Finite-Elemente-Simulationen von Zahnrädern auf der Grundlage realer Zahngeometrien anstelle von idealisierten CAD-Modellen stellen einen bedeutenden Fortschritt in den Bereichen Getriebekonstruktion, Fehleranalyse und Qualitätssicherung dar. IMS Gear hat dazu einen automatisierten Prozess entwickelt. Ausgangspunkt war die Bewertung verschiedener Messmethoden (CT-Scan, taktile Messung und optische Messung). Auf dieser Basis wurde der Simulationsprozess in eine Automatisierung überführt und anhand der Zweiflankenwälzprüfung mit gemessenen Daten abgeglichen.
Die Geometrie von Kunststoffzahnrädern wird von vielen Faktoren beeinflusst. Dazu gehören der Spritzgussprozess, Umgebungsbedingungen wie Temperatur und Luftfeuchtigkeit, aber auch mechanische Einflüsse wie Geometrieveränderungen verursacht z.B. durch Verschleiß oder einlaufen.
All diese Faktoren haben einen entscheidenden Einfluss auf die Kontaktbedingungen, die Lastverteilung und das Betriebsverhalten des Kunststoffzahnrads.
Vor diesem Hintergrund stellen Finite-Elemente-Simulationen von Zahnrädern auf der Grundlage realer Zahngeometrien anstelle von idealisierten CAD-Modellen einen bedeutenden Fortschritt in den Bereichen Getriebekonstruktion, Fehleranalyse und Qualitätssicherung dar. Zudem ist diese Simulationsform schneller und kostengünstiger einsetzbar als herkömmliche Methoden. Als Beispiel sind für die Zweiflankenwälzprüfung mit der Simulation erste Messergebnisse bereits verfügbar ohne vorhandenes Messequipment.

