Die zunehmende Komplexität und Vielfalt in industriellen Anwendungen stellt neue Anforderungen an robotergestützte Automatisierungssysteme. Die zu automatisierende Prozesse werden komplexer und auch das Bauteilspektrum pro Anlage erhöht sich. Zudem müssen Produktionsflächen optimiert und Zuführkonzepte flexibilisiert werden. Die eingesetzten Automationskomponenten wie Roboter müssen daher ihre Umgebung erfassen und analysieren können. Dafür benötigen sie eine visuelle Wahrnehmung, kurz: die Perzeption.
Die Fähigkeit zur visuellen Wahrnehmung ist die zentrale Voraussetzung für die KI-basierte Robotik. Sie entscheidet darüber, ob ein Roboter einfach nur Bewegungen ausführt oder intelligent mit seiner Umgebung interagiert. Erst durch KI-basierte 3D-Perzeption können Roboter komplexe Anwendungen wie das Greifen chaotisch angeordneter Bauteile oder flexibles Depalettieren zuverlässig übernehmen. Die Voraussetzung dafür ist eine robuste Objektlageschätzung, oft unter variablen Licht- und Umgebungsbedingungen.





