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Konferenz

Wasserstoff 2026: Technische Sicherheit

Veranstaltungsnummer: 06KO097

  • Diskutiere mit führenden Expert*innen die technischen und normativen Aspekte bei der technischen Sicherheit von Wasserstoffanlagen.
  • Erfahre anhand konkreter Praxisbeispiele, worauf es bei der Planung, dem Bau und dem Betrieb von Anlagen ankommt, um ein hohes Maß an…
  • Knüpfe wertvolle neue Kontakte und erweitere dein berufliches Netzwerk.

Kommende Termine:

10. – 11. November 2026
Düsseldorf

Verfügbar

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Als vielversprechender Energieträger bietet Wasserstoff das Potenzial, eine nachhaltige Energiezukunft zu gestalten. Doch seine Eigenschaften als hochentzündliches Gas erfordern es, ein besonders Augenmerk auf die technische Sicherheit zu legen. Durch die Gewährleistung technischer Sicherheit wird nicht nur das Risiko von Unfällen minimiert, sondern auch das Vertrauen in die Wasserstofftechnologie gestärkt. Dies ist essenziell, um Investitionen anzuziehen, regulatorische Hürden zu überwinden und die breite Akzeptanz von Wasserstoff als Schlüsselkomponente der Energiewende zu fördern. Eine solide Sicherheitskultur ist daher unerlässlich für einen erfolgreichen Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft.

Konferenz zur technischen Sicherheit von Wasserstoff: Von der Erzeugung bis zur Nutzung

Die "VDI-Wasserstoffkonferenz 2026" bringt Expert*innen aus verschiedenen Bereichen zusammen, um die Herausforderungen und Fortschritte im Umgang mit der Sicherheit von Wasserstoff zu diskutieren. Schwerpunkte liegen auf Materialien und Werkstoffen, Messtechnik und Sensorik, Ex-Schutz, Normen sowie der Integration in die Prozesse von Erzeugung, Transport, Speicherung und Nutzung.

Industrie, Forschung und Normierungsvertreter werden ihre Erkenntnisse und Best Practices austauschen, um ein besseres Verständnis für die technischen Anforderungen entlang der Wasserstoffwertschöpfungskette zu entwickeln. Die Konferenz bietet eine Plattform für fachlichen Austausch und Netzwerkbildung.

In Vorträgen, Diskussionen und dem gemeinsamen Austausch sollen praxisnahe Lösungen diskutiert und Perspektiven für die zukünftige Entwicklung der Wasserstofftechnologie aufgezeigt werden. Die Veranstaltung richtet sich an Ingenieure, Wissenschaftler und Entscheidungsträger, die sich für eine sichere und nachhaltige Integration von Wasserstoff interessieren.

Vorteile

  • Diskutiere mit führenden Expert*innen die technischen und normativen Aspekte bei der technischen Sicherheit von Wasserstoffanlagen.
  • Erfahre anhand konkreter Praxisbeispiele, worauf es bei der Planung, dem Bau und dem Betrieb von Anlagen ankommt, um ein hohes Maß an Sicherheit zu gewährleisten.
  • Knüpfe wertvolle neue Kontakte und erweitere dein berufliches Netzwerk.

Programm

08:00

Registrierung

09:15

Begrüßung und Eröffnung durch die Konferenzleitung

09:30

Speed Networking – Erweitere dein Netzwerk

Nutze diese Gelegenheit, indem du an kurzen und effektiven Einzelgesprächen teilnimmst. Lerne andere Teilnehmer*innen kennen und tausche deine Kontaktdaten aus.

Wasserstoffhochlauf – Sicher gestalten – Strategien, Standards und Sicherheit

09:45

Technische Sicherheit als Enabler der Wasserstoffwirtschaft – Herausforderungen und Lösungsansätze für den Markthochlauf

  • Aktuelle Entwicklungen und strategische Schwerpunkte des Nationalen Wasserstoffrates (NWR 2.0)
  • Technische Sicherheit als Schlüssel für den erfolgreichen Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft
  • Herausforderungen und Lösungsansätze aus Forschung, Industrie und Anwendung
  • Impulse des VDI-Zukunftsdialogs für Normung, Regulierung und Innovation
  • Gemeinsame Perspektiven für einen sicheren, resilienten und international wettbewerbsfähigen Wasserstoffhochlauf

Prof. Dr. Karsten Pinkwart, stellvertretender Leiter des Forschungsbereichs Angewandte Elektrochemie, Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie ICT, Pfinztal und Prof. Dr.-Ing. Michael Sterner, Professor für Energiespeicher, Wasserstoff und
erneuerbare Energiesysteme, OTH Regensburg

10:20

Die Zukunft der H2-Derivate gestalten: Normungsroadmap
Wasserstoffderivate und -technologien im Überblick

  • Warum brauchen wir Standards?
  • Ausgangslage der Normung für Wasserstofftechnologien
  • Identifikation von Normungslücken und Harmonisierungs-
    potenzialen

Dr. rer. nat. Kevin Hares, Wissenschaftlicher Mitarbeiter,
VDI-Gesellschaft Energie und Umwelt, VDI e.V., Düsseldorf

10:40

Kaffeepause

11:15

Partner in Deutschland – Die Nationale Allianz Wasserstoff-
sicherheit (NAWS) – Ziele und Aktivitäten

  • Forschungsnetzwerk, Forschungsstrategie, Arbeitsschutz
  • Wissenstransfer zwischen Wissenschaft, Behörden und
    Anwendern
  • Aufbau einer Datenbank für bewertete Sicherheitsvorfälle

Dr.-Ing. Michael Beyer, Direktor und Professor, Leiter des Fach-
bereichs „Grundlagen des Explosionsschutzes“, Physikalisch-
Technische Bundesanstalt (PTB), Braunschweig

11:35

Das Europäische Wasserstoff-Sicherheitsgremium – Unabhängige Sicherheitsexpertise für Europäische Wasserstoffprojekte

  • Über das Gemeinsame Unternehmen für sauberen Wasserstoff („Clean Hydrogen Europe“) fördert die EU zahlreiche inter-
    nationale Projekte mit Wasserstoffbezug
  • Im Jahr 2018 wurde das Europäische Wasserstoff-Sicherheits-
    gremium (European Hydrogen Safety Panel, EHSP) eingesetzt
  • Das EHSP stellt Clean Hydrogen Europe unabhängige Sicherheitsexpertise zur Verfügung
  • Überblick über das EHSP und ausgewählte Aktivitäten

Dr. Ernst-Arndt Reinecke, Leiter der Abteilung Wasserstoffsicherheit, Forschungszentrum Jülich GmbH, Jülich, Co-Autor: Dr. Thomas Jordan, Leiter der Abteilung Wasserstoff, Karlsruher Institut für Technologie, Karlsruhe

12:10

Mittagspause

Sichere Ammoniak-Infrastruktur für die Wasserstoffwirtschaft

13:30

Ammoniak-Terminals als Drehkreuz der Wasserstoffwirtschaft: Anforderungen der technischen Regelsetzung

  • Wasserstoffhochlauf
  • Ammoniak als Wasserstoffderivat
  • Strategische Regelsetzung (Bestand und Bedarf von Ammoniakregelwerk)
  • Zentrale Herausforderungen und Erwartungen aus Sicht der Regelsetzung

Dipl.-Ing. Christian Wiedenhöft, Referent Normungsroadmap Wasserstoffderivate und -technologien, DVGW e.V., Bonn

14:05

Genehmigungsverfahren im Kontext von NH3 als Wasser-
stoffderivat

  • Sustainable Energy Hub Hamburg
  • Einordnung und Vorgehen zur Genehmigung eines
    Ammoniak-Importterminals
  • Sicherheitstechnische Aspekte in der Genehmigung
  • Zukünftige Genehmigungen von NH3-Crackern

Dr. Thies Kahnenbley, Referat Chemiebetriebe und Alexander
Heuer, M.Sc.,
Referat Hafen, Störfallvorsorge und Planfest-
stellungen, beide: Abteilung Betrieblicher Umweltschutz, Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA), Hamburg

14:40

Kaffeepause

15:10

Sicherheit von Ammoniak als Energieträger

  • Sicherheitstechnische Kenngrößen von Ammoniak
  • Umgang mit Explosionsgefahren
  • Gemische von Wasserstoff und Ammoniak

Dr.-Ing. Stefan Essmann, Leiter Fachbereich „Explosionsschutz in der Energietechnik“, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB), Braunschweig

15:45

Potenzielle Umweltwirkungen neuer NH3-Terminals in
Deutschland – Ergebnisse einer Studie für das Umweltbundesamt

  • Abschätzung der Umweltwirkungen von NH3-Terminals (inkl. Tanklager und NH3-Cracker zur H2-Produktion)
  • Grenzfallbetrachtung generischer und prototypischer
    NH3-Terminals im Normalbetrieb
  • Weiterführende Diskussionen ausgewählter Störfallszenarien unter Berücksichtigung vergangener Störfallereignisse

Christopher Kutz, Senior Consultant, Ludwig-Bölkow-Systemtechnik GmbH (LBST), Ottobrunn, Co-Autoren: Patrick Schmidt, LBST, Ottobrunn, Christian Lindner, TÜV SÜD Industrie Service GmbH, München

16:20

Ammoniaktransport – Sicherheitstechnische Anforderungen und Herausforderungen

Referent*in: in Abstimmung HGK Shipping GmbH, Duisburg (angefragt)

16:55

Abschlussdiskussion des ersten Veranstaltungstages

17:15

Ende des ersten Veranstaltungstages

Get-together

Zum Ausklang des ersten Veranstaltungstages lädt das VDI Wissensforum zu einem Get-together ein. Nutze die entspannte Atmosphäre, um dein Netzwerk zu erweitern und mit anderen Teilnehmer*innen und Referent*innen vertiefende Gespräche zu führen.

Methanol als Wasserstoffderivat – Sichere
Erzeugung und Anwendung

09:30

Standortintegrierte Methanolanlagen mit Fokus auf Sicherheits-
anforderungen an Rohstoffbereitstellung

  • Wertschöpfungskette des Methanols in der Wasserstoff-
    wirtschaft
  • Verfahren zur Methanolerzeugung
  • Kohlenstoffhaltige Rohstoffe und Sicherheit der Bereitstellungssysteme
  • Wichtigkeit der Standardisierung für die Methanolerzeugung und Normungsroadmap Wasserstoffderivate und -technologien

Dipl.-Ing., IWE Blagoje Ćirković, Projektleiter Wasserstoff | Technikpolitik und Standardisierung | DIN-Normenausschuss Maschinenbau, VDMA e.V., Frankfurt am Main

10:05

E-Methanol, modulare Anlagen und technische Sicherheit: Vom Druckbehälter bis zur Fluchtwegbreite

  • E-Methanol als Wasserstoffderivat
  • Modulares Anlagenkonzept für die Methanolsynthese
  • Gefährdungs- und ATEX-Betrachtungen
  • Technische Sicherheitskonzepte in der Anlagenplanung

Dipl.-Ing. Benedikt Ackerschott, Business Development, DWE GmbH, Deggendorf

10:40

Kaffeepause

Werkstoffe und Komponenten für eine sichere
Wasserstoffinfrastruktur

11:00

Qualifizierung von Werkstoffen und Komponenten für die
Energieinfrastruktur

  • Wasserstoff und Derivate als Energieträger
  • Prüfmöglichkeiten für metallische Komponenten, Bauteile und Schweißverbindungen
  • Hohlzugprüfung
  • Gaspermeation
  • Reallabor Wasserstoffnetze

Florian Konert,M.Sc., Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Co-Autoren: Dr.-Ing. Tobias Mente, Dr.-Ing. Oded Sobol, alle: Fachbereich 9.1 - Komponenten für Energieträger, Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM), Berlin

11:35

Werkstoffe und Sensoren für eine sichere H2-Infrastruktur

  • Überblick zu Wasserstoffschädigung in Metallen
  • Stähle für H2-Infrastruktur und Fitness for Service
  • Prüfmethoden und aktuelle Forschung inklusive Ergebnisse
  • Sensoren und Sensorik-Konzepte für eine sichere H2-Infrastruktur (am Beispiel einer Wasserstoff-Pipeline)

Lukas Hasenfratz, M.Sc., Co-Autor: Alexander Hell, M.Sc., beide: Wissenschaftliche Mitarbeiter, Lehrstuhl für Leichtbausysteme, Universität des Saarlandes, Saarbrücken

12:05

Mittagspause

Best Practices bei der Realisierung von Projekten

13:15

Ammonia Cracking im industriellen Maßstab: Sicherheitsaspekte und risikobasiertes Scale-up

  • Erfahrungen aus Steam-Reforming- und Wasserstoffanlagen und deren Übertragbarkeit auf Ammonia-Cracking-Anlagen
  • Werkstoff- und Integritätsmanagement für Hochtemperatur-
    betrieb mit Wasserstoff und Ammoniak
  • Scale-up-kritische Designparameter für sichere und robuste Großanlagen
  • Safety-by-Design-Konzepte zur Beherrschung von NH3- und H2-Risiken im industriellen Betrieb

Dr.-Ing. Benjamin Hentschel, Process & Plant Safety Expert, Co-Autor: Dipl.-Ing. Moritz Koch, Head of Process Safety, beide: Linde GmbH/Linde Engineering, Pullach

13:50

Ammonia Cracking – Vom Demonstrationsprojekt in Gelsenkirchen zur Großanlage

  • Rolle von Ammoniak als Wasserstoffträger (H2-carrier) im globalen Energiesystem und die Bedeutung für Importketten nach Europa/Deutschland
  • Technische Herausforderungen des neuen Prozesses
  • Herangehensweise bei der Demoanlage zur technischen und wirtschaftlichen Risikominderung
  • Ausblick zur Ammonia-Cracking-Großanlage

Vaios Kitsos, Head of Technical Sales Ammonia Cracking & EnviNOx, thyssenkrupp Uhde GmbH, Dortmund

14:25

Zusammenfassung der Konferenz und Schlusswort

14:30

Ende der Veranstaltung

Zielgruppe

  • Produzenten und Betreiber von Wasserstoff-Erzeugeranlagen
  • Produzenten und Betreiber von Wasserstoffspeicher- und Transporteinrichtungen
  • Anlagenbauer und Betreiber von Gas- und Wasserstoff-Verbrauchereinrichtungen
  • Betreiber von Energie- und Chemieanlagen
  • Unternehmen im Bereich Inbetriebnahme und Service von Wasserstoff-Verbrauchereinrichtungen

Aussteller

Die Ausstellerliste wird in Kürze zur Verfügung stehen.
Das Ausstellerpaket mit Freiticket, Nettostandfläche und Firmeneintrag im Ausstellerverzeichnis (print und online) kann noch gebucht werden. Reserviere dir eine der limitierten Standflächen in der Fachausstellung. Oder werde Sponsor für eine umfassende Präsenz vor und während der Veranstaltung.
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Abendveranstaltung inklusive

Am ersten Konferenztag lädt der VDI zu einer Abendveranstaltung ein. In entspannter Atmosphäre hast du die Gelegenheit, die Gespräche des Tages fortzusetzen und sich in lockerer Runde mit Expert*innen und Fachleuten aus der Wasserstoffbranche auszutauschen. Die Abendveranstaltung bietet dir eine ideale Plattform, um wertvolle Kontakte zu knüpfen, Erfahrungen zu teilen und dein berufliches Netzwerk zu erweitern.

Ihre Konferenzleitung

Prof. Karsten Pinkwart, stellvertretender Leiter des Forschungsbereichs Angewandte Elektrochemie, Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie ICT, Pfinztal

Prof. Michael Sterner, Professor für Energiespeicher, Wasserstoff und erneuerbare Energiesysteme, OTH Regensburg

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Veranstaltungsnummer: 06KO097

Wasserstoff 2026: Technische Sicherheit

Düsseldorf, Radisson Blu Conference Hotel Düsseldorf **

Verfügbar

Infos zum Veranstaltungsort

Karl-Arnold-Platz 5
40474 Düsseldorf
Deutschland

+49 211/45530 zur Website
* Vorläufiger Preis, es kann zu Abweichungen in der USt. kommen - den endgültigen Preis findest du in deiner Bestellübersicht.
** Profitiere bei unseren Präsenzveranstaltungen von unserem reservierten Zimmerkontingent am Veranstaltungsort. Bitte gib bei der Hotelbuchung VDI Wissensforum als Referenz an.

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Spezisltag Wasserstoff

12. November 2026 in Düsseldorf

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