Seminar

Kompaktwissen Entrauchung und Rauchableitung

Veranstaltungsnummer: 07SE006

Mit Teilnahmebescheinigung

  • Die verschiedenen Entrauchungsprinzipien erkennen und anwenden
  • Abhängigkeit der Schutzzielerreichung vom Entrauchungsprinzip
  • Projektierungsregeln für natürliche und maschinelle ­Anlagen
Mehr Top-Themen entdecken

Kommende Termine:

14. – 15. September 2021
München

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18. – 19. Januar 2022
Stuttgart

Verfügbar

16. – 17. Mai 2022
Düsseldorf

Verfügbar

12. – 13. September 2022
Berlin

Verfügbar

14. – 15. Februar 2023
Stuttgart

Verfügbar

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In dieser Weiterbildung erhalten Sie einen praxisbezogenen Überblick über die Regelungen in den Landesbauordnungen, Hochhausrichtlinien und anderen Sonderbauverordnungen für die Rauchableitung und Entrauchung in Treppenräumen, Sicherheitstreppenräumen sowie Fluren.

Nach dem Seminarbesuch kennen Sie die

  • Anforderungen an Flucht- und Rettungswege für unterschiedliche Gebäudearten
  • die wesentlichen Entrauchungsprinzipien, abhängig von objektbezogenen Randbedingungen (je nach Erfordernis dürfen Flucht- und Rettungswege begrenzt verrauchen, müssen in einer raucharmen Schicht liegen oder rauchfrei bleiben)

Nach der Weiterbildung kennen Sie die wichtigsten Projektierungsregeln für natürliche und maschinelle Rauchabzugsanlagen und können so Ihre Planungen bezüglich der Rauchfreihaltung sowie der Entrauchung von Flucht und Rettungswegen besser bewerten. Sie sind in der Lage, die unterschiedlichen Projektierungsregeln und Anlagentechniken zum Entrauchungsmanagement für kleine und große Räume, für Treppenräume und Sicherheitstreppen­räume, Flure und Tiefgaragen zu verstehen und einzusetzen.

Top-Themen

  • Die verschiedenen Entrauchungsprinzipien erkennen und anwenden
  • Abhängigkeit der Schutzzielerreichung vom Entrauchungsprinzip
  • Projektierungsregeln für natürliche und maschinelle ­Anlagen
  • Erkennen und beherrschen der Wechselwirkungen von Rauch- und
    Wärmeabzugsanlagen zu Sprinkler- oder Lüftungsanlagen
  • Anforderungen an Sicherheitstreppenräume
  • Neueste Regeln: Musterindustriebau-Richtlinie, Verkaufs- und Versammlungsstätten-­Verordnung, DIN 18232-9, VDMA 24188, prEN 12101-6 und -13

Ablauf des Seminars "Kompaktwissen Entrauchung und Rauchableitung"

Erfahren Sie im Seminar "Kompaktwissen Entrauchung und Rauchableitung" mehr zu folgenden Themen:

1. Tag 10:00 bis 17:00 Uhr

2. Tag 09:00 bis 16:00 Uhr

Baurechtliche Vorgaben

  • Landesbauordnungen, Industriebau- und Hochhausrichtlinien
  • Verkaufs- und Versammlungsstättenverordnungen, Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen

Entrauchungsprinzipien

  • Technische Maßnahmen zur Schutzzielerreichung:
  • Der Rauch wird verdünnt (z. B. Wohn- und Verwaltungs­gebäude)
  • Der Rauch wird geschichtet (z. B. Verkaufsstätten)
  • Der Raum wird rauchfrei gehalten (z. B. bei Sicherheitstreppenräumen in Hochhäusern durch Druck-Differenz-Systeme)
  • Sonderfall: Strömungen an Kanten (z. B. offene Bereiche, ­großen Hallen und Eingangsbereiche – hier muss ­verhindert werden, dass der Rauch in die verschiedenen Bereiche ­überströmt)

Flucht- und Verrauchungszeiten

  • Verfahren zur Bestimmung von Fluchtzeiten in Abhängigkeit
    von Parametern wie Breite der Türen, Länge der Wege,
    Alarmierungszeit etc.
  • Daten über die Verrauchungszeit – wie schnell verrauchen ­Räume, die nicht entraucht werden
  • Ab wann müssen Maßnahmen zur Entrauchung ergriffen werden

Bemessungsverfahren

  • DIN 18232-2 natürliche Entrauchung
  • Raucharme Schichten
  • Rauchabschnitte
  • Zuluftnachströmung
  • DIN 18232-5 maschinelle Entrauchung
  • Unterirdische Geschosse
  • Einzel- oder Zentralventilator
  • Energieversorgung

Wechselwirkungen zwischen Rauch-/Wärmeabzugsanlage
und Sprinkler

  • Behindern sich die Systeme gegenseitig oder ergänzen sie
    sich sogar?
  • Auslösetemperaturen und -zeiten
  • Gegenseitige Beeinflussung

Wechselwirkungen zwischen Rauch-/Wärmeabzugsanlage
und Lüftung

  • Eine im Brand durchlaufende Mischlüftungsanlage zerstört die Rauchschichtung
  • Verhinderung von Luftschneisen
  • Abstellen von Zulufttreibstrahlen
  • Gegenseitige Beeinflussung

Projektierungsregeln und Anlagentechniken zum Entrauchungsmanagement

  • Einflüsse aus Raumgrößen, -höhen und -nutzungen (kleine Räume und große Räume, Treppenräume, Tiefgaragen und Hochregallager)
  • Zahlreiche Beispiele zur praktischen Anwendung

Entrauchungsmanagement für Flucht- und Rettungswege – Schutzziele, Lösungen und Beispiele

  • Einhaltung der Schutzziele (Selbstrettung und Fremdrettung von Personen, Innenangriff der Feuerwehr, Erhalt von Sachwerten)
  • Tiefgaragen (spezielle Anforderungen durch die niedrigen Raumhöhen)
  • Verschiedene Lösungen für ober- und unterirdische Garagen
  • Zeitversetzte Inbetriebnahme (muss die Flucht ermöglichen)
  • Rauchfreihaltung von Sicherheitstreppenräumen
  • Schutzziele
  • Physikalische Grundlagen der Druckbelüftung
  • Bemessung und Projektierung nach Muster-Hochhaus-Richtlinie und prEN 12101-6 und prEN 12101-13, VDMA 24188
  • Regelzeitanforderungen
  • Türöffnungkräftekräfte
  • Beeinflussung der Druckverteilung durch Treppenraum-Druckverluste, Zuluftführung und thermischen Auftrieb
    (Stack-Effekt)
  • Verschiedene Maßnahmen zur Sicherstellung der Evakuierung
  • Spülung oder Rauchfreihaltung

Zielgruppe

Das Seminar "Kompaktwissen Entrauchung und Rauchableitung" richtet sich an:

  • Fachingenieure für Brandschutz oder Technische Gebäude­ausrüstung
  • Technische Führungskräfte und Mitarbeiter im Facility ­Management
  • Instandhaltungsdienstleister und Anlagen-Errichter
  • Architekten und Bauleiter
  • Mitarbeiter von Prüfinstituten und Überwachungsbehörden

Sie wollen Ihr Wissen im Brandschutz weiter vertiefen? Dann empfehlen wir Ihnen ergänzend folgende Veranstaltungen:

Ihr Seminarleiter für das Seminar "Kompaktwissen Entrauchung und Rauchableitung"

Ulrich Koch, Geschäftsführer, FVLR Fachverband Tageslicht und Rauchschutz e. V., Detmold

Ulrich Koch ist seit 01.01.2021 Geschäftsführer des FVLR Fachverband Tageslicht und Rauchschutz in Detmold. Als Referent für die Bereiche Tageslicht und Rauchschutz ist er seit 2017 beim FVLR tätig. Von 1981 bis 2017 war Ulrich Koch Mitarbeiter bei der ESSMANN Gebäudetechnik GmbH/ESSMANN Gruppe mit unterschiedlichen Aufgaben und in verschiedenen Bereichen (z. B. Leitung Anwendungstechnik, Produktmanagement, Leitung der Entwicklung, Leiter Normung und Marktentwicklung). Seit vielen Jahren arbeitet er aktiv in europäischen und nationalen Normausschüssen und Arbeitskreisen für Tageslicht- und Entrauchungsprodukte und deren Anwendung mit.

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Veranstaltungsnummer: 07SE006

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