Seminar

Ersatzbaustoffverordnung für Aufbereiter und Verwender – Ein Praxisleitfaden

Veranstaltungsnummer: 06SE165

Mit Teilnahmebescheinigung

  • Systematik der Ersatzbaustoffverordnung – Für wen gilt was?
  • Streitpunkt Produktstatus – Qualitätssicherung und Zertifizierung als Weg zum Abfallende?
  • Güteüberwachung von mineralischen Ersatzbaustoffen – Vorgehensweise sowie Umfang der bau- und umwelttechnischen Anforderungen
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Kommende Termine:

25. – 26. Juli 2024
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27. – 28. November 2024
Frankfurt am Main
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31. März – 01. April 2025
Mannheim
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19. – 20. November 2025
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Seit dem 1.8.2023 müssen Sie beim Inverkehrbringen oder Verwenden von mineralischen Ersatzbaustoffen in technischen Bauwerken die Ersatzbaustoffverordnung beachten. Das Seminar gibt Ihnen einen Überblick über die Aufgaben und Pflichten der einzelnen Akteure der Ersatzbaustoffverordnung. Es zeigt den roten Faden zu den Abläufen auf – von der Erzeugung bis zur Verwendung und zum Wiederausbau – und erklärt, wie sich die Ersatzbaustoffe in die Kreislaufwirtschaft eingliedern.

Hierbei liegt ein besonderer Fokus auf der praxisorientierten Umsetzung der gesetzlichen Anforderungen sowohl für den Aufbereiter als auch für den Verwender. Damit können Sie für die rechtssichere, ordnungsgemäße und schadlose Verwendung von mineralischen Ersatzbaustoffen in Ihrem Unternehmen sorgen. So schaffen Sie die Voraussetzung für mehr Kreislaufwirtschaft und mehr Nachhaltigkeit beim Bau.

Die Ersatzbaustoffverordnung ist außerdem die Grundlage für künftige Ausschreibungen und Auftragsvergaben. Somit sichern Sie mit Ihrer Teilnahme die Wettbewerbsfähigkeit Ihres Unternehmens.

Dieses Seminar können Sie auch als Wahlpflichtmodul innerhalb des Zertifikatslehrgangs „Fachingenieur Nachhaltiges Bauen und Sanieren VDI“ buchen.

Top-Themen

  • Systematik der Ersatzbaustoffverordnung – Für wen gilt was?
  • Streitpunkt Produktstatus – Qualitätssicherung und Zertifizierung als Weg zum Abfallende?
  • Güteüberwachung von mineralischen Ersatzbaustoffen – Vorgehensweise sowie Umfang der bau- und umwelttechnischen Anforderungen
  • Rechtssicherer Umgang mit mineralischen Ersatzbaustoffen und nicht aufbereitetem Baggermaterial und Bodenaushub
  • Vertrags- und Ausschreibungsgestaltung zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit

Programm

1. Tag 09:30 bis 18:00 Uhr

2. Tag 08:30 bis 16:00 Uhr

Grundlagen der Ersatzbaustoffverordnung

  • Zugrundeliegende Systematik
  • Einführung aktueller Stand
  • Bestehende Unklarheiten
  • Zu erwartende Neuerungen/Änderungen
  • Streitpunkt Abfallende und Produktstatus
  • Für welche Baumaßnahmen gilt die Ersatzbaustoffverordnung; u.A. Abgrenzung BBodSchV, DepV

Akteure der Ersatzbaustoffverordnung

  • Wer ist involviert? – Rolle der unterschiedlichen Akteure
  • Wer macht was? – Aufgaben und Pflichten der einzelnen Akteure

Anwendung der Ersatzbaustoffverordnung

  • Mögliche Wege der Ersatzbaustoffe von der Erzeugung bis zur Verwendung
  • Mineralische Ersatzbaustoffe
  • Nicht aufbereitetes Baggermaterial und Bodenaushub
  • Besonderheiten beim Wiederausbau und der -verwendung
  • Hinweise und Anregungen zur Vergabe- und Vertragsgestaltung

Dokumente der Ersatzbaustoffverordnung – Voraussetzungen und Ausfüllhilfen

  • Der rote Faden – Vom Annahmeschein bis zum Lieferschein
  • Untersuchungsnachweise – Probenahme- und Probevorbereitungsprotokoll, Untersuchungsergebnisse und Bewertung, Klassifizierung
  • Güteüberwachung und Zertifizierung
  • Eignungsnachweis (mobile und stationäre Anlagen)
  • Dokumentation der werkseigenen Produktionskontrolle
  • Fremdüberwachung
  • Prüfzeugnis
  • Vorgehensweise sowie Umfang der bau- und umwelttechnischen Anforderungen
  • Zusammenführung der Dokumente beim Einbau – Deckblatt, Kataster
  • (Nicht-)Ablösung von bisherigen Nachweisen – Begleitscheinverfahren, LAGA 20
Eigene Erarbeitung der Dokumente anhand von
Praxisbeispielen

Sonderfälle der Ersatzbaustoffverordnung

  • Wasser-und bodenschutzrechtliche Erlaubnis bei Nicht-Standardeinbauweisen
  • Einzelfallentscheidungen von nicht-geregelten Stoffen und Materialklassen
  • Abweichen von der Pflicht zur Getrenntsammlung
  • Ausnahmeregelung zur Unterlassung der Untersuchung
  • Mängel bei der Güteüberwachung

Anzeigepflichten der Akteure

  • Hinweise auf Schadstoffbelastung
  • Mängel bei der Fremdüberwachung
  • Beim Einbau – Vor- und Abschlussanzeige
  • Verwertung in Wasserschutzgebieten
  • Rückbau oder Nutzungsänderung nach Einbau
  • Ausnahmen von der Anzeigepflicht

Digitalisierung

  • Aufbewahrungspflichten – für wen gilt was?
  • Aktuelle digitale Schnittstellen mit Behörden
  • Mögliche Einführung einer einheitlichen technischen Lösung
  • Einbindung ins eigene Qualitätsmanagement-System

Zielgruppe

  • Betreiber von Aufbereitungsanlagen
  • Hersteller von mineralischen Ersatzbaustoffen und industriellen Nebenprodukten
  • Bauherren, Abbruch- und Bauunternehmen
  • Thermische Abfallbehandlungsanlagen
  • Architekten, Planungs- und Ingenieurbüros
  • Labore, Prüfstellen und Gutachter
  • Behörden
  • Betreiber von Zwischenlägern

Ihre Seminarleitung

Stefan Schmidmeyer, Geschäftsführer FV Mineralik –
Recycling und Verwertung, bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V., Pfaffenhofen an der Ilm

Nach Ausbildung und Studium in der Industriewirtschaft, leitete Stefan Schmidmeyer 17 Jahre lang das Familienunternehmen in den Bereichen Steinbruchbetrieb, Verfüllung, Schüttguttransport, Abbruch, Entsorgung mineralischer Abfälle und Bauschuttrecycling.

Seit 13 Jahren ist er als Geschäftsführer des Baustoff Recycling Bayern e.V. für die Qualitätssicherung und Zertifizierung von Recyclingbaustoffen zuständig und führt seit 8 Jahren den Fachverband Mineralik – Recycling und Verwertung im bvse.

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Veranstaltungsnummer: 06SE165

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Am Friedensplatz 1
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