Seminar

Regelung und Hydraulik heiz- und energietechnischer Anlagen

Veranstaltungsnummer: 07SE012

Mit Teilnahmebescheinigung

  • Regel- und wärmetechnische Grundsätze und Begriffe
  • Einsatz der Komponenten - Pumpen, Regelventile, DCC-Technik
  • Auslegung und wärmetechnische Berechnung von Anlagen
Mehr Top-Themen entdecken

Kommende Termine:

Derzeit nicht verfügbar

Es tut uns leid. Zur Zeit steht kein weiterer Termin für diese Veranstaltung fest .

Inhouse buchbar
Jetzt anfragen

Planung und Auslegung der Regelung und Hydraulik heiz- und energietechnischer Anlagen spielen eine zentrale Rolle für den optimalen Betrieb einer Heizungsanlage. Dieses Seminar vertieft Ihre Kenntnisse der Regelung und Hydraulik und macht Sie mit den Regeln zur wirtschaftlichen und optimalen Einbindung von hydraulischen Komponenten vertraut.

Sie lernen und entwickeln Strategien zur optimalen technischen und wirtschaftlichen Einbindung von Komponenten der Hydraulik und der Regelung. Beispiele aus Felduntersuchungen zeigen Ihnen, wie Sie gesetzliche Forderungen und weitere technische Regeln praktisch umsetzen. Mit Hilfe der vorgestellten Techniken für die Wärme- und Energieerzeugung sowie für die Wärmeverteilung und -übergabe sind Sie am Ende in der Lage, einen problemlosen Betrieb bei minimalen Kosten durch die Regelung erfolgreich mitzubestimmen.

Das Seminar kann auch im Rahmen des Lehrgangs "Fachingenieur Gebäudeautomation VDI" als Wahlpflichtmodul belegt werden.

Top-Themen

  • Regel- und wärmetechnische Grundsätze und Begriffe
  • Einsatz der Komponenten - Pumpen, Regelventile, DCC-Technik
  • Auslegung und wärmetechnische Berechnung von Anlagen
  • Normen, Richtlinien und Förderprogramme - EnEV, EEWärmeG
  • Techniken zur energetischen und wirtschaftlichen Optimierung im Betrieb

Ablauf des Seminars „Regelung und Hydraulik heiz- und energietechnischer Anlagen“

Erfahren Sie im Seminar „Regelung und Hydraulik heiz- und energietechnischer Anlagen“ mehr zu folgenden Themen:

1. Tag 10:00 bis 17:30 Uhr

2. Tag 09:00 bis 16:30 Uhr

Grundlagen der Rohrnetz- und Pumpenauslegung

  • Druckverlust
  • Rohrnetz-/Pumpenkennlinie
  • Hydraulischer Widerstand nach Roos
  • kv-Wert von Regelventilen und Komponenten, Reihen-/ ­Parallelschaltung hydraulischer Widerstände
  • Analyse hydraulischer Schaltungen

Regeltechnische Begriffe

  • Regelstrecke
  • Regeleinrichtung
  • Regelkreisstatisches und dynamisches Verhalten
  • Beispiele

Regelung und Hydraulik in Wärme- und Energieerzeugungs-
anlagen

  • Hydraulische Grundschaltungen für Ein- und Mehrkessel­anlagen: Sind Kesselbeimischpumpen und hydraulische Weichen noch aktuell?
  • Sonderlösungen für Brennwerttechnik
  • Blockheizkraftwerke, Solar- und Wärmepumpenanlagen
  • Heiz- und Trinkwarmwasserspeicher nach dem Misch- oder Schichtspeicherprinzip

Einsatz von Regel- und Hocheffizienzpumpen

  • Leistungserfordernis hydraulischer Komponenten
  • Optimierungskriterien
  • Wann ist der Einsatz geregelter Pumpen sinnvoll?
  • Regelgrößen Differenzdruck, Temperatur
  • Neue Verfahren für die Leistungsanpassung von Pumpen: ­Regelung, Differenzdruck konstant oder variabel?

Regelung und Hydraulik der Wärmeverteilung und
Wärmeübergabe

  • Nutzwärmereduzierung durch Einsatz zentraler und dezentraler Regeleinrichtungen: Heizungsoptimierung, Einzelraumregelung
  • Probleme bei der Sanierung bestehender Rohrnetze: Ein- und Zweirohrheizungen, Einspritzschaltung, direkte
    Fernwärmeübergabe
  • Regeln zur Auslegung von Thermostatventilen

Regelung und Hydraulik in Verordnungen, Förderprogrammen, Normen und Richtlinien – Umsetzung in der Praxis

  • Energieeinsparverodnung (EnEV), Erneuerbare Energien Wärme Gesetz (EEWärmeG)
  • Förderprogramme der kfw, BAFA, proKlima Hannover u. a. – ­Ausblick auf Erfolgsnachweise durch ­Verbrauchsmessungen
  • VDMA-Richtlinie 24199: Regelungstechnische Anforderungen an die Hydraulik bei Planung und Ausführung
  • Bedeutung des Hydraulischen Abgleichs nach den Ergebnissen des OPTIMUS-Projekts für Gesetzgebung und Förderprogramme
  • Umsetzung des Hydraulischen Abgleichs an Beispielen aus der Wohnungswirtschaft
  • Umsetzung regelungstechnischer und hydraulischer Forderungen am Beispiel der Nahwärmeversorgung einer großen Liegenschaft

Sonderprobleme – Beispiele

  • Einfluss der Regelung und Hydraulik auf Emissionen, Nutzungsgrad und Schalthäufigkeit von Ein- und Mehrkesselanlagen
  • Hydraulische Einbindung von Brennwertgeräten nach dem Zwangsdurchlaufprinzip: Brennwerttechnik
  • Überströmventil vs. Thermostatventile Hydraulik von Anlagen mit Blockheizkraftwerken, Kesseln und Speichern

Zielgruppe

Das Seminar "Regelung und Hydraulik heiz- und energietechnischer Anlagen" richtet sich an:

  • Geschäftsführer, Planungsingenieure und Projektleiter aus Ingenieurbüros der TGA sowie Energie
  • Ingenieure und Techniker, die für Planung, Betrieb und Kontrolle von Anlagen der TGA zuständig sind
  • Energieberater und Mitarbeiter aus Bauabteilungen der ­öffentlichen Hand

Ihre Referenten für das Seminar „Regelung und Hydraulik heiz- und energietechnischer Anlagen“:

Prof. Dr.-Ing. Dieter Wolff, Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften, Wolfenbüttel

Stefan Mewes, M.Eng., Projektingenieur, GOTech Gebäudeoptimierung, Waldeck

Prof. Dr.-Ing. Dieter Wolff hat nach Studium und Promotion 7 Jahre Industrieerfahrung (Honeywell-Centra) gesammelt. Seit 1987 Professor an der Ostfalia Hoch­schule für angewandte Wissenschaften (ehemals FH Braunschweig/Wolfenbüttel) im Fachbereich Versorgungstechnik mit den Schwerpunkten Neue Energietechnolo­gien, Energieeinsparcontracting, Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen. 1996 bis 2004 Obmann des DIN-Ausschusses „DIN 4701, Teil 10: Energetische Bewertung heiz- und raumlufttechnischer Anlagen“ – begleitende Anlagentechnik-Norm zur Energieeinsparverordnung. Mitglied in verschiedenen Richtlinien- und Normenausschüssen.

Stefan Mewes studierte Energie- und Gebäudetechnik an der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaft mit Bacherlorabschluss, im Anschluss Absolvierung eines Masterstudiums der Energiesystemtechnik. Parallel Mitwirken an verschiedenen Forschungsprojekten unter der Leitung von Prof. D. Wolff sowie in einem Unternehmen mit den Schwerpunkten hydraulischer und regelungstechnischer Optimierung bestehender Heizungs-, Lüftungs- und Kälteanlagen, nun mit der Planung, Bauüberwachung und Inbetriebnahme energietechnischer Anlagen betraut.