Industrialisierung der Verteidigung
Industrialisierung der Verteidigung verstehen: Erfahre, wie Technologien skaliert und wirksam umgesetzt werden. Vernetze dich mit Entscheidern.
| Veranstaltungsdatum | Veranstaltungsort |
|---|---|
| 15. – 16.07.2026 | Düsseldorf |
Veranstaltungsnummer: 07KO036
Die VDI-Konferenz „MIL.BAU – Planung und Bau von militärisch nutzbarer Infrastruktur“ gibt wertvolle Impulse zur Planung, Bewertung und Ertüchtigung ziviler Infrastruktur für militärische Nutzung. Der Fokus liegt auf Bauwerken der Verkehrs-, Versorgungs- und Kommunikationsinfrastruktur, die für die Landes- und Bündnisverteidigung relevant sind. Du lernst die baurechtlichen Regelwerke der Bundeswehr und NATO kennen und erfährst, wie du bestehende Bauwerke nachrechnen, verstärken und überwachen kannst. Außerdem hörst du, welche Anforderungen an Schutzklassen, Traglasten und Sabotagesicherung gestellt werden. Zahlreiche Beispielprojekte zeigen, worauf es bei Ausschreibung, Genehmigung und beschleunigten Verfahren ankommt.
Die sicherheitspolitische Lage in Europa hat sich grundlegend verändert. Landes- und Bündnisverteidigung erfordern eine belastbare Infrastruktur für den Transport schwerer militärischer Fahrzeuge, die Sicherung kritischer Versorgungsnetze und den Schutz sensibler Kommunikationsanlagen. Wasserstraßen, Häfen, Unterwasserkabel, Pipelines, Straßen, Brücken, Gleisanlagen und Stromnetze rücken damit in den Fokus militärischer Einsatzplanung. Bestehende zivile Bauwerke müssen auf ihre Tragfähigkeit für veränderte Lasten geprüft, nachgerechnet und gegebenenfalls verstärkt werden. Gleichzeitig sind Neubauten so auszulegen, dass sie den erhöhten Anforderungen der Bundeswehr und NATO von Beginn an gerecht werden.
Die VDI-Konferenz „MIL.BAU – Planung und Bau von militärisch nutzbarer Infrastruktur“ befasst sich mit den konkreten Fragestellungen und Lösungsmöglichkeiten, die für die beteiligten Akteure relevant sind. Dazu zählen die baurechtlichen Regelwerke der Bundeswehr und NATO, die ingenieurmäßige Bewertung bestehender Bauwerke sowie Methoden der Zustandsüberwachung und Digitalisierung. Diskutiert werden ebenfalls Schutzklassen, außergewöhnliche Trag- und Explosionslasten, Sicherungsmaßnahmen gegen Sabotage und Strategien zur Erhöhung der Resilienz. Praxisberichte zeigen auf, wie Ausschreibungs- und Genehmigungsverfahren ablaufen und wie beschleunigte Verfahren sowie modulares Bauen sinnvoll eingesetzt werden können.
Warum du an der MIL.BAU 2026 teilnehmen solltest:
Wir stellen aktuell das optimale Programm für dich zusammen. Es wird in Kürze an dieser Stelle für dich zum Download bereitstehen.
Die Konferenz richtet sich an Fach- und Führungskräfte, die sich mit der militärischen Nutzung von Infrastruktur befassen, sei es im Neubau, im Bestand oder an den sensiblen Schnittstellen zwischen zivilem und militärischem Bauen. Angesprochen sind insbesondere Mitarbeitende aus folgenden Bereichen:
Wir laden dich zum Abschluss des ersten Konferenztages zu unserer exklusiven Abendveranstaltung. Hier kannst du in informeller Atmosphäre Kontakte zu Referent*innen und Teilnehmenden knüpfen und dein Netzwerk erweitern. Nutze die Gelegenheit zum Austausch zwischen zivilen Planern, Bauunternehmen, Behördenvertretern und militärischen Nutzern, um die unterschiedlichen Perspektiven auf Anforderungen, Regelwerke und Umsetzungspraxis besser kennenzulernen.
Du planst, bewertest oder betreibst Infrastrukturbauwerke, die für eine militärische Nutzung relevant sind? Du möchtest baurechtliche Regelwerke der Bundeswehr und NATO verstehen und von Praxisberichten zu konkreten Projekten profitieren? Dann buche jetzt die VDI-Konferenz „MIL.BAU – Planung und Bau militärisch nutzbarer Infrastruktur“.