Seminar

Praxiswissen Starkregenvorsorge für Gebäude und Grundstücke

Veranstaltungsnummer: 07SE146

Mit Teilnahmebescheinigung

  • Praxisnahe Erstellung von Überflutungsnachweisen (DIN 1986-100)
  • Konzepte zur Starkregenvorsorge und blau-grüne Infrastruktur – Schwammstadt-Konzept
  • Maßnahmen zur Regenrückhaltung und -bewirtschaftung auf Grundstücken
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Kommende Termine:

08. – 09. Juli 2024
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14. – 15. Oktober 2024
München
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25. – 26. Februar 2025
Düsseldorf
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30. Juni – 01. Juli 2025
Hamburg
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18. – 19. Februar 2026
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Aufgrund klimatischer Veränderungen nimmt die Zahl an Überflutungen durch extreme Starkregen zu. Sie führen zu hohen wirtschaftlichen Schäden, überwiegend im nicht-öffentlichen Bereich. Da ein absoluter Schutz von Gebäuden und Infrastruktur nicht möglich ist, müssen die Schadensrisiken auf ein Mindestmaß reduziert werden. Dies gelingt noch am leichtesten und umfassendsten in der Planungsphase.

Dieses Seminar behandelt die Dimensionierung und Planung von Systemen und Maßnahmen zur Ableitung und zum Rückhalt von Niederschlagswasser auf Grundstücken. Einleitend gewinnen Sie Einblicke in die Bemessung von Ableitungssystemen und Ihnen werden die Niederschlag- und Abflussprozesse durch praktische Beispiele veranschaulicht. Dabei werden auch Auswertungen von Starkregengefahrenkarten vorgenommen. Anschließend werden die konkreten Maßnahmen zur Regenrückhaltung auf Grundstücken behandelt und Sie erfahren praxisnah, wie Sie einen Überflutungsnachweis nach DIN 1986-100 erstellen und validieren. Ein wichtiges Thema bei der Starkregenvorsorge ist zudem die Rückstausicherung von Gebäuden. Weiterhin werden Maßnahmen zum Rückhalt von Niederschlagswasser im gesamten urbanen Raum behandelt („Schwammstadtprinzip“). Die vielfältigen Lehrinhalte dieser Weiterbildung werden durch kompakte Übungen und praktische Beispiele veranschaulicht.

Top-Themen

  • Praxisnahe Erstellung von Überflutungsnachweisen (DIN 1986-100)
  • Konzepte zur Starkregenvorsorge und blau-grüne Infrastruktur – Schwammstadt-Konzept
  • Maßnahmen zur Regenrückhaltung und -bewirtschaftung auf Grundstücken
  • Starkregengefahrenkarten und Bewertung von Überflutungsrisiken
  • Sicherung von Gebäuden durch Rückstausicherung und baulichen Objektschutz

Ablauf des Seminars "Praxiswissen Starkregenvorsorge für Gebäude und Grundstücke"

Erfahren Sie in unserer Weiterbildung mehr zu folgenden Themen:

Präsenz-Seminare

1. Tag 10:00 bis 17:30 Uhr | 2. Tag 08:30 bis 16:00 Uhr

Online-Seminare

1. Tag 09:00 bis 16:30 Uhr | 2. Tag 09:00 bis 16:30 Uhr

Grundlagen der Stadtentwässerung

  • Systeme zur Ableitung von Schmutzwasser und Oberflächen-
    abflüssen
  • Abflusswirksamkeit von Flächen (Befestigung und Topografie)
  • Erfassung und Auswertung von Niederschlägen
  • Bemessungsregen und Starkregen (KOSTRA)
  • Systemgrenzen und Systemüberlastung

Bemessungsverfahren für Ableitungssysteme

  • Entstehung und Berechnung von Niederschlag und Abfluss
  • Dimensionierung von Ableitungssystemen
  • Bemessungsbeispiel

Überflutung durch Sturzfluten und Hochwasser

  • Unterschied von urbaner Sturzflut und Hochwasser
  • Einfluss von Gewässern im urbanen Raum
  • Beispiel extremer Ereignisse (Münster und Ahrtal)
  • Möglichkeiten und Grenzen der Simulation von Niederschlag- und Abflussprozessen bei Starkregen
  • Starkregen und Hochwassergefahrenkarten

Maßnahmen zur wasserbewussten Stadtentwicklung („Schwammstadt-Konzept“)

  • Maßnahmen zur Versickerung und Verdunstung
  • Systemelemente der blau-grünen Infrastruktur
  • Maßnahmen gegen Hitze und Überflutung im urbanen Raum

Blau-grüne Infrastrukturen und Regenwasserbewirtschaftung (BGI/RWB) in Planung und Praxis

  • Randbedingungen der wasserbewussten Bauleitplanung
  • Regenwasser auf Grundstücken versickern, zurückhalten, nutzen und kontrolliert ableiten (Anlagen und Bemessungsbeispiele)
  • Welche Beiträge können BGI/RWB zur Überflutungsvorsorge leisten?
  • Überflutungsvorsorge oder Dürrevorsorge – Zielkonflikte bei der Planung von BGI/RWB
  • Schnittstellen zwischen privater und öffentlicher Entwässerung (DIN1986 – DWA-A118/EN752)

 Überflutungsprüfung nach DIN 1986-100

  • Grundlagen zur Nachweisführung und Anwendungsbeispiele
  • Regulatorische Abgrenzung von DIN 1986-100 zu DWA-A 118 und DIN EN 752
  • Berücksichtigung unterschiedlicher Anschlussrandbedingungen an die öffentliche Kanalisation
  • Vertiefung: Modellierung der Grundstücksentwässerung als Validierung des Überflutungsnachweises nach DIN 1986-100
Übungsaufgabe(n) zur Erstellung eines Überflutungsnachweises nach DIN 1986-100

Hinweise für eine wasserbewusste Grundstücks- und
Gebäudeplanung

  • Allgemeine Planungshinweise
  • Grundlagen und Planungshinweise zu Rückstausicherungen
    und Hebeanlagen
  • Geländecharakteristik und Topografie als
    Planungsbesonderheiten
  • Berücksichtigung von Bodenbeschaffenheit und
    Altablagerungen bei der Planung von BGI/RWB
Mit Hilfe von kompakten Übungen wird das vermittelte  Wissen zwischendurch zusammengefasst und wiederholt.

Zielgruppe

Das Seminar richtet sich an technische Fach- und Führungskräfte aus:

  • Architektur und Landschaftsarchitektur
  • Planung und Ausführung der Technischen Gebäudeausrüstung
  • Bau- und Umweltingenieurwesen
  • Kommunale Verwaltung, wie Bau- und Umweltamt
  • Eigentum und Verwaltung von Gebäuden und Grundstücken

Ihre Experten für das Thema "Starkregenvorsorge für Gebäude und Grundstücke"

Prof. Dr.-Ing. Helmut Grüning, Fachbereich Energie, Gebäude, Umwelt, FH Münster, Steinfurt

Dr.-Ing. Christian Scheid, Fachgebiet Siedlungswasserwirtschaft, Rheinland-Pfälzische Technische Universität, Kaiserslautern-Landau

Prof. Dr.-Ing. Helmut Grüning ist Vorstandsmitglied des Instituts für Infrastruktur, Wasser, Ressourcen und Umwelt der FH Münster. Dort vertritt er seit 2010 die Lehrgebiete Wasserversorgung und Entwässerungstechnik (Schwerpunkt Stadthydrologie). Prof. Grüning ist Obmann des Fachausschusses „Systemebzogene Planung“ der DWA und zudem in unterschied- lichen Arbeitsgruppen der DWA tätig. Zu seinen Forschungsgebieten zählen beispielsweise Konzepte zur wasserbewussten Stadtentwicklung oder die Entwicklung innovativer Systeme zur Niederschlagswasserbehandlung. Er ist außerdem Geschäftsführer der 2010 gegründeten Pecher Technik GmbH.

Dr.-Ing Christian Scheid ist Leiter des Arbeitsbereichs Siedlungsentwässerung am Fachgebiet Siedlungswasserwirtschaft der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau. Seine Arbeits- und Forschungsschwerpunkte umfassen die pluviale Überflutungsvorsorge, das kommunale Starkregenrisikomanagement und den methodisch-konzeptionellen Umgang mit Wasserextremen im Siedlungsraum. Dr. Scheid bringt seine Expertise in verschiedene Fachgremien ein. Seit 2019 engagiert er sich als regelmäßiger Referent im Bereich der beruflichen Weiterbildung, u.a. in dem Themengebiet der Starkregenvorsorge.

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