei länderübergreifender Zusammenarbeit alle Beteiligten die Angaben richtig interpretieren. Im Aufbauseminar „Die neuen internationalen Normen für Zeichnungserstellung“ erlernen die Teilnehmer, Bauteile sicher zu beschreiben.

Im Seminar lernen Sie:

  • die Grundlagen und Vorzüge der Positionstolerierung nach den Normen DIN EN ISO 1101 und DIN EN ISO 5458 kennen
  • die normgerechte Fest- und Auslegung von Positionstoleranzen bezüglich Funktion, Fertigung und Fertigungsmesstechnik
  • Kettenbemaßungen zu umgehen und so wirtschaftliche Lösungen zu finden
  • mittels Maximum-Material-Bedingung eine Bauteilprüfung zu ermöglichen, die sich an der Funktion der Teile orientiert
  • durch die Beschränkung der minimalen Ausdehnung u.a. Mindestbearbeitungszugaben und -wanddicken zu gewährleisten

Wir empfehlen Ihnen, zunächst den 1. Teil des Seminars „Die neuen internationalen Normen für Zeichnungserstellung“ zu besuchen. Bei einer gleichzeitigen Buchung von Teil 1 und Teil 2 profitieren Sie vom vergünstigten Kombipreis. Eine weitere gute Ergänzung ist die 2-teilige Seminarreihe zu „Toleranzen für Form, Lage und Maß nach den neuen internationalen Normen“. Hier erfahren Sie mehr über Teil 1 und Teil 2.

Um welche Inhalte geht es in diesem Seminar?

Im Aufbauseminar „Die neuen internationalen Normen für Zeichnungserstellung“ stellt der Referent folgende Inhalte vor:

Programm als PDF zum Ausdrucken herunterladen

Programmablauf

1. Tag: 9:00 bis ca. 16:30 Uhr
2. Tag: 8:30 bis ca. 16:00 Uhr

Form- und Lagetoleranzen nach DIN EN ISO 1101

  • Richtige Angabe der Form-, Richtungs-, Orts- und Lauftoleranzen in Zeichnungen
  • Die neue ISO 1101 von 2012 und 2016: Welches Wissen brauchen Mitarbeiter, damit sie keine Reklamation bekommen?
  • Beispiel für die richtige Umsetzung der Form- und Lagetoleranzen in technischen Zeichnungen
  • Was muss ein Messtechniker bei der Verifikation beachten, um Normkonformität zu erreichen?

Positionstolerierung nach DIN EN ISO 1101 und DIN EN ISO 5458

  • Zeichnungsbeispiele für Positionen (Lagen)
    • Bohrungsachse mit größter Positionsabweichung
    • Mittel- und Symmetrieebenen von Längen- und Winkelteilungen
    • Winkelbemaßung an Flächen mittels der Positionstoleranzen
    • Sich wiederholende Funktionsgruppen an Werkstücken
  • Richtige Umsetzung der Norm in der Zeichnung: Zeichnungsangaben und Definition der Toleranzzonen
    • Bezugsebenen, Mittelpunkte von Bezügen
    • Theoretisch genaue Maße bezogen auf das Bezugssystem
    • Formen von Toleranzzonen
    • Mittelebenen des Bezugselementes
    • Winkellagen, Winkelmaße und Positionstoleranz von Lochkreisen
    • Runden von Maßeintragungen
    • Projizierte Toleranzzonen nach DIN ISO 10 578
    • Bemaßung nicht-formstabiler Teile nach ISO DIN ISO 10 579

Maximum- bzw. Minimum-Material-Prinzip

  • Begriffe und deren Aussagen
    • Maximum-Material-Grenzmaß (Maximum Material Limit)
    • Minimum-Material-Grenzmaß (Least Material Limit)
    • Prüfgrundsätze
  • Anwendungsbeispiele
    • Formelemente mit Achse bzw. Symmetrie und mit Maßtoleranz
    • Anwendung auf die Position von Bohrungen
    • Maximum-Material-Bedingung als Voraussetzung um Lehren und Vorrichtungen bauen zu können
    • Spielraum bei der Aufteilung der Toleranzen durch Anwendung des Maximum-Material-Prinzips
    • Ableitung der Fertigungsmöglichkeiten
    • Sicherung der Mindestwandstärke: Einsatzmöglichkeiten bei
      Stanz-, Schmiede- und Gussbauteilen
  • Nulltoleranz und deren Interpretation
    • Toleranz t = 0 in Kombination mit der Maximum-Material-Bedingung
    • Wirksamer Grenzzustand
    • Anwendung auf Lagetoleranzen
  • Reziprozitätsprinzip
    • Aufteilung der Toleranzsumme auf Maß-, Form- und Lagetoleranzen

Für wen empfiehlt sich Seminar?

Die Veranstaltung ist unter anderem gedacht für:

  • Technische Zeichner
  • Konstrukteure
  • Fertigungsplaner und Anwendungstechniker
  • Qualitätssicherer
  • Technische Produktdesigner
  • Techniker

Ihr Seminarleiter Dipl.-Ing. Ernst Ammon ist ein Fachmann für internationale Normen

Der Dipl.-Ing. (Univ.) Ernst Ammon hat bei Schaeffler Technologies AG & Co. KG Herzogenaurach die Abteilung für Konstruktionsrichtlinien aufgebaut. Parallel engagiert er sich seit dem Jahr 2000 als Lehrbeauftragter für Konstruktion an der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm. Zudem ist er Mitglied verschiedener Ausschüsse und Arbeitskreise zum Thema geometrische Produktspezifikationen.

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Sie möchten rechtssichere Technische Zeichnungen anfertigen? Sie möchten mit Positionstoleranzen Bauteile sicher beschreiben und auf diese Weise Mehrdeutigkeit vermeiden und Kosten reduzieren? Dann melden Sie sich für diese Weiterbildung an.

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30.03 - 31.03.2017 Stuttgart verfügbar 1590 €
27.07 - 28.07.2017 München verfügbar 1590 €

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    Seminar 06.12 - 07.12.2016 in Düsseldorf Details
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    Seminar 28.03 - 29.03.2017 in Stuttgart Details
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    Seminar 25.07 - 26.07.2017 in München Details
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