Seminar

Werkstoffkennwerte bestimmen

Veranstaltungsnummer: 02SE389

Mit Teilnahmebescheinigung

  • Die wichtigsten Werkstoffkennwerte und was sie über das statische
    und dynamische Werkstoffverhalten aussagen
  • Notwendige Versuche und zugehörige Normen zur Ermittlung dieser
    Kennwerte
  • Einflussgrößen, die das Werkstoffverhalten und die Kennwerte
    beeinflussen
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Kommende Termine:

04. – 05. November 2021
Frankfurt am Main

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01. – 02. März 2022
Stuttgart

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10. – 11. Mai 2022
Form eines Online-Seminars

Verfügbar

28. – 29. September 2022
Form eines Online-Seminars

Verfügbar

15. – 16. Februar 2023
Frankfurt am Main

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24. – 25. April 2023
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Werkstoffkennwerte sind eine essenzielle Basis für die Auslegung von Bauteilen. Ihre Ermittlung wird in einer Vielzahl von Regelwerken festgelegt. Einkaufsspezifikation wimmeln häufig nur so von Kennwerten und Normen.

Doch was genau beschreiben eigentlich die „klassischen“ Kennwerte wie der Elastizitätsmodul, die Streckgrenze oder die Zugfestigkeit? Welche Parameter beeinflussen das Werkstoffverhalten? Für welche Einsatzbereiche sind statische Kennwerte nicht mehr ausreichend? Wo ist Vorsicht geboten bei der Übertragung von Kennwerten auf reale Bauteile? Wo findet man Werkstoffkennwerte? Wann gelten die tabellierten Werkstoffkennwerte nicht mehr? Welche Eigenschaften lassen sich nicht ohne weiteres über Werkstoffkennwerte beschreiben?

Das Seminar Werkstoffkennwerte bestimmen beantwortet die oben genannten und viele weitere Fragestellungen rund um die Beschreibung von Werkstoffverhalten. Es schafft ein grundlegendes Verständnis für die Aussagekraft der verschiedenen Werkstoffkennwerte im Hinblick auf das Werkstoff- und Bauteilverhalten im realen Einsatzfall und für die Grenzen der Aussagekraft.

Top-Themen

  • Die wichtigsten Werkstoffkennwerte und was sie über das statische
    und dynamische Werkstoffverhalten aussagen
  • Notwendige Versuche und zugehörige Normen zur Ermittlung dieser
    Kennwerte
  • Einflussgrößen, die das Werkstoffverhalten und die Kennwerte
    beeinflussen
  • Quellen für das Nachschlagen von Werkstoffkennwerten
  • Abschätzen der Übertragbarkeit der unter standardisierten Bedingungen ermittelten Werkstoffkennwerten auf ein reales Bauteil

Werkstoffverhalten bzw. Werkstoffkennwerte sicher beschreiben

Im Detail werden in dieser Weiterbildung die folgenden Punkte behandelt:

1. Tag 10:00 bis ca. 18:00 Uhr

2. Tag 09:00 bis ca. 17:00 Uhr

Werkstoffkundliche Grundlagen: Wodurch wird das Werkstoffverhalten charakterisiert und wovon hängt es ab?

  • Elastisches, viskoelastisches und plastisches Werkstoff-
    verhalten
  • Grundlagen der plastischen Verformung metallischer Werkstoffe
  • Festigkeit und Duktilität
  • Sprödigkeit und Zähigkeit
  • Einfluss der Belastungsgeschwindigkeit
  • Einfluss von Kerben und mehrachsigen Spannungszuständen
  • Einfluss von hohen und tiefen Temperaturen
  • Spröde-duktil-Übergang bei Metallen
  • Kriechen

 Werkstoffkennwerte für statische Belastung

  • Der Zugversuch und die darüber ermittelten Kennwerte
  • E-Modul, Querkontraktionszahl
  • Streckgrenze Rp0,2, ReL, ReH
  • Zugfestigkeit Rm
  • Bruchdehnung
  • Brucheinschnürung
  • Technische und wahre Spannungs-Dehnungskurve
  • Einflüsse auf die Versuchsergebnisse
  • Probengeometrie und Oberflächenbeschaffenheit
  • Verformungsgeschwindigkeit
  • Temperatur
  • Abweichungen von der Einachsigkeit
  • Der Druckversuch und die darüber ermittelten Kennwerte
  • Anisotropes Werkstoffverhalten
  • Normen zur Durchführung von Zug- und Druckversuch

 Bewertung der Zähigkeit von Werkstoffen

  • Spröde-duktil-Übergang bei krz-Metallen, Übergangstemperatur
  • Kerbschlagarbeit zu Zähigkeitsbewertung
  • Bruchmechanische Konzepte bzw. bruchmechanische Kennwerte

 Werkstoffkennwerte für dynamische Belastung

  • Der klassische Wöhler-Versuch
  • Schwingfestigkeit und Dauerfestigkeit
  • Smith-Diagramme
  • Der Gaßner-Versuch für variable Lastamplituden
  • Spannungs- und dehnungskontrollierte Versuche
  • Einflüsse von Kerben, Korrosionsvorgängen, etc.

Charakterisierung von Hochtemperatureigenschaften

  • Warmzugversuch
  • Kriechversuch: Zeitdehngrenze und Zeitstandfestigkeit

Weitere Einflüsse auf Werkstoff- und Bauteilverhalten - woran man sonst noch denken sollte

  • Einfluss des Herstellverfahrens: gleiche chemische
    Zusammensetzung - unterschiedliche Werkstoffkennwerte bei verschiedenen Herstellverfahren und Wärmebehandlungen
  • Anisotropie von Werkstoffeigenschaften
  • Einfluss von nachträglichen Wärmebehandlungen und anderen thermischen Einflüssen im Rahmen der Weiterverarbeitung von Bauteilen
  • Schweißen
  • Geometrische Einflüsse
  • Werkstoffveränderungen durch Schweißen und ihre
    Auswirkungen
  • Welche Aussagen macht eine Schweißverfahrensprüfung - und wozu macht sie keine Aussagen?
  • Korrosion, Verschleiß
  • Qualitätssichernde Maßnahmen zur Vermeidung von Werkstoff- und Wärmebehandlungsfehlern

 Wo findet man Werkstoffkennwerte?

  • Beispiele für kommerzielle Datenquellen
  • Beispiele für kostenlose Informationsquellen
  • Worauf muss man bei Daten aus älteren Veröffentlichungen achten

 Beispiele für Fehler im Umgang mit Werkstoffkennwerten

  • Typische Fehler bei der Bauteilauslegung und ihre Bedeutung
    für die Bauteilfunktion
  • Bauteilversagen durch
  • Gewaltbruch
  • Schwingbruch
  • Kriechbruch
  • Korrosionseinflüsse
  • Methoden der Schadensfallanalyse und die Erkenntnisse, die man daraus gewinnen kann

Zielgruppe

  • Mitarbeiter aus den Bereichen Konstruktion und Entwicklung, die Bauteile auf Basis von Werkstoffeigenschaften auslegen
  • Mitarbeiter aus der Qualitätssicherung und Konstruktion, die Werkstoffspezifikationen für Zukaufartikel erstellen oder die Ermittlung von Kennwerten bei Lieferanten überwachen
  • Mitarbeiter, die sich mit der Analyse von Schadensfällen befassen

Ihre Seminarleiterin Frau Dr. Christine Bartels, REKONA GmbH & Co. KG, Verl

Dr. Christine Bartels hat Metallurgie und Werkstofftechnik an der RWTH Aachen studiert und anschließend dort am Institut für Metallkunde und Metallphysiker promoviert. Nach langjähriger Tätigkeit in der Industrie als Verantwortliche in den Bereichen Konstruktions- und Werkstoffberatung, F&E und Qualitätssicherung sowohl in der Metallindustrie als auch im Maschinenbau gründete sie 2018 die REKONA GmbH & Co. KG als Labor für Werkstoffuntersuchungen, Schadensfallanalysen und Beratung.


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