Next-Gen Edge-KI für Verteidigung und KRITIS: Von der Hardware-Architektur zur strategischen Beschaffung
Veranstaltungsnummer: 01ST055
- Du erhältst ein fundiertes Verständnis dafür, warum Edge-KI in Verteidigung, KRITIS und autonomen Systemen zunehmend zum Schlüssel für…
- Du lernst, zentrale Hardware-Architekturen wie NPU, ASIC, FPGA, Microcontroller, Chiplets und RISC-V technologisch einzuordnen.
- Du erfährst, wie du SWaP-C-Anforderungen bei autonomen Drohnen, Sensorstationen und mobilen Plattformen realistisch bewertest.
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Alle Termine und Optionen ansehenDer VDI-Spezialtag „Next-Gen Edge-KI für Verteidigung und KRITIS: Von der Hardware-Architektur zur strategischen Beschaffung“ vermittelt, wie du Edge-KI-Systeme für sicherheitskritische Anwendungen technisch einordnest, strategisch bewertest und zukunftssicher beschaffst. Du erfährst, warum klassische Cloud-KI in Verteidigungs- und KRITIS-Szenarien häufig an Grenzen stößt und welche Rolle Latenz, Konnektivität, Electronic Warfare und SWaP-C-Anforderungen bei der Systemauslegung spielen. Insbesondere zeigt der Spezialtag, wie moderne energieeffiziente Hardware-Architekturen, KI-Beschleuniger, Chiplets und RISC-V-basierte Ansätze funktionieren und wie du typische Fehler bei Auslegung, Integration und Beschaffung vermeidest.
Edge-KI sicher und strategisch einsetzen
Autonome Systeme, vernetzte Sensorik und KI-gestützte Entscheidungsunterstützung gewinnen in der modernen Verteidigung und beim Schutz kritischer Infrastrukturen stetig an Bedeutung. Gleichzeitig zeigen Hochsicherheitsumgebungen deutlich, dass cloudbasierte KI-Ansätze nicht immer praxistauglich sind: Latenzen, fehlende Konnektivität, Abhörsicherheit und Störungen durch Electronic Warfare können zentrale Einsatzfähigkeit und Systemresilienz gefährden. Edge-KI setzt genau hier an, indem Daten direkt am Sensor oder auf der Plattform verarbeitet werden.
Die technische Umsetzung ist jedoch anspruchsvoll. Gerade auf kleinen autonomen Plattformen wie Micro-UAVs, mobilen Sensorknoten oder autarken Überwachungssystemen setzen Größe, Gewicht, Energieverbrauch und Kosten enge Grenzen. Klassische Prozessoren und GPUs stoßen dabei schnell an thermische und energetische Limits. Entscheidend ist daher ein belastbares Verständnis moderner Hardware-Architekturen, effizienter Datenpfade, KI-Beschleuniger und souveräner Technologieoptionen.
Der VDI-Spezialtag „Next-Gen Edge-KI für Verteidigung und KRITIS: Von der Hardware-Architektur zur strategischen Beschaffung“ zeigt dir, wie du Edge-KI-Systeme technisch fundiert bewertest und strategisch beschaffst. Du lernst, warum der Datentransport oft mehr Energie benötigt als die eigentliche KI-Berechnung, wie Zero-CPU-Overhead-Architekturen funktionieren und welche Rolle Chiplets, RISC-V und resiliente Lieferketten für künftige Spezialanwendungen spielen. Anhand von Praxisbeispielen und Lessons Learned erhältst du konkrete Orientierung für Lastenhefte, Ausschreibungen und Technologieentscheidungen ab 2027.
Darum geht’s
Das Paradigma – Warum Edge-KI die Spielregeln ändert
- Status Quo: Cloud vs. Edge in Hochsicherheitsumgebungen (Latenz, Jamming, Abhörsicherheit)
- Die SWaP-C Herausforderung: Warum klassische CPUs und GPUs kleinen Plattformen an thermische und energetische Grenzen stoßen
- Edge-KI definiert: NPU, ASIC, FPGA und Microcontroller im Vergleich
Der Maschinenraum – Energieeffiziente Hardware-Architekturen
- Die "Memory Wall": Warum der Daten-Transport mehr Energie kostet als die KI-Berechnung selbst
- Die "Zero-CPU-Overhead" Architektur. Wie Sensor-Daten am Hauptprozessor vorbei direkt in den KI-Beschleuniger geleitet werden (< 1 Watt Budget)
- Digitale Souveränität: Die Rolle von Open-Source-Hardware (RISC-V) zur Vermeidung von Backdoors und ITAR-Exportbeschränkungen
Hardware der Zukunft – Chiplets & Video-Pipelines
- Post-Moore's Law: Warum das Lego-Prinzip der "Chiplets" die monolithische Chipentwicklung ablöst
- Sensor-Integration: Bewältigung enormer Datenraten (MIPI-CSI) in Echtzeit auf engstem Raum
- Resiliente Lieferketten: Wie Chiplets eine unabhängige europäische Fertigung für Spezialanwendungen ermöglichen
Lessons Learned & Sourcing-Strategie
- Praxisbeispiele gescheiterter Edge-KI-Projekte
- Der "How-to-Buy" Guide: Versteckte Kosten erkennen (Kühlung, Lizenzen, Redesign)
- Das zukunftssichere Lastenheft: Eine Checkliste für Projektleiter zur Ausschreibung von resilienten Edge-KI-Systemen für 2027+
Wrap-up und offene Diskussionsrunde
- Zusammenfassung der Kernthesen.
- Individuelle Q&A-Runde zu aktuellen Herausforderungen der Teilnehmer
Vorteile
- Du erhältst ein fundiertes Verständnis dafür, warum Edge-KI in Verteidigung, KRITIS und autonomen Systemen zunehmend zum Schlüssel für robuste KI-Anwendungen wird.
- Du lernst, zentrale Hardware-Architekturen wie NPU, ASIC, FPGA, Microcontroller, Chiplets und RISC-V technologisch einzuordnen.
- Du erfährst, wie du SWaP-C-Anforderungen bei autonomen Drohnen, Sensorstationen und mobilen Plattformen realistisch bewertest.
- Du erkennst typische Fehler in Edge-KI-Projekten frühzeitig und lernst, technische Risiken, versteckte Kosten und Integrationshürden zu vermeiden.
- Du nimmst praxisnahe Kriterien und eine Checkliste für die strategische Beschaffung zukunftssicherer Edge-KI-Systeme mit.
Programm
Zielgruppe
Der VDI-Spezialtag „Krisen meistern in der Energieversorgung: Vom Handbuch zur Handlungsfähigkeit“ richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus der Energiewirtschaft. Angesprochen sind insbesondere Mitarbeitende aus folgenden Bereichen:
- Sicherheitsverantwortliche und Chief Information Security Officer (CISO)
- IT- und OT-Leitung sowie Leitung im Risiko-, Asset- und Sicherheitsmanagement
- Ingenieur- und Technikbüros aus den Bereichen Erzeugung, Netzbetrieb und Energiedienstleistungen
- Verantwortliche aus dem Krisen- und Notfallmanagement, der Betriebsführung sowie Datenschutzbeauftragte
- Vertreter*innen von Behörden, Regierungsstellen und Sicherheitsorganen
- Anbieter von Sicherheits- und Resilienzlösungen
Referent
Prof. Dr.-Ing. Daniel Klünder ist Professor für Elektrotechnik an der DHBW Stuttgart. Zuvor sammelte er langjährige Industrie- und Führungserfahrung in der Automobil- und Softwarebranche, unter anderem in leitenden Funktionen bei ETAS, FEV und Daimler. Er studierte und promovierte (2009) im Bereich des Entwurfs eingebetteter Software an der RWTH Aachen.
Beim VDI Wissensforum leitet er den Spezialtag „Next-Gen Edge-KI für Verteidigung und KRITIS: Von der Hardware-Architektur zur strategischen Beschaffung“. Seine Expertise verbindet tiefes technisches Hardware-Verständnis mit strategischer Systemauslegung. Im Fokus steht Edge-KI zur Datenverarbeitung direkt am Sensor unter extremen SWaP-C-Restriktionen (Size, Weight, Power, Cost) für autonome Systeme.
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