Korrosion verstehen und verhindern
Das Seminar vermittelt Ihnen neben viel Detailkenntnissen auch ein recht breit aufgestelltes Grundlagenwissen zum Thema Korrosion.
| Veranstaltungsdatum | Veranstaltungsort |
|---|---|
| 07. – 08.07.2026 | Wien |
| 15. – 16.09.2026 | Berlin |
Veranstaltungsnummer: 02SE356
Das individuelle technische Versagen von Komponenten, Bauteilen oder Systemen aufzuklären, ist ein höchst anspruchsvolles Aufgabengebiet für Ingenieure. Die Aufgabe der Schadensanalyse ist es, mit geeigneten Methoden Schäden zu untersuchen, um die Schadensursache beweiskräftig zu erfassen. Das setzt eine wissenschaftlich exakte und systematische Durchführung der Schadensanalyse voraus. Hierbei sind alle Produktphasen, von der Entwicklung über die jeweiligen Fertigungsschritte bis hin zur Nutzungsphase, des geschädigten Bauteils auf Schwachstellen zu untersuchen.
Die aus der Schadensanalyse gewonnenen Erkenntnisse ermöglichen Maßnahmen zur Schadensprävention und Verbesserung der Qualitätssicherung. Darüber hinaus können die Informationen aus der Schadensanalyse für die Verbesserung und Optimierung der Werkstoffentwicklung bzw. Werkstoffauswahl und der Fertigungsprozesse herangezogen werden.
In diesem Grundlagenseminar werden die wesentlichen Kenntnisse über den Zusammenhang zwischen geschädigten Bauteil und Schadensursache vermittelt, um erfolgreich eine Schadensanalyse durchzuführen.
Das Seminar kann auch im Rahmen des Zertifikatslehrgangs Versuchsingenieur VDI als Wahlpflichtmodul belegt werden.
Das Seminar beinhaltete im Detail die folgenden Inhalte:
1. Tag 10:00 bis 18:00 Uhr
2. Tag 09:00 bis 14:00 Uhr
Dieses Grundlagenseminar richtet sich an Ingenieur*innen, Techniker*innen, Konstrukteur*innen, Versuchsingenieur*innen und Mitarbeitende aus den Bereichen:
Vorteilhaft sind Grundlagenkenntnisse aus der Werkstoffkunde und Werkstoffprüfung.
Herr Niegel war langjährig als Professor für Werkstoffkunde und Werkstoffprüfung an der Technischen Hochschule Ostwestfalen Lippe tätig. Er studierte Maschinenbau und Werkstoffwissenschaften in Berlin und promovierte am Max-Planck-Institut für Metallforschung in Stuttgart. Vor seiner Berufung war er langjährig in der Automobilindustrie in der Forschung und Entwicklung von heissgaskorrosionsbeständigen Werkstoffen tätig.