Künstliche Intelligenz wird in der Fahrzeugentwicklung bereits eingesetzt, etwa bei der Softwareentwicklung, der Erstellung von Testfällen oder der Analyse von Fehlern. Doch wie weit ist die Automobilbranche tatsächlich? Und warum schaffen es viele KI-Anwendungen noch nicht über die Pilotphase hinaus?
Diesen Fragen geht die Studie „AI in the Automotive Development Process“ nach, die gemeinsam von Capgemini, der Technischen Universität München (TUM) und ASIMI erarbeitet wurde. Mehr als 50 Fach- und Führungskräfte aus der Automobilindustrie, von Zulieferern, Technologieunternehmen und Forschungseinrichtungen haben ihre Erfahrungen und Einschätzungen eingebracht.
Die Studie zeigt, wo KI heute bereits eingesetzt wird, welche Schwierigkeiten Unternehmen bei der Einführung haben und wie sich Entwicklungsprozesse und Aufgaben verändern. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie KI nicht nur einzelne Arbeitsschritte erleichtern, sondern dauerhaft in die Fahrzeugentwicklung eingebunden werden kann – mit dem Ziel, Entwicklungszeiten zu verkürzen, Kosten zu senken und die Qualität zu verbessern.
Die Studienergebnisse werden auf der ELIV 2026 in Baden-Baden vorgestellt. Die vollständige Studie steht hier in englischer Sprache zum Download bereit: Studie Capgemini – TUM - ASIMI