Seminar

Kompaktwissen Bordnetze Energie- und Datenbordnetze, E-Mobilität, EMV

Veranstaltungsnummer: 01SE170

Mit Teilnahmebescheinigung

  • Elektroniksysteme im konventionellen, Hybrid- und Elektrofahrzeug
  • Datenbusse für Kraftfahrzeuge (CAN, LIN, FlexRay, Ethernet)
  • Mehrspannungsbordnetze (12 V, 48 V, Hochvolt)
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Bordnetze sind für die Stromversorgung und die Informationsübertragung im Fahrzeug zuständig. Im Zuge der Entwicklung hin zu Elektromobilität und autonomem Fahren sowie im Zusammenhang mit dem Leichtbau ergeben sich vielfältige neue Herausforderungen und die Komplexität der Systeme steigt. Grundlagenwissen und gezielte Weiterbildung zum Thema Bordnetze werden immer wichtiger, um sich von einer soliden Basis aus mit den neusten Trends auseinandersetzen zu können.

Das Seminar "Bordnetze im Automobil" beschäftigt sich aus einer ganzheitlichen, praxisbezogenen und herstellerunabhängigen Perspektive mit den wichtigsten Themen aus dem Bereich Bordnetze, wobei die Gesamtheit der elektrischen Komponenten abgedeckt wird. Darüber hinaus wird in dem Seminar ein Ausblick auf mögliche Entwicklungen bei 48 Volt sowie Hochvoltbordnetzen, Ethernet und

Energiespeichersystemen in den nächsten Jahren gegeben.

Top-Themen

  • Elektroniksysteme im konventionellen, Hybrid- und Elektrofahrzeug
  • Datenbusse für Kraftfahrzeuge (CAN, LIN, FlexRay, Ethernet)
  • Mehrspannungsbordnetze (12 V, 48 V, Hochvolt)
  • Energiespeicher
  • Leistungselektronik für Spannungsumsetzung und Antriebe
  • Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV)

Programm

Einleitung

  • Einleitung Kfz-Elektronik
  • Trends bei Energie- und Kommunikationsbordnetzen
  • Steigende Komplexität - steigende Anforderungen
  • Praxisbeispiele für Elektroniksysteme

 Datenübertragungssysteme im Kraftfahrzeug

  • Grundlagen der fahrzeuginternen Vernetzung  mittels Bussystem
  • Aufgaben, Anforderungen und Vorteile von Bussystemen
  • Bustopologien und Unterscheidungsmerkmale von Datenbussen

 Realisierungen LIN, CAN, FlexRay, Ethernet

  • Hardwarerealisierungen
  • Verkabelung, Verkabelungstopologien und Terminierungen
  • Botschaftsaufbau
  • Adressierung und Absicherung der Kommunikation
  • Bussysteme zur Energieversorgung

 Signalintegrität in Verkabelungssystemen

  • Leitungsgebundene Übertragung von digitalen Signalen
  • Wellenwiderstand und Leitungsparameter
  • Reflexionen in Verkabelungssystemen
  • Grenzen der leitungsgeführten Datenübertragung

 Ein- und Mehrspannungsbordnetze

  • 12 V, 48 V und Hochvolt
  • Typische Anwendungen in den Netzen
  • Spezifikationen von Bordnetzen

Energiespeicher

  • Grundlagen zur elektrisch-chemischen Energiespeicherung
  • Traktionsbatterien: Lithium-Ionen-Batterien, Blei-Säure-Batterien
  • Alternative Speichertechnologien
  • Batteriesysteme
  • Energiemanagement

 Leistungselektronik im Elektro- und Hybridfahrzeug

  • Grundlagen der Leistungselektronik
  • DC/DC-Wandler
  • DC/AC-Wandler

 

 Hybrid- und Elektrofahrzeuge / Elektromobilität

  • Hybrid- und Elektrofahrzeuge
  • Komponenten und Systeme für das elektrische Fahren
  • Elektrische Antriebe für Fahrzeuge
  • Konduktives und induktives Laden
  • Realisierungsbeispiele

 Elektromagnetische Verträglichkeit im Kraftfahrzeug

  • Grundlagen der EMV
  • Wichtige Störquellen und Störsenken im Kfz
  • Koppelmodelle, Komponenten und Fahrzeuguntersuchungen
  • Prüfung der Störfestigkeit
  • Messung der Störaussendung
  • EMV-Prozess

Seminarmethoden

Blindtext für die Seminarmethoden.

Zielgruppe

Technische Fach- und Führungskräfte der Automobil- und Zuliefererindustrie aus den Abteilungen:

  • Systems Engineering
  • Test & Simulation
  • Konstruktion & Entwicklung
  • Kommunikationstechnik, Netzwerk & Multimedia

in den Bereichen: Software, Bordnetze, E/E, Fahrerassistenzsysteme, Fahrzeugsicherheit sowie Quereinsteiger aus branchenübergreifenden Industrien.

Prof. Dr.-Ing. Stephan Frei, Leiter Arbeitsgebiet Bordsysteme, Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik an der TU Dortmund

Prof. Dr.-Ing. Stephan Frei, Leiter Arbeitsgebiet Bordsysteme, Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik an der TU Dortmund.

Vor der Promotion an der TU Berlin im Jahre 1999 war er vier Jahre lang als wissenschaftlicher Mitarbeiter am dortigen Institut für elektrische Energietechnik beschäftigt und arbeitete unter anderem an Simulationsverfahren im Bereich elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) und elektrostatischen Entladung (ESD).

Im Jahr 1999 wechselte er zu der Audi AG nach Ingolstadt. In der Abteilung Elektronik-Gesamtfahrzeug war er für verschiedene

Vor- und Serienentwicklungsprojekte verantwortlich.

Seit 2006 lehrt Professor Frei an der TU Dortmund und leitet das Arbeitsgebiet Bordsysteme. Von 2008 bis 2009 war er Distinguished Lecturer für die IEEE EMC Society. Professor Frei war beteiligt an mehr als 180 wissenschaftlichen Veröffentlichungen und ist aktiv in diversen nationalen und internationalen Normungsgruppen.