Seminar

E-NVH: Vibrationen und Geräusche elektrischer Antriebe

Veranstaltungsnummer: 02SE418

Mit Teilnahmebescheinigung

  • Entstehungsmechanismen von Schwingungen und Geräuschen in
    elektrifizierten Fahrzeugen
  • E-NVH: Schwingungs- und Geräuschphänomene in Hybrid- und
    E-Fahrzeugen verstehen
  • Subjektive Bewertung von Schwingungen und Geräuschen
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Kommende Termine:

08. – 09. November 2021
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23. – 24. Februar 2022
Freising bei München

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03. – 04. Mai 2022
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18. – 19. Juli 2022
Berlin

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20. – 21. September 2022
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28. – 29. November 2022
Frankfurt am Main

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06. – 07. Februar 2023
Stuttgart

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25. – 26. April 2023
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Das Schwingungs- und Akustikverhalten von elektrifizierten Antrieben ist ein wesentlicher Wettbewerbsfaktor von neuen Antriebssystemen. Das Seminar "E-NVH: Vibration und Geräusche elektrischer Antriebe" zeigt methodische Herangehensweisen zur Erfassung, Bewertung und Verbesserung des NVH-Verhaltens von Fahrzeugen mit (teil-)elektrifizierten Antriebssystemen auf. Neben der Vermittlung von Grund-
lagen- und Methodenwissen, werden im Seminar einige Aspekte aus aktuellen Analysen und Praxisbeispiele vorgestellt. Die Diskussion der NVH-Fragestellungen unter dem Aspekt der zunehmenden Automatisierung von Fahrzeugen geben darüber hinaus einen Überblick über zukünftige Entwicklungen.

 

Veränderte Anregungsmechanismen und Schwingungsfrequenzen führen zu neuen Phänomenen, welche teilweise erst nach einigen Betriebsstunden negativ empfunden werden. Gleichzeitig ist ein markenspezifisches Sounddesign und die Einhaltung vom Mindestgeräuschverordnungen im Wechselspiel mit weiteren Fahrbarkeitsaspekten zu berücksichtigen. Nutzen Sie aktuelle im Seminar vermittelten modell- und systembasierte Methoden wie Körper- und Luftschallmessungen, physisch-virtuell-gekoppelte Validierungsansätze, Simulationsmethoden zur Sicherung Ihrer Wettbewerbsfähigkeit.

Top-Themen

  • Entstehungsmechanismen von Schwingungen und Geräuschen in
    elektrifizierten Fahrzeugen
  • E-NVH: Schwingungs- und Geräuschphänomene in Hybrid- und
    E-Fahrzeugen verstehen
  • Subjektive Bewertung von Schwingungen und Geräuschen
  • Quellen und Übertragungspfade von störenden Einflüssen identifizieren
  • Versuchs- und Simulationsgestützte Methoden zum frühzeitigen Erkennen NVH Problemen
  • Konstruktive und funktionale Gegenmaßnahmen

Das Programm des Seminars

Erfahren Sie im Seminar "E-NVH: Vibration und Geräusche elektrischer Antriebe" mehr zu folgenden Themen:

1. Tag 09:00 bis 17:00 Uhr

2. Tag 09:00 bis 15:00 Uhr

Einführung: NVH – Akustik- und Schwingungsverhalten von Antriebssystemen in Fahrzeugen

  • Einführung wesentlicher Begriffsdefinitionen: E-NVH, Komfortobjektivierung und psychoakustische Messgrößen
  • Erarbeitung des physikalischen Basiswissens zur Schwingungs- und Geräuschentstehung
  • Diskussion schwingungsrelevanter Anregungsmechanismen wie Torsionsschwingungsanregungen, Lagerkraftanregungen und Bedeutung Zwangsanregungen

Wirkketten: Grundlagen und Mechanismen der Entstehung von NVH Phänomenen

  • Vorstellung und Diskussion möglicher Körperschallüber-
    tragungspfade
  • Einführung zur Erkennung von „Lautsprechern“ im Fahrzeug
  • Identifizierung und Modellbildung von Luftschalltransferpfaden

Herausforderung Topologievielfalt: Verhalten unterschiedlicher Antriebssysteme

  • Analysen zum Einfluss unterschiedlicher Antriebstopologien auf das NVH Verhalten
  • Einführung systemspezifischer Phänomene anhand praxis-
    relevanter Beispiele
  • Diskussion von Wechselspielen zwischen Teilsystemen und Gesamtsystem
  • Identifizierung des Einflusses der Wechselwirkungen zwischen Fahrer-Fahrzeug und Umgebung

Bewertungsverfahren und Wechselspiele mit Fahrer und
Passagieren

  • Einführung und kritische Betrachtung von Methoden wie
    modifizierten Subjektivbewertungen zur NVH-Bewertung
  • Vergleich subjektiver und objektiver Methoden: Aussagefähigkeit, Bewertungsgenauigkeit, Unsicherheiten
  • Analyse des Einflusses von Automatisierungsansätzen auf die Kalibration und Sensitivität von Passagieren
  • Ansätze zur Objektivierung: künstliche Intelligenzsysteme, statistische Verfahren, empirische Ansätze

Maßnahmen Akustikoptimierung

  • Grundsätzliche Möglichkeiten und Maßnahmen
  • Vorstellung von Messmethoden und Simulationsansätzen: Scanningvibrometrie, Akustische Kameras und FE-gestützte Simulationsmethoden
  • Diskussion der Grenzen der Genauigkeit und Größe der
    Restunsicherheit bei simulationsgestützten Verfahren
  • Aufzeigen von Möglichkeiten, das akustische Verhalten direkt positiv durch Konstruktionsmaßnahmen, zusätzliche Dämpfer und Tilger zu beeinflussen

Maßnahmen Schwingungsreduzierung

  • Einführung von Maßnahmen zur Optimierung von Fahrzeugen unter Schwingungs-Aspekten
  • Vorstellung von Messmethoden und Simulationsansätzen: Beschleunigungsmessverfahren, Vibrationen berührungslos erfassen und Kopplung von Mehrkörper- und FE-Simulations-
    methoden
  • Diskussion der Grenzen der Genauigkeit und Größe der
    Restunsicherheit bei simulationsgestützten Verfahren
  • Aufzeigen von Möglichkeiten, das Schwingungsverhalten direkt positiv durch konstruktive Maßnahmen, Schwingungsisolatoren, Dämpfer und Tilger zu beeinflussen

Optimierung von E-NVH anhand von Praxisbeispielen

  • Akustische Optimierung eines E-Antriebsstrangs
  • Gekoppelte NVH Phänomene in hybriden Antriebssystemen unter Berücksichtigung Betriebsstrategie
  • Methoden zur Fahrbarkeitsoptimierung durch gezielte
    Manöveridentifikation und Umsetzung in Fahrzeugversuchen

Seminarmethoden

Blindtext für die Seminarmethoden.

Zielgruppe

Die Weiterbildung zum Thema "E-NVH: Vibration und Geräusche elektrischer Antriebe" richtet sich an:

  • Entwicklungsingenieure von Batterieelektrischen-, Wasserstoff- und Hybridantrieben
  • Testfahrer und NVH-Bewerter
  • Entwicklung- und Testingenieure von Antriebskomponenten
  • Ingenieurdienstleister im Fahrzeugbereich

Ihre Leitung ist Sascha Ott, IPEK, KIT – ein starker Partner für Fragen rund um die Antriebssystemtechnik

Dipl.-Ing. Sascha Ott, Mitglied der Institutsleitung IPEK– Institut für Produktentwicklung, Geschäftsführer Zentrum Mobilitätssysteme, Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Herr Ott ist Geschäftsführer des IPEK im Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Seit mehr als 15 Jahren beschäftigt er sich u.a. mit dem NVH Verhalten von Antriebssystemen, der Bewertung und objektiven Erfassung des NVH Verhaltens.

Durch umfangreiche Industrieforschungsprojekte wurden und werden die am IPEK entwickelten Methoden zum Antriebssystemdesign praxisorientiert weiterentwickelt und validiert. Seine Erfahrungen in der Fahrzeugtechnik ermöglichen ihm einen übergreifenden Blick auf den Stand der Technik und Forschung bei gleichzeitig industriellem Praxisbezug bei unterschiedlichsten Antriebssystemtopologien.

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