Seminar

Bionik und Additive Fertigung

Veranstaltungsnummer: 02SE267

Mit Teilnahmebescheinigung

  • Was ist Bionik und warum auch du die Biologie (biologische Prinzipien) als Konstruktionspool nutzen solltest
  • Wende Bionik richtig an: Wissenschaft, Methode und Medium
  • Lerne, die Erfolgsmodelle der Natur auf technische Systeme zu übertragen und generiere so Wettbewerbsvorteile
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Kommende Termine:

28. – 29. April 2026
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30. Juni – 01. Juli 2026
Esslingen

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29. – 30. September 2026
Düsseldorf

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23. – 24. Februar 2027
Online

Verfügbar

12. – 13. Oktober 2027
Online

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Ziel des Seminars ist es, dich mit der Bionik und den additiven Fertigungsverfahren vertraut zu machen. Du lernst, biologische Wirkprinzipien zu nutzen und von bereits erfolgreichen bionischen Effekten zu profitieren. Du erfährst, wie sich die unterschiedlichen Verfahren der additiven Fertigung unterscheiden und worauf du bei der Umsetzung der jeweiligen Technologie achten musst.

Der bionische Arbeitsprozess versetzt dich in die Lage, Systeme und Produkte zu analysieren und eigenständig Analogien in der Natur zu identifizieren. Du lernst, wie aus den biologischen Vorbildern Ideen entwickelt werden kann. Hierzu gehören auch gängige Optimierungsmethoden und Tools wie die Topologie-Optimierung. Ergänzend zu den erlernten Methoden werden in dieser Weiterbildung die unterschiedlichen additiven Fertigungstechnologien vorgestellt und diskutiert. Sie werden anhand einiger Beispielfragestellungen und Aufgaben die jeweiligen Schritte im Seminar direkt anwenden und umsetzen. Du durchläufst und erfährst somit den Ideenfindungs-, Konzept­entwicklungs- und Prototypenbauprozess. Am Ende kannst du entscheiden, welches additive Fertigungsverfahren für das jeweilige Produkt geeignet scheint und worauf bei der Produktion zu achten ist.

Dieses Seminar kannst du als Wahlpflichtmodul innerhalb des Zertifikatslehrgangs "Fachingenieur Additive Fertigung VDI" buchen.

Top-Themen

  • Was ist Bionik und warum auch du die Biologie (biologische Prinzipien) als Konstruktionspool nutzen solltest
  • Wende Bionik richtig an: Wissenschaft, Methode und Medium
  • Lerne, die Erfolgsmodelle der Natur auf technische Systeme zu übertragen und generiere so Wettbewerbsvorteile
  • Think Big, Start Small: Innovieren vs. Optimieren
  • Denke additiv: Von der Idee über den Prototypen zum Produkt
  • Generative Fertigungsverfahren: Dos and Don'ts

Ablauf des Seminars "(R)evolutionäre Entwicklung: Bionik und Additive Fertigung"

Erfahre im Seminar "(R)evolutionäre Entwicklung: Bionik und Additive Fertigung" mehr zu folgenden Themen:

1. Tag 09:00 bis 17:00 Uhr

2. Tag 09:00 bis 16:00 Uhr

Bionik – Grundlagen, Prozesse und Beispiele

  • Was ist Bionik?
  • Bionik Prozesse: Biology Push vs. Technology Pull
  • Produkt-/Lösungsbeispiele aus der Bionik
  • Bionik in Deutschland, Bionik in der Welt

Bionik DIY mit Praxisteil

  • Systeme und Bauteile analysieren
  • Sammeln biologischer Vorbildern
  • Ideen entwickeln
  • Umsetzung im Prototypen

Bionik in der praktischen Anwendung

  • Funktionsanalyse: Produkte und Systeme verstehen lernen.
  • Identifikation biologischer Vorbilder: Wo suchen und worauf achten.
  • Verstehen und abstrahieren von Prinzipien: Was wirklich wichtig ist.
  • Ideengenerierung und Umsetzung: Ideenpool der Natur.
  • Dreieck Bionik: Wissenschaft, Methode und Medium

Bauteiloptimierung

  • Optimierungspotenziale: Inkrementell vs. Radikal vs. Step
    Changer
  • Bionischer Entwicklungsprozess vs. Bionischer Optimierungsprozess
  • Übersicht der Optimierungsmethoden und Tools
  • Optimierung und Reverse Engineering

„3D-Druck“ vs. Additive Fertigung

  • Überblick der Verfahren: Von FDM (Fused Deposition Modeling) zu SLM (Selective Laser Melting), von Kunststoff zu Metall
  • Phasen von der Idee bis zum Produkt (mit Praxisteil):
  • Ideenfindung
  • Konzeptentwicklung
  • Validierung
  • Prototypenerstellung, z.B. mit FDM oder dem 3D Druck
  • Herstellung des finalen Produktes, z.B. mit SLM oder EBM
    (Electron Beam Melting)
  • Grenzen und Ausblick

Generative Fertigungsverfahren: Go’s und No-Go’s

  • Grenzen der Designfreiheit (Überhänge, Kavitäten, Gitter­strukturen, etc.)
  • Bauteilausrichtung
  • Supportstrukturen (Formen & Zweck)
  • Herausforderungen des Post-Prozesses

Reverse Engineering

  • Bauen vs. Nachbauen: Bauteile nicht kopieren, sondern
    verstehen lernen
  • Scan & Print: Überblick der Verfahren im 3D-Scan
  • Bauteildesign verstehen lernen durch biologische Vorbilder: Analogiebildung durch Bionik

Die Zukunft: Sie im Feld der Unmöglichkeiten

  • Einfluss der Additiven Fertigung auf die Entwicklung und
    Fertigung
  • Der Mensch und neue Technologien
  • Ihr Zukunftsszenario (mit Praxisteil)

Seminarmethoden

In diesem Seminar über Bionik und additive Fertigung erhältst du theoretischen Input und wendest diesen im Rahmen von konkreten Übungen und Praxisbeispielen zur Bionik an. Darüber hinaus arbeitest du in Einzel- und Gruppen­arbeiten zusammen und profitierst von dem Erfahrungsaustausch.

Zielgruppe

Das Seminar "(R)evolutionäre Entwicklung: Bionik und Additive Fertigung" richtet sich an:

  • Designer*innen, Entwickler*innen und Konstrukteur*innen
  • Manager*innen, Entscheider*innen und Mitarbeitende aus der (Vor-)Entwicklung und Produktion

Dein Referent für das Seminar "(R)evolutionäre Entwicklung: Bionik und Additive Fertigung":

Markus Hollermann M.Sc., Gründer und Geschäftsführer von "die Bioniker GbR" sowie Head of Business Development bei der ELISE GmbH.

Markus Hollermann berät und unterstützt seit ca. 10 Jahren diverse Unternehmen bei dem Einsatz und der Umsetzung der Bionik. Seine Erfahrungen aus ca. 250 Entwicklungsworkshops in der Luftfahrt, der Schienen-, Automobil-, Bau- und Befestigungsindustrie gibt er u.a. in Bionik-Trainings bei der Airbus Group sowie in Vorlesungen an den Bionik-Hochschul-Standorten in Bocholt und Rhein-Waal weiter. Herr Hollermann unterstützt den VDI im Fachbeirat Bionik sowie im Programmausschuss zur „Industrielle Anwendungen der Bionik“ und bekleidet das Amt des zweiten Vorstandvorsitzenden des Bionik-Kompetenz-Netzwerkes Deutschland e.V. (BIOKON). Er hat 2010 den „international Bionic Award 2010“ gewonnen und ist Gründer der Firma „die Bioniker GbR“.

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