Spezialtag

Zuverlässigkeitsabsicherung in der Praxis: Grundlagen, Methodenauswahl und Best Practices

Veranstaltungsnummer: 02ST502

  • Zuverlässigkeitsabsicherung im Produktentstehungsprozess – Methoden gezielt den richtigen Entwicklungsphasen zuordnen
  • Risiken frühzeitig erkennen und bewerten – systematische Analyse potenzieller Ausfallursachen und Schwachstellen
  • Statistische Methoden für belastbare Zuverlässigkeitsaussagen – Kennzahlen verstehen, bewerten und richtig einsetzen
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Kommende Termine:

26. April 2027
Nürtingen

Verfügbar

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Die eintägige Weiterbildung vermittelt ein strukturiertes Vorgehen zur systematischen Absicherung technischer Produkte. Du erfährst, wie du Zuverlässigkeitsziele definierst, Risiken gezielt analysierst und qualitative sowie quantitative Methoden entsprechend der jeweiligen Entwicklungsphase auswählst. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der statistischen Auswertung von Lebensdauer- und Ausfalldaten sowie der effizienten Planung geeigneter Prüf- und Teststrategien.

Anhand ausgewählter Best Practices und konkreter Anwendungsbeispiele aus unterschiedlichen Branchen wird gezeigt, wie sich die Methoden in der industriellen Praxis erfolgreich einsetzen lassen. So erhältst du wertvolle Anregungen, um Zuverlässigkeitsnachweise fundiert zu führen, Prüfaufwände gezielt zu optimieren und die Produktzuverlässigkeit nachhaltig zu verbessern.

Zuverlässigkeit gezielt absichern – von der Methodenauswahl bis zum Nachweis

Die zuverlässige Funktion technischer Produkte über ihre gesamte Lebensdauer sicherzustellen, stellt Unternehmen vor vielfältige Herausforderungen. Doch welche Methoden eignen sich, um potenzielle Ausfallrisiken frühzeitig zu erkennen, die Produktzuverlässigkeit systematisch zu bewerten und belastbar nachzuweisen? Entscheidend ist dabei, die passenden Verfahren zum richtigen Zeitpunkt im Produktentstehungsprozess einzusetzen und sinnvoll miteinander zu kombinieren.

Du lernst im Spezialtag wie du,

  • Zuverlässigkeitsziele systematisch definieren und in geeignete Nachweisstrategien überführen
  • passende qualitative und quantitative Methoden abhängig von Entwicklungsphase und Fragestellung auswählen
  • Lebensdauer-, Ausfall- und Felddaten statistisch auswerten und belastbare Zuverlässigkeitsaussagen ableiten
  • Zuverlässigkeit durch geeignete Prüfkonzepte, Lebensdauertests und beschleunigte Tests effizient nachweisen

Der Spezialtag „Zuverlässigkeitsabsicherung in der Praxis“ findet am Vortag 33. VDI-Fachtagung Technische Zuverlässigkeit 2027 . Wenn du den Spezialtag zusammen mit der Konferenz buchst, profitierst du vom vergünstigten Kombipreis.

Top-Themen des Spezialtages

  • Zuverlässigkeitsabsicherung im Produktentstehungsprozess – Methoden gezielt den richtigen Entwicklungsphasen zuordnen
  • Risiken frühzeitig erkennen und bewerten – systematische Analyse potenzieller Ausfallursachen und Schwachstellen
  • Statistische Methoden für belastbare Zuverlässigkeitsaussagen – Kennzahlen verstehen, bewerten und richtig einsetzen
  • Prüf- und Teststrategien effizient planen – Testumfang, Prüfbedingungen und Absicherungsziele sinnvoll ableiten
  • Best Practices aus der industriellen Anwendung – erfolgreiche Vorgehensweisen und typische Fallstricke anhand konkreter Praxisbeispiele

Ablauf des Spezialtages „Zuverlässigkeitsabsicherung in der Praxis“

Informier dich in der 1-tägigen Weiterbildung über 

Inhalte des Spezialtages
09:00 bis ca. 17:00 Uhr

Einführung in die Zuverlässigkeitsabsicherung

  • Motivation und Nutzen von Zuverlässigkeitsmethoden: Kundenzufriedenheit, Fehlerkostenminimierung, Rückrufvermeidung
  • Bedeutung der Zuverlässigkeit im technischen Produktentstehungsprozess: Produktlebenszyklus, Designvalidierung, Fehlerprävention
  • Typische Herausforderungen bei der Absicherung technischer Produkte: Systemkomplexität, Entwicklungszeitverkürzung, Kostendruck
  • Grundlagen einer systematischen Zuverlässigkeitsanalyse: Zuverlässigkeitsziele, Ausfallmechanismen, Methodenauswahl
     

Systematische Vorgehensweise zur Zuverlässigkeitsabsicherung

  • Definition von Zuverlässigkeitszielen und -anforderungen
  • Von der Anforderung zum prüfbaren Zuverlässigkeitsziel
  • Sicherheitsfaktoren vs. probabilistische Zuverlässigkeitsbetrachtung
  • Auswahl geeigneter qualitativer und quantitativer Methoden
  • Identifikation kritischer Komponenten und Ausfallmechanismen
  • Betrachtung von Komponenten-, Subsystem- und Systemzuverlässigkeit
  • Welche Methode kommt in welcher Entwicklungsphase zum Einsatz?
  • Grundlegende Strategien für den Zuverlässigkeitsnachweis: Ausfallbasierte Tests, Ausfallfreie Tests (Success-Run), Beschleunigte Testverfahren
     

Methoden und Datengrundlagen für die Zuverlässigkeitsbewertung

  • Identifikation und Priorisierung relevanter Ausfallrisiken
  • Ableitung geeigneter Absicherungs- und Prüfmaßnahmen
  • Praxisrelevante Grundlagen der Wahrscheinlichkeitstheorie und Statistik
  • Zentrale Zuverlässigkeitskennzahlen wie Bx-Lebensdauer, Ausfallwahrscheinlichkeit, MTTF und MTBF
  • Lebensdauer- und Zuverlässigkeitsverteilungen: z.B. Weibullverteilung, Exponentialverteilung, Lognormalverteilung
  • Grundlagen der Systemzuverlässigkeit: Boolesche Systemtheorie, Serien- und Parallelstrukturen, Zuverlässigkeits-Blockschaltbilder
  • Grundlagen der Lebensdauerdatenanalyse: Parameterschätzverfahren, Maximum-Likelihood-Methode, Medianrang-Regression
  • Umgang mit Ausfalldaten, Lebensdauerdaten und zensierten Daten
  • Auswertung von Felddaten
  • Konfidenz und statistische Sicherheit von Zuverlässigkeitsaussagen
  • Möglichkeiten und Grenzen datenbasierter Zuverlässigkeitsnachweise
     

Zuverlässigkeitsnachweis durch Tests

  • Strategien für den experimentellen Zuverlässigkeitsnachweis
  • Nachweis durch Lebensdauer-, Ermüdungs- und Belastungstests
  • Success-Run- und Failure-Based-Testkonzepte
  • Grundlagen der statistischen Lebensdauertestplanung
  • Ableitung von Stichprobenumfang und Testdauer
  • Zusammenhang zwischen Zuverlässigkeitsziel, Konfidenzniveau und Prüfaufwand
  • Prüfplanung bei begrenzter Stückzahl und begrenzter Testzeit
  • Grundlagen beschleunigter Lebensdauertests
  • Übertragung beschleunigter Testergebnisse auf reale Einsatzbedingungen
     

Best Practices für eine effiziente Zuverlässigkeitsabsicherung

  • Zusammenspiel von Risikoanalyse, Simulation, Test und Felddaten
  • Auswahl einer geeigneten Nachweisstrategie abhängig von Produkt und Entwicklungsstand
  • Typische Fehler bei der Planung von Zuverlässigkeitsnachweisen
  • Möglichkeiten zur Reduzierung von Prüfaufwand und Entwicklungszeit
  • Praxisbeispiele aus unterschiedlichen Branchen
  • Best Practices für eine durchgängige Zuverlässigkeitsabsicherung vom Entwicklungsstart bis zum belastbaren Nachweis

Zielgruppe

Das Seminar richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus 

  • Forschung & Entwicklung,
  • Qualitätsmanagement,
  • Versuch,
  • Produktion und Produktmanagement, 

die Produktzuverlässigkeit systematisch verbessern und Prozesse optimieren wollen. Es sind keine speziellen Vorkenntnisse erforderlich, grundlegendes technisches Verständnis ist hilfreich.

Dein Seminarleitung – Spezialist im Bereich Zuverlässigkeitstechnik & Design of Experiments

Dr.-Ing. Marco Arndt, Senior Reliability Consultant, RelTest Solutions GmbH, Herrenberg

Marco Arndt studierte Maschinenbau an der Universität Stuttgart und schloss sein Studium 2020 mit dem Master of Science ab. Anschließend war er am Institut für Maschinenelemente der Universität Stuttgart tätig, zuletzt als stellvertretender Leiter der Abteilung Zuverlässigkeitstechnik, und promovierte im Bereich der Zuverlässigkeitstechnik. Heute ist er bei der RelTest Solutions GmbH als Senior Reliability Consultant tätig und verbindet dort seine wissenschaftliche Expertise mit praxisnahen Anwendungen.

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Du möchtest wissen, wie sich Zuverlässigkeitsziele sinnvoll definieren und belastbar nachweisen lassen? Welche Methoden sich für welche Entwicklungsphase eignen? Und wie Lebensdauertests, Ausfall- und Felddaten gezielt zur Absicherung der Produktzuverlässigkeit eingesetzt werden können?

Dann nutze den Spezialtag „Zuverlässigkeitsabsicherung in der Praxis: Grundlagen, Methodenauswahl und Best Practices“, um Antworten auf diese und weitere Fragen zu erhalten. Melde dich direkt hier an.

Bei gleichzeitiger Buchung mit der 33. VDI-Fachtagung Technische Zuverlässigkeit 2027 profitierst du vom vergünstigten Kombipreis. Gleich die Gelegenheit nutzen und buchen.

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Ein Zimmerabrufkontingent kann unter dem Hinweis „VDI - Technische Zuverlässigkeit“ im Veranstaltungshotel Best Western Plus Hotel Am Schlossberg Nürtingen bis zum 29.03.2027 abgerufen werden.
E-Mail: info@schlossberg.bestwestern.de

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Veranstaltungsnummer: 02ST502

Zuverlässigkeitsabsicherung in der Praxis: Grundlagen, Methodenauswahl und Best Practices

Nürtingen, Best Western Plus Hotel Am Schlossberg

Verfügbar

Infos zum Veranstaltungsort

Europastraße 13
72622 Nürtingen
Deutschland

+49 7022/704-0 zur Website
* Vorläufiger Preis, es kann zu Abweichungen in der USt. kommen - den endgültigen Preis findest du in deiner Bestellübersicht.

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Zuverlässigkeitsabsicherung in der Praxis: Grundlagen, Methodenauswahl und Best Practices

Preis gilt bei Buchung mind. einer Zusatzveranstaltung

940,– €
990,– €
zzgl. Ust.

33. Tagung Technische Zuverlässigkeit 2027

27. – 28. April 2027 in Nürtingen

Am Tag danach

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1.290,– €
zzgl. Ust.
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