Seminar

Rauchfreihaltung und Entrauchung von Flucht- und Rettungswegen

mit Teilnahmebescheinigung

Rauchfreihaltung und Entrauchung von Rettungswegen

In diesem Seminar erhalten Sie einen praxisbezogenen Überblick über die Regelungen in den Landesbauordnungen, Hochhausrichtlinien und anderen Sonderbauverordnungen für die Rauchfreihaltung in Treppenräumen, Sicherheitstreppenräumen sowie Fluren.

Nach dem Seminarbesuch kennen Sie die Anforderungen an Flucht- und Rettungswege für unterschiedliche Gebäudearten. Ebenso verstehen Sie die wesentlichen Entrauchungsprinzipien, die abhängig sind von objektbezogenen Randbedingungen (je nach Erfordernis dürfen Flucht- und Rettungswege begrenzt verrauchen, müssen in einer raucharmen Schicht liegen oder rauchfrei bleiben).

Nach der Weiterbildung kennen Sie die wichtigsten Projektierungsregeln für natürliche und maschinelle Rauchabzugsanlagen und können so Ihre Planungen bezüglich der Rauchfreihaltung sowie der Entrauchung von Flucht und Rettungswegen besser bewerten.

Sie sind in der Lage, die unterschiedlichen Projektierungsregeln und Anlagentechniken zum Entrauchungsmanagement für kleine und große Räume, für Treppenräume und Sicherheitstreppen­räume, Flure und Tiefgaragen zu verstehen und einzusetzen.

Top Themen

  • Rauchfreihaltung und Entrauchungsprinzipien von Flucht- und Rettungswegen
  • Projektierungsregeln für natürliche und maschinelle ­Rauchabzugs­anlagen
  • Negative Wechselwirkungen von Rauch- und Wärmeabzugsanlagen zu Sprinkler- oder Lüftungsanlagen
  • Anforderungen an Sicherheitstreppenräume
  • Neueste Regeln: Musterindustriebau-Richtlinie, Verkaufs- und Versammlungsstätten-­Verordnung, DIN 18232-9, VDMA 24188, prEN 12101-6 und -13

Ablauf des Seminars "Rauchfreihaltung und Entrauchung von Flucht- und Rettungswegen"

Erfahren Sie im Seminar "Rauchfreihaltung und Entrauchung von Flucht- und Rettungswegen" mehr zu folgenden Themen:

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Programmablauf

Baurechtliche Vorgaben

  • Landesbauordnung, Hochhausrichtlinie und andere Sonder­bauverordnungen mit Anforderungen an Treppenräume, ­Sicherheitstreppenräume, Flure, Keller etc.
  • Spezielle Sonderbauten (Industriehallen, Verkaufs- und ­Versammlungsstätten)

Entrauchungsprinzipien

  • Wie können Schutzziele durch technische Maßnahmen erreicht werden:
  • Der Rauch wird verdünnt (z. B. Wohn- und Verwaltungs­gebäude)
  • Schichtung von Rauch (z. B. Verkaufsstätten)
  • Der Raum wird rauchfrei gehalten (z. B. bei Sicherheitstreppenräumen in Hochhäusern durch Druck-Differenz-Systeme)
  • Sonderfall: Strömungen an Kanten (z. B. offene Bereiche, ­großen Hallen und Eingangsbereiche – hier muss ­verhindert werden, dass der Rauch in die verschiedenen Bereiche ­überströmt)

Flucht- und Verrauchungszeiten

  • Verfahren zur Bestimmung von Fluchtzeiten in Abhängigkeit von Parametern wie Breite der Türen, Länge der Wege, Alarmierungszeit etc.
  • Daten über die Verrauchungszeit – wie schnell verrauchen ­Räume, die nicht entraucht werden
  • Ab wann müssen Maßnahmen zur Entrauchung ergriffen werden

Bemessungsverfahren

  • DIN 18232-2 natürliche Entrauchung
  • Raucharme Schichten
  • Rauchabschnitte
  • Zuluftnachströmung
  • DIN 18232-5 maschinelle Entrauchung
  • Unterirdische Geschosse
  • Einzel- oder Zentralventilator
  • Energieversorgung

Wechselwirkungen zwischen Rauch-/Wärmeabzugsanlage und Sprinkler

  • Behindern sich die Systeme gegenseitig oder ergänzen sie sich sogar?
  • Auslösetemperaturen und -zeiten
  • Gegenseitige Beeinflussung

Wechselwirkungen zwischen Rauch-/Wärmeabzugsanlage und Lüftung

  • Eine im Brand durchlaufende Mischlüftungsanlage zerstört die Rauchschichtung
  • Verhinderung von Luftschneisen
  • Abstellen von Zulufttreibstrahlen
  • Gegenseitige Beeinflussung

Projektierungsregeln und Anlagentechniken zum Entrauchungsmanagement

  • Einflüsse aus Raumgrößen, -höhen und -nutzungen (kleine Räume und große Räume, Treppenräume, Tiefgaragen und Hochregallager)
  • Zahlreiche Beispiele zur praktischen Anwendung

Entrauchungsmanagement für Flucht- und Rettungswege – Schutzziele, Lösungen und Beispiele

  • Einhaltung der Schutzziele (Selbstrettung und Fremdrettung von Personen, Innenangriff der Feuerwehr, Erhalt von Sachwerten)
  • Tiefgaragen (spezielle Anforderungen durch die niedrigen Raumhöhen)
  • Verschiedene Lösungen für ober- und unterirdische Garagen
  • Zeitversetzte Inbetriebnahme (muss die Flucht ermöglichen)
  • Rauchfreihaltung von Sicherheitstreppenräumen
  • Schutzziele
  • Physikalische Grundlagen der Druckbelüftung
  • Bemessung und Projektierung nach MusterHochhR und
    DIN EN 12101-6
  • Regelzeitanforderungen
  • Türkräfte
  • Beeinflussung der Druckverteilung durch Treppenraum-Druckverluste, Zuluftführung und thermischen Auftrieb
    (Stack-Effekt)
  • Verschiedene Maßnahmen zur Sicherstellung der Evakuierung in Fluren
  • Spülung oder Rauchfreihaltung

Zielgruppe

Das Seminar "Rauchfreihaltung und Entrauchung von Flucht- und Rettungswegen" richtet sich an:

  • Fachingenieure für Brandschutz oder Technische Gebäude­ausrüstung
  • Technische Führungskräfte und Mitarbeiter im Facility ­Management
  • Instandhaltungsdienstleister und Anlagen-Errichter
  • Architekten und Bauleiter
  • Mitarbeiter von Prüfinstituten und Überwachungsbehörden

Sie wollen Ihr Wissen im Brandschutz weiter vertiefen? Dann empfehlen wir Ihnen ergänzend folgende Veranstaltungen:

Ihr Referent für das Seminar "Rauchfreihaltung und Entrauchung von Flucht- und Rettungswegen":

Dipl.-Ing. Thomas Hegger, Geschäftsführer, Fachverband Tageslicht und Rauchschutz e. V., Detmold

Thomas Hegger ist Obmann im Normenausschuss DIN 18232, ISO TC 21 SC11 (beide Rauchabzug), Mitarbeiter im TC 191 SC1 (Anlagen und Systeme zur Rauchfreihaltung) und in zahlreichen weiteren Normungs- und Richt­liniengremien.

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Veranstaltungsnummer : 07SE006

Rauchfreihaltung und Entrauchung von Flucht- und Rettungswegen

Aschheim bei München,

Innside by Melia München Neue Messe*

Humboldtstr. 12,
85609 Aschheim
+49 89/94005-0 zur Webseite

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Hamburg,

Leonardo Hotel Hamburg City Nord*

Mexikoring 1,
22297 Hamburg
+49 40/63294-0 zur Webseite

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Frankfurt am Main,

Relexa Hotel Frankfurt*

Lurgiallee 2,
60439 Frankfurt
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Freising bei München,

Mercure Hotel München Freising Airport Ehemals: Dorint Hotel Airport München Freising*

Dr.-von-Daller-Str. 1-3,
85356 Freising
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