Funktionsprinzip hydrodynamisches Gleitlager
Basierend auf dem hydrodynamischen Prinzip wird durch die Effekte Rotation und / oder Pulsation bzw. Verdrängung mit Hilfe einer Flüssigkeit (meistens Öl) ein Schmierfilm aufgebaut, welcher die beiden Körper voneinander trennt. Je nach verwendetem Fluid lässt sich die Reibung in Bewegungsrichtung signifikant reduzieren. Darüber hinaus bewirkt das vollständige Trennen der Oberflächen (durch den Schmierfilm) eine extreme Reduktion von Verschleiß an den Gleitflächen der beteiligten Körper.
Gleitlagerprüfstand Validierung
In der Praxis hängt die dauerhafte Funktionsfähigkeit eines Gleitlagers von multiplen Parametern ab und wird, von nicht zur Gänze vorhersehbaren „Umwelteinflüssen“, mitbestimmt. Entsprechende Wichtigkeit kommt dem grundsätzlichen, detaillierten Wissen um die Funktionsgrenzen dieser Maschinenelemente unter extremen Bedingungen zu. Ein entsprechender Ansatz zur Analyse ist die Verwendung von Gleitlagerprüfständen, welche in der Lage sind, die in realen Anwendungen auftretenden Gegebenheiten näherungsweise darzustellen, wobei das Gleitlager dabei aber isoliert betrachtet werden kann. In Kombination mit entsprechender Messtechnik und begleitet von Simulationsmodellen des entsprechenden Prüfstands können kritische Zustände provoziert und Einsatzgrenzen mit guter Genauigkeit abgeschätzt werden.









